Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Hinweise aus aktuellem Anlass

Bitte beachten Sie die Allgemeinverfügung der Region Hannover zum Vollzug der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) vom 06.04.2020, mit welcher die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen der Inhaber einer Fahrerlaubnis aus einem Staat außerhalb des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum im Regelfall verlängert wurde.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an das Team Fahrerlaubnisangelegenheiten der Region Hannover.


Aufgrund der Rücknahme von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus COVID-19 kommt es derzeit zu einem hohem Anruf- und Antragsaufkommen. Die telefonische Erreichbarkeit kann aus diesem Grund nicht immer gewährleistet werden, ebenso kann es zu verlängerten Bearbeitungszeiten kommen.

Für eine Antragstellung ist ein persönliches Erscheinen nicht erforderlich. Sie finden alle notwendigen Informationen inklusive der Antragsformulare auf den folgenden Seiten. Bitte übersenden Sie Ihren vollständig ausgefüllten Antrag per Post. Sollten Informationen oder Unterlagen fehlen, werden Sie informiert.

Verzichten Sie bitte, soweit möglich, auf eine Antragstellung vor Ort und richten Sie dringende Anfragen bitte ausschließlich per E-Mail oder auf dem Postweg an das Team Fahrerlaubnisangelegenheiten. Ein Einlass in das Gebäude der Region Hannover ist derzeit ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Ein Führerschein, der außerhalb der EU oder des EWR (Staaten, die nicht in der Anlage 11 der Fahrerlaubnisverordnung aufgeführt sind) rechtmäßig erworben wurde, berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen der erteilten Klassen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach der Wohnsitznahme für die Dauer von sechs Monaten. Ist der Führerschein befristet, gilt diese Berechtigung bis zum Ablauf seiner Geltungsdauer.

Damit Sie nach Ablauf der vorgenannten Fristen weiterhin in der Bundesrepublik fahren dürfen, ist die ausländische Fahrerlaubnis in eine deutsche Fahrerlaubnis umzuschreiben

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag (Formular kann hier herunter geladen werden)
  • Personalausweis bzw. Pass (bei Pass zusätzlich Meldebescheinigung)
  • Neues Lichtbild, das den Bestimmungen der Passverordnung vom 19.10.2007 entspricht (45 X 35 mm im Hochformat und ohne Rand in einer Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung und  ohne Bedeckung der Augen – siehe Foto-Mustertafel).
  • Fotokopie des ausländischen Führerscheins
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins
  • Auslandsaufenthaltsnachweis bei deutschen Staatsangehörigen (mindestens 185 Tage, z. B. Schulzeugnisse, Bescheinigung vom Arbeitgeber)

Zusätzlich für die Klassen A, A1,B,BE,M,T,T,L,S

  • Sehtestbescheinigung (erhältlich bei Optikern oder Augenärzten). Ist der Sehtest nicht bestanden, so ist ein Zeugnis eines Augenarztes über eine augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 Nr. 1.2 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) vorzulegen. Sehtestbescheinigung oder Zeugnis dürfen bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • Teilnahmebescheinigung über eine Schulung in Erster Hilfe

Zusätzlich für die Klassen C,CE,C1,C1E, D, DE, D1, D1E

  • Bescheinigung über das Sehvermögen eines Arztes (Augenarzt, Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin", Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin", Arzt bei einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, Arzt des Gesundheitsamtes oder anderer Arzt der öffentlichen Verwaltung) nach Anlage 6 Nr. 2 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Die Bescheinigung darf bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • Ärztliche Bescheinigung über die körperliche und geistige Eignung nach Anlage 5 Nr. 1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Die Bescheinigung darf bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein. Ärzte, die Untersuchungen nach der Anlage 5 Nr. 1 FeV durchführen, müssen keine verkehrsmedizinische Qualifikation besitzen. Untersuchungen dieser Art darf auch der Hausarzt durchführen.
  • Ergänzend für die Klassen D,DE,D1,D1E: Ärztliches Gutachten über die besonderen Anforderung nach Anlage 5 Nr. 2 FeV (Betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung). Der Nachweis darf bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein.
  • Teilnahmebescheinigung über eine Schulung in Erster Hilfe

Die Umschreibung kostet 42,60 Euro.

Wo müssen Sie hin?

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Antragstellung einen Termin mit der Fahrerlaubnisbehörde der Region Hannover (Team 32.08 - Fahrerlaubnisangelegenheiten) benötigen, den Sie unter +49 511 616-21744 vereinbaren können.