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Mandoline

Die vor allem aus der Volksmusik bekannte Mandoline (Neapolitanische Mandoline) ist ein Instrument aus dem Spätbarock. Sie erlebte ihre große Zeit etwa um 1750 in Paris und um die Wende zum 19. Jahrhundert in Wien.

Zu einer weiteren Blüte kam es zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als italienische Virtuosen die Mandoline neu entdeckten. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Mandolinenorchester. Aus diesen Zupforchestern heraus, verstärkt jedoch ab den 60er Jahren, wurden die beinahe in Vergessenheit geratenen klassischen Spieltechniken wieder entdeckt.

Das Instrument hat vier Doppelsaiten und ist gestimmt wie eine Violine: g d' a' e". Das Griffbrett hat, ähnlich wie die Gitarre, Bünde, die Saiten werden mit einem Plektrum angeschlagen.

Die Mandoline ist ein typisches Melodieinstrument, das sich aber auch zur Liedbegleitung eignet.

Heute können die Kinder schon ab 5-6 Jahren mit dem Instrument beginnen. An der Musikschule haben sie neben dem Einzel- und Gruppenunterricht die Möglichkeit, im Kinderzupforchester und in verschiedenen Ensembles mitzuspielen.