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Musikalischer Hannoverabend

„Warte, warte nur ein Weilchen“ …dann kommt eine Krimilesung auch nach Misburg

Am 14. November 2018 um 19 Uhr war es soweit: Das Autorenehepaar Wolfram Hänel und Ulrike Gerold gestaltete einen bunten Abend in der Stadtbibliothek Misburg, begleitet vom Musiker Arndt Schulz.

Bereits bei den ersten Worten des Haarmann-Liedes „Warte, warte nur ein Weilchen“ fing das Publikum an mitzusingen.

Hänel und Gerold nahmen Bezug auf Ihren Sehenswürdigkeiten-und Kneipenführer „Unterm Schwanz und ümme Ecke“. Das Publikum erfuhr u.a. Skurriles oder Unbekanntes über prominente Hannoveraner.

Das vom Ex-„Jane“-Gitarristen in hannoverscher Mundart vorgetragene „Hannoverlied“ amüsierte die 46 Besucher, ebenso das Niedersachsenlied, in das die Besucher gesanglich einfielen.

In der Pause der zweistündigen Veranstaltung stand die Buchhandlung Sternschnuppe mit Büchern der Autoren bereit. Einige Kunden griffen zu und hatten so gleich schon für ein Weihnachtsgeschenk für Verwandte und Bekannte gesorgt.

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Misburg versorgten die Besucher mit Wein und Wasser.

Der Krimi „Haarmanns Erbe“ fesselte durch Lokalkolorit und wirft nach dem grausigen Fund eines Glasbehälters mit einem Kopf am Schiffgraben in Hannover Fragen auf. Er ist mit "Fritz Haarmann" etikettiert. Doch dessen abgeschlagenes Haupt wurde 2014 offiziell eingeäschert. Wessen Kopf befindet sich wirklich in dem Glas? Oder wurde damals gar ein falscher Kopf verbrannt?

"Haarmanns Kopf" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autoren Ulrike Gerold und Wolfram Hänel in Kooperation mit den Lesern der HAZ. Diese durften 2015 die Handlung um den wieder in Dienst gestellten Hauptkommissar Tabori mitbestimmen und sogar selbst im Krimi mitspielen.

Das langjährige Autorenduo veröffentlicht gemeinsam Skandinavien-Thriller unter dem Pseudonym „Freda Wolff“.

Wolfram Hänel hatte in Misburg schon vor Schulklassen aus seinen Kinderbüchern gelesen.

Die Veranstaltung wurde vom Bezirksrat Misburg-Anderten finanziell bezuschusst. Der Eintritt konnte somit erfreulicherweise für 6,- Euro ermöglicht werden.