Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Wer soll und muss was aushalten, und wann ist die Grenze dessen, was gerade Personen des öffentlichen Lebens sich auch an herabwürdigender Kritik gefallen lassen müssen, erreicht?
Diesen Fragen geht der promovierte Jurist, Autor und Journalist Ronen Steinke in seinem jüngsten Buch "Meinungsfreiheit", erschienen 2026 im Piper Verlag, nach. Aus diesem wird der Autor in der Zentralbibliothek Hannover vorlesen und ins gemeinsame Gespräch gehen mit Helga Frese-Resch.
Zum Autor:
Ronen Steinke ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Hauptberuflich arbeitet er als Leitender Redakteur im Politikressort der Süddeutschen Zeitung. Für seine Artikel und Bücher ist er unter anderem mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet worden.
Moderation:
Helga Frese-Resch, stellvertretende Verlegerin bei Kiepenheuer & Witsch und Co-Sprecherin der IG Meinungsfreiheit im Börsenverein des deutschen Buchhandels.