Nachbericht
Neujahrsempfang 2026
Mehr als 150 Einwohner*innen fanden am 18. Januar 2026 den Weg in das Foyer der Grundschule Ahlem. Der Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hatte zum Neujahrsempfang geladen.
Neujahrsempfang 2026 im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
Norbert Borgwaldt begrüßte stellvertretend für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Ahlemer Vereine und Verbände e.V. die Gäste, die der öffentlichen Einladung gefolgt waren. Borgwaldt freute sich, dass er zum Neujahrsempfang Gäste aus der Städtepartnerschaft Petit-Couronne begrüßen konnte und hieß diese herzlich willkommen. Im weiteren Verlauf führte er als Moderator durch den formalen Teil der Veranstaltung mit Redebeiträgen vom Bezirksbürgermeister Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, der Schulleitung der Grundschule Ahlem und musikalischen und sportlichen Darbietungen. Mit Blick auf die zahlreichen Stände in der Aula ermunterte er die Gäste, den Ort zum Austausch zu nutzen. Abschließend richtete er seinen Dank an alle, die den Empfang möglich gemacht haben.
Die Neujahrsrede wurde vom Bezirksbürgermeister, Rolf Schulz, gehalten. Er begrüßte die zahlreichen Gäste aus der Politik, dem Integrationsbeirat und die Einwohnenden des Bezirkes und dankte der Arbeitsgemeinschaft für die Ausrichtung des diesjährigen traditionellen Empfangs. Als Form der Wertschätzung begrüßte Schulz die Gäste aus Petit-Couronne in deren Landessprache. In seiner Rede hob der Bezirksbürgermeister hervor, dass ohne das Engagement im Ehrenamt die „Gesellschaft um ein Vielfaches ärmer wäre“. Als Anerkennung für die geleistete freiwillige Arbeit zu unterschiedlichen Themen und Anlässen im Bezirk kündigte Schulz an, in diesem Jahr erneut den Ehren- und Integrationspreis auszuloben.
Rückblick und Ausblick
Bezirksbürgermeister Rolf Schulz am Rednerpult beim Neujahrsempfang 2026.
Im Anschluss schaute Schulz auf Projekte des vergangenen Jahres zurück und wagte auch einen Ausblick auf die kommenden Monate.
Mit den Gästen erinnerte er sich gern an die zahlreichen Veranstaltungen im Stadtbezirk. In dem Zusammenhang erwähnte er stellvertretend für viele andere Events den Fösselauf, Stadtteilveranstaltungen der Arbeitsgemeinschaften der Vereine und das Engagement des Kulturtreff Plantage.
Er zeigte sich erleichtert, dass der Fortbestand des Jugendzentrums Salem mit den Mitarbeitenden gesichert ist. Im Sommer 2025 ist eine zusätzliche Kindertagesstätte im Neubaugebiet Ehlers-Höfe in den Betrieb gegangen. Die Situation der Kinderbetreuungsplätze konnte damit verbessert werden. Erleichtert und mit viel Empathie für die Anliegenden berichtete er von dem Abschluss der Verfüllung der Asphaltstollen. Der Stadtbezirk hat seit einigen Wochen einen Ordnungsbotschafter, der für die Einwohnenden als Ansprechpartner fungieren wird. Schulz kündigte an, dass sich der Ordnungsbotschafter in der kommenden Sitzung des Stadtbezirksrates am 05. Februar vorstellen wird.
Die Arbeit in den Sanierungsgebieten Davenstedt und Körtingsdorf geht weiter. Ende Januar wird es eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Freiraumentwicklungs- und Wassermanagementkonzeptes geben mit dem Titel „Unser Grün in Körtingsdorf“. Mit der Arbeit des Sanierungsbeirates sind Erwartungen für eine Festigung des sozialen Zusammenhalts und der städtebaulichen Weiterentwicklung verbunden.
Mit Sorge betrachtet der Bezirksbürgermeister die Dauerbaustelle entlang der Badenstedter Straße. Der Stadtbezirk wird in den nächsten Jahren wachsen. Die Baugebiete Ehlers-Höfe und Fössewiesen werden neue Einwohner*innen für den Stadtbezirk bringen. Handlungsbedarf sah der Bezirksbürgermeister beim Thema Schule, auch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Grundschule Ahlem, die an diesem Tag Austragungsort der Veranstaltung ist.
Schulz ließ einen weiteren Einblick in seine Arbeit als Bezirksbürgermeister zu und berichtete, dass auch im zurückliegenden Jahr viele Einwohner*innen an ihn herangetreten sind, um ihrer Probleme und Anliegen bekannt zu machen. Er ermunterte die Einwohner*innen nicht nachzulassen, den Kontakt zum Stadtbezirksrat oder Integrationsbeirat zu suchen und ihre Gedanken mitzuteilen.
Abschließend nahm der Bezirksbürgermeister auf die Berichte und Kritik zum Winterdienst Bezug und erwähnte, dass neben einer kritischen Auswertung durch Verantwortliche auch die Anliegenden Pflichten zu erfüllen haben. Er wünschte sich eine Gesellschaft, die nicht nur die „Schuld anderen in die Schuhe schiebt“, sondern einen eigenen Beitrag leistet. Für dieses Statement bekam der Bezirksbürgermeister Applaus als Zustimmung vom Publikum.
Programm
Die Gäste aus Frankreich hatten Grüße und Wünsche vom Bürgermeister aus Petit-Couronne mitgebracht. Für 2026 wünschten sie sich Frieden und Glück in beiden Ländern und ganz Europa.
Der Neujahrsempfang des Stadtbezirkes wurde durch ein Rahmenprogramm mit Musik und sportlichen Darbietungen begleitet. Das Chorensemble Ahlem unter der Leitung von Rudolf Neumann und die Zumba-Gruppe der Sportvereinigung Ahlem e.V. untermalten das Programm mit den Musikstücken „Ein bisschen Frieden“, „Hurra- wir leben noch“ und „Über den Wolken“ sowie mehrerer Zumba-Darbietungen.
Die Mitglieder aus Vereinen, Politik und Verwaltung suchten nach dem offiziellen Teil den Dialog mit den Menschen. Der Verein für Kunstradsport, die Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt, das DRK, das Jugendzentrum Salem, das Projekt CleanUp, Meravis, der Kulturtreff Plantage, der Verein Willy-Spahn-Park, der Verein zur Förderung der Partnerschaft mit Petit-Couronne, die Freiwillige Feuerwehr haben an Ständen für Gespräche und Fragen zur Verfügung gestanden.
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