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Beratungsstellen

Sucht und Drogen

Gebrauch, Genuss, Missbrauch, Abhängigkeit, Sucht? Hilfe und Unterstützung bieten Suchtberatungs- und Drogenberatungsstellen.

Sie fragen sich, ob Ihr Konsum noch vertretbar ist?
Sie fragen sich, ob Sie abhängig geworden sind?
Sie fragen sich, ob Sie Hilfe brauchen?

Damit sind Sie nicht allein! Abhängigkeiten (z. B. von Alkohol, Drogen, Glücksspiel, Medien, Medikamenten) können die eigene Lebensplanung zerstören. Beratung und Hilfen sind hier anerkannt und wirksam.

Die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention helfen Ihnen Ihre Situation richtig einzuschätzen. Hier können Sie und / oder Ihre Familie, Freunde oder Bekannten sich beraten lassen. Sie erhalten Informationen und individuelle Unterstützung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen stehen unter Schweigepflicht.

Hilfe suchen und finden

  • Alkohol
    Der Konsum von Alkohol wird oft unterschätzt und seine Wirkung wird gern heruntergespielt. Alkohol ist gesellschaftlich sehr akzeptiert, doch die Grenze zur Abhängigkeit ist oft nur schwer zu erkennen. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zu zahlreichen körperlichen und seelischen Erkrankungen führen. Familien, Freundschaften, Arbeit und Beruf können gestört und erheblich belastet werden.
  • Computerspiele, Internet, Soziale Medien
    Ständig wächst das Angebot von Spielen, die auf Smartphones, Computern und anderen Endgeräten genutzt werden können. Das Einstiegsalter sinkt fortlaufend. Männer nutzen eher die Onlinerollenspiele und andere Spiele, Frauen überwiegend die sogenannten sozialen Medien. Fachleute sprechen sowohl von exzessiver Nutzung als auch von Abhängigkeit. Heute kann niemand mehr auf die Nutzung neuer Medien verzichten. Es ist notwendig, zu einem angemessenen Nutzungsverhalten zu kommen.
  • Familie, Arbeit, Freunde, Bekannte
    Überall gibt es Menschen, die mit Suchtkranken oder - gefährdeten zu tun haben. Sie müssen als Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegeninnen und - kollegen nicht hilflos zuschauen. Sie können sich informieren und beraten lassen.
  • Frauen und Männer
    Frauen und Männer können Suchterkrankungen auf sehr unterschiedliche Weise entwickeln. Geschlechtsspezifische Einzel- und Gruppenberatungsangebote werden vorgehalten.
  • Glücksspiel
    Um Glücksspiel handelt es sich dann, wenn um Geld gespielt wird. Glücksspiel heißt es, weil der Geldgewinn überwiegend vom Zufall abhängt und nicht vom Wissen, Können oder Geschick der Person. Beispiele sind klassische Lotterien, Automatenspiele, Sportwetten und Poker. Neben den bekannten Spielorten gewinnen die Glücksspiele im Internet an Bedeutung. Auch hier kann eine Abhängigkeit entstehen.
  • Illegale Drogen
    Bestimmte Substanzen unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Diese Suchtmittel werden daher auch als illegale Drogen bezeichnet. Dem BtMG unterliegen Opioide wie Morphin und Heroin, Kokain, Cannabis (Marihuana, Haschisch), Stimulanzien (wie Amphetamine) und Halluzinogene (z. B. LSD). Der regelmäßige Konsum illegaler Drogen kann zur Abhängigkeit führen und weitreichende gesundheitliche, (straf)rechtlich und soziale Folgen haben. Die Fachstellen unterliegen der Schweigepflicht.
  • Kinder mit suchtbelasteten Eltern
    In Deutschland gibt es ca. 2,5 Millionen Kinder, die suchtbelasteteEltern haben. Bei Kindern suchtkranker Eltern ist die Gefahr, dass sie im Lauf ihres Lebens selbst einmal süchtig werden, drei- bis viermal so hoch wie bei anderen Kindern. Die Fachstellen können in gezielte Hilfen vermitteln.
  • Medikamente
    Man schätzt, dass in Deutschland zwischen 1,4 und 2,3 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig sind. Dies sind in der Regel Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Schon lange war bekannt, dass Frauen stärker als Männer von dieser Sucht betroffen sind. Auch Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter sind besonders gefährdet. Bei ihnen können vor allem die meistverschriebenen Schlafmittel (Benzodiazepine) auf Dauer z. B. das Sturzrisiko erhöhen und auch die Entwicklung einer Demenz fördern.
  • Medizinisch Psychologische Untersuchung – MPU
    Nach Entzug der Fahrerlaubnis im Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum empfehlen die Fachstellen eine gezielte Vorbereitung auf die Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU). Die Fachstellen bereiten auf die MPU vor.
  • Migration / Muttersprache
    In einzelnen Fachstellen gibt es für Menschen mit Migrationshintergrund auch muttersprachliche Beratungsangebote oder Sie können dort gezielte Informationen dazu erhalten.
  • Neue Psychoaktive Substanzen (NPS)
    „Designerdrogen“, „Legal Highs“ oder auch „Research Chemicals“ werden neue psychoaktive Substanzen genannt, die in großer und sich ständig ändernder Qualität u. a. als sogenannte „Badesalze“ oder „Kräuterstäbchen“ gehandelt werden. Diese Stoffe sind für die Konsumenten nicht sicher einsetzbar und stellen daher ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar.
  • Prävention
    Erfolgreiche Prävention ist zielgruppen- und lebensweltspezifisch. Nur so kann sie die Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen. Die Fachstellen bieten passgenaue Veranstaltungen an.
  • Rehabilitation
    Sucht ist eine Krankheit. Wie bei allen anderen Erkrankungen sind Diagnostik, Beratung und Therapie sinnvoll. Ebenso wie bei anderen Erkrankungen kann es notwendig sein, eine medizinische und berufliche Rehabilitation zu machen. Dies fördert die Gesundung. Die Fachstellen beraten und unterstützen bei der Antragstellung und Suche nach einer Rehabilitation. Ambulante medizinische Rehabilitation bieten sie vor Ort selbst an.
  • Schweigepflicht
    Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachstellen stehen unter Schweigepflicht. Sie können sich sicher sein, dass alles was besprochen wird absolut vertraulich behandelt wird.
  • Selbsthilfe
    In der gesamten Medizin ist Selbsthilfe zu einem festen Baustein geworden. Die Fachstellen kooperieren mit der Selbsthilfe und können Hinweise bei der Suche nach einer passenden Gruppe geben.

Ziele der Suchtberatung

Es ist Ziel der Suchtberatung Sie in einer selbstbestimmten und suchtmittelunabhängigen Lebensführung zu unterstützen. Die Suchtberatung hilft Ihnen Risiken zu erkennen, Krisen zu bewältigen und Ihre Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu fördern. Darüber hinaus erhalten Betroffene und Interessierte Informationen und Beratung.

Die Region Hannover
Die Region Hannover hat großes Interesse am Wohlergehen und der Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb unterstützt sie unterschiedliche Organisationen und Wohlfahrtsverbände, die vor Ort Angebote vorhalten.

Adressen der vom Land Niedersachsen anerkannten und durch die Region Hannover geförderten Fachstellen für Sucht und Suchtprävention finden Sie oben auf der Karte oder nachfolgend.

Adressen

Barsinghausen

 Burgdorf

Burgdorf

 Burgwedel

Burgwedel

 Garbsen

Gehrden 

 Hannover

Fachstelle Sucht und Suchtprävention

 Laatzen

Burgdorf

Lehrte

Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

Lehrte

Neustadt a. Rbge.

Beratung in der Oskar Kämmer Schule

Ronnenberg

Beratung in der VHS

Seelze

Beratung in der Kath. Kirche HL. Dreifaltigkeit

Springe

Springe

Wunstorf

Beratung im Bauamt