Zeit zum Lesen

Gesehen und für gut befunden

Hier steckt Musik drin

In lockerer Folge stellt die Stadtbibliothek Hannover an dieser Stelle neue und interessante Medien vor.

Zu anderen Zeiten weisen die Zentralbibliothek und alle Stadtteilbibliotheken auf sämtliche Neuerscheinungen in ihren Räumen hin. In dieser Zeit müssen wir andere Wege suchen und stellen an dieser Stelle in wechselnder Folge Interessantes, Spannendes, Lehrreiches sowie Unterhaltendes vor.

Bestellbar sind Medien in einem besonderen Service von Montag bis Freitag, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr.

Ein Anruf unter der Tel-Nr. 168 4 2165 oder in den Stadtteilbibliotheken genügt, die gewünschten Medien werden herausgesucht und es wird ein Abholtermin vereinbart.

Die Vielseitigkeit der Musikabteilung überrascht: Hier gibt es mehr als Noten und CDs!

Neben diesen vorgestellten Titeln sind noch viele weitere Titel frisch eingetroffen. Sie sind über unseren Katalog https://bibliothek.hannover-stadt.de/zones2/ zu finden.

Katja Ebstein: Das ganze Leben ist Begegnung.

Ein sehr persönlicher, bodenständiger Rückblick auf gut 70 Jahre Leben im vom Krieg zerstörten, dann geteilten und wiedervereinten Deutschland und ein buntes Panorama unterschiedlichster Menschen, die im Leben dieser vielseitigen Künstlerin eine größere oder kleinere Rolle gespielt haben. Eine "Erinnerungslebenslaufbetrachtung" mit großem Unterhaltungswert.

Michael Pilhofer und Holly Day: Musiktheorie für Dummies.

Quintenzirkel... Synkope... Intervall... Akkord - hat man alles schon mal gehört, in grauer Vorzeit, aber was hat es damit eigentlich genau auf sich? Im bewährten "...für Dummies"-Format wird hier laienverständlich, übersichtlich und schön strukturiert erklärt, wie Musik funktioniert. Wozu man das braucht? Es macht das Musizieren erheblich leichter und den Musikgenuss bewusster erfahrbar. Und wer weiß, so mancher versucht es in der Pandemie doch noch mal mit der Gitarre, die seit Jahren unbenutzt im Keller verstaubt?

Moritz Stetter: Mythos Beethoven

Ein Comic über den altehrwürdigen Ludwig van Beethoven? Ja, das geht! Die ungestümen, stark expressiven Zeichnungen transportieren zum einen die Tragik der Beethovenschen Biographie und natürlich auch die hinlänglich bekannten Schrulligkeiten des Meisters; aber auch auf ungeahnt wundersame Weise die Majestät seiner Musik. Über Musik zu schreiben sei so unmöglich wie über Architektur zu tanzen, sagrt ein beliebtes Bonmot. Well ... sehen Sie selbst!

Devid Striesow und Alex Ranisch: Klassik drastisch, Lippenbekenntisse zweier Musik-Nerds

Devid Striesow ist ein Sympath, das wusste man schon vorher. Er und Axel Ranisch sind Klassik-Nerds. Ihre Leben sind voll von musikalischen Schwänken, an denen sie uns in launiger Manier teilhaben lassen, wofür wir ihnen aufrichtig dankbar sind. Ein abwechslungsreiches Lesevergnügen für alle, die auch ein bissschen klassik-nerdy sind. Oder es vielleicht werden wollen.

Hier folgen noch unsere letzten Empfehlungen:

Schauspiel-Biografien

Robert Atzorn: Duschen und Zähneputzen.

Sympathisch, offen und schnörkellos trägt Robert Atzorn (Jahrgang 1945) seine Lebenserinnerungen vor. Von den Anfängen als Schauspielschüler in München bis zu den großen TV-Serien, die ihn dem bundesdeutschen Publikum bekannt gemacht haben: Als "Unser Lehrer Doktor Specht", als Hauptkommissar Jan Casstorff im "Tatort" aus Hamburg oder als Ermittler Theo Clüver auf der Insel Sylt in "Nord Nord Mord". Vier Kapitel des Buches steuert Angelika Atzorn bei, die Frau an seiner Seite, die ihm „das beste Menschlichkeitstraining“ zuteilwerden ließ.

Thilo Wydra: Eine Liebe in Paris – Romy und Alain.

Romy Schneider und Alain Delon, Filmikonen des 20. Jahrhunderts, waren von 1958 bis 1963 ein Paar. Privates und Künstlerisches gingen eng zusammen. „Sie war seine größte Liebe“, sagt Jane Birkin über Delon. „Ich wollte leben, mit Alain leben. Das hätte auch in einem Hinterhof geschehen können.“, so Romy Schneider 1981. Filmwissenschaftler Thilo Wydra schafft aus Interviews mit zahlreichen Zeitzeugen ein lebendiges Porträt über Leben und Lieben des deutsch-französischen Traumpaares der 1960er Jahre. Mit zahlreichen Fotos.

Thomas Medicus: Heinrich und Götz George. Zwei Leben.

Goethes „Götz von Berlichingen“, Heinrich Georges Paraderolle, prägt das mediale Bild, das man sich noch heute vom Vater George macht: ein kraftstrotzender Naturbursche, ungehobelt aber herzensgut, aufbrausend und dennoch unbesiegbar. Als 1938 ein Sohn geboren wird, die Eltern nennen ihn – Götz. Schnitt: Duisburg-Ruhrort 1981. Ein schnauzbärtiger Kommissar im Unterhemd findet in seiner verdreckten Küche keine saubere Bratpfanne. Er klopft zwei rohe Eier in ein Glas und schüttet sie auf ex in den Hals. Was verbindet Vater und Sohn George? Was unterscheidet sie? Thomas Medicus erzählt es.

Frank-Manuel Peter (Hrsg.): Yvonne Georgi. Tagebuch und Dokumente zu Tanztourneen mit Harald Kreutzberg.

Yvonne Georgi (1903-1975) ist eine der prägenden Figuren der hannoverschen Tanzgeschichte. Auf der Basis von zeitgenössischer Musik verband sie den modernen Ausdruckstanz mit dem klassischen Ballett. Sie wirkte als Ballettmeisterin und Ballettdirektorin am hannoverschen Opernhaus und unterrichtete an der Musikhochschule in Hannover. Erstmals veröffentlichte Tagebuchaufzeichnungen von ihren USA-Tourneen und Dokumente aus Bestand des Deutschen Tanzarchivs in Köln bilden den Kern des vorliegenden Buches. Wer den Band „Yvonne Georgi“ aus der Reihe „Prinzenstraße“ (2009) des Theatermuseums Hannover gelesen hat, findet hier eine interessante Ergänzung. Mit zahlreichen Fotos.

Chaplin - ein Leben für den Film. Graphic Novel.

Autor Bernard Swysen und Gestalter Bruno Bazile zeichnen ein detailreiches Porträt des Menschen und Künstlers Charles Spencer „Charlie“ Chaplin nach, von der Geburt 1889 bis zum Ritterschlag durch die Queen 1975. Chaplin war Regisseur, Autor, Schauspieler, Musiker und Produzent in einem. 1919 gründete er mit United Artists seine eigene unabhängige Produktionsfirma. Sein „Tramp“, die Figur mit Zweifingerschnurrbart, übergroßer Hose, Stock und Melone gehört zu den unauslöschlichen Ikonen der Filmgeschichte. Lachen und Heulen zur gleichen Zeit – das ist die Magie des Kinos. Mit Filmografie im Anhang. 

Jugendbücher

Blazon, Nina: Rabenherz & Eismund

Mailins Leben verläuft nicht wie es sein sollte. Es gab eine Zeit, in der auch sie glücklich war, doch die ist längst vergessen. Seit ihre Mutter und ihre Freundinnen dem Schneefieber zum Opfer gefallen sind, muss sie sich um ihre Geschwister und ihren Vater kümmern. Mailins Welt ist von Trauer durchzogen, bis Silja, eine Fremde, schließlich in ihrem Dorf erscheint und Mailin eine große Stütze und Freundin wird.
Empfohlen ab 13.

Cervantes, J. C. Zane gegen die Götter ; Band 1

"Sturmläufer - Zane gegen die Götter" ist die neueste Göttergeschichte im Bereich der Kinderliteratur. Im 1. Band der neuen "Sturmläufer"-Trilogie taucht Protagonist Zane Obispo in die Welt der Mayagötter ein. Bei dem Versuch, gegen den Todesgott Ah-Puch anzutreten, erlebt der 13-Jährige zusammen mit seinen Freunden allerlei gefährliche Abenteuer und lernt die fantastischen Legenden und Kreaturen der Maya-Mythologie kennen, die alles andere als erfunden sind.
Empfohlen ab 12.

Cardea, Laura: Splitter aus Silber und Eis  

Mit ihrem märchenhaften Fantasyroman entführt die Autorin in eine fremde Winterwelt voller Geheimnisse und einzigartiger Charaktere. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Veris Abor, die Prinzessin des Ewigen Frühlings. Immer wieder ist ihr Volk gezwungen ein Mädchen zum Prinzen des Winters zu schicken, um die Menschen davor zu bewahren, von seinen eisigen Splittern vergiftet zu werden. Als die Schönste ihres Jahrgangs muss diesmal Veris die Reise ohne Wiederkehr antreten. Dank eines angenehmen Schreibstils, wundervollen Wortgefechten, dem unterschwelligen Humor und einer Portion Spannung entwickelt die Geschichte eine regelrechte Sogwirkung und weiß zu überraschen.
Empfohlen ab 16.

Handel, Christian: Becoming Elektra

Stell dir vor dein Lebenszweck ist es, einer reicheren, angeseheneren Version deiner selbst als Ersatzteillager für Organe zu dienen. Was nach Albtraumszenario klingt, ist für Isabel Wirklichkeit. Als Elektra, ihre einflussreiche Doppelgängerin, ermordet wird, bekommt Isabel die Chance, an ihrer statt zu leben. So erhofft sie sich ein sorgenfreies Leben für sich und vor allem die Freiheit für ihre Zwillingsschwester Kelsey. Sie soll sich mit Phillip verloben, in den sie sich sogleich verliebt. Doch Elektras Leben ist nicht so perfekt, wie es scheint und ihr Mörder ist immer noch auf freiem Fuß ... -
Empfohlen ab 14.

Gläser, Mechthild: Die Worte des Windes

Die 16-jährige Robin ist eine Wetterhexe und lebte einst als Königstochter am Meeresboden in Atlantis. Doch weil sie der Königin das Amulett der Winde gestohlen hatte, wurde sie zum Tode verurteilt und verbannt. Robin ist in der Menschenwelt untergetaucht und lebt in einer betreuten Wohngruppe ein normales Leben, bis plötzlich Donnerdrachen die Küstenstadt bedrohen und der Sturmjäger Aaron ihre Hilfe benötigt. Robin muss sich der Vergangenheit stellen, nach Atlantis zurückkehren und feststellen, dass mehr als ihr Leben auf dem Spiel steht.
Empfohlen ab 12.

Schrenk, Michelle: Unendlich funkenhell : Du und ich durch alle Zeiten

Schon immer hat die 17-jährige Amy geheimnisvolle Visionen von Liebespaaren aus vergangenen Zeiten. Auf einem Schulausflug passiert dann etwas noch Seltsameres - bei einem Zusammenstoß mit Louis entsteht ein geheimnisvolles Leuchten. Dieser will es nicht gemerkt haben, doch Amy ist sich sicher, dass dieses Leuchten echt war. Amys Visionen werden plötzlich realer und gefährlicher. Und dann taucht auch noch der neue Mitschüler Nathan auf, der sie vor Louis warnt. Aber warum führt Amy sich dann zu Louis so hingezogen?
Empfohlen ab 14.

Munda, Rosaria: Feuererwachen

Abwechselnd schildern Annie und Lee, wie sich ihr gewohntes Leben verändert. Sie sind zwar erfolgreiche Drachenreiter, werden jedoch von den Traumatisierungen ihrer Kindheit verfolgt. Ihre Geheimnisse: Annie stammt aus der Familie eines Leibeigenen, die von Lees Vater getötet wurde. Lee wiederum ist der überlebende Sohn dieses Drachenherrn, seine gesamte Familie wurde bei der Revolution hingerichtet. Im Kampf um die Leitung der Drachenflotte werden die spielerischen Turniere zu blutigem Ernst. Gleichzeitig wird das Inselreich von Anhängern des alten Regimes bedroht, die Lee als "zum Herrschen Geborenen" auf ihre Seite ziehen wollen.
Empfohlen ab 14.