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Eine ländlich gelegene Straße im Winter mit einer Verkehrsinsel in der Mitte. © Region Hannover

1. Stufe, neue Querungshilfe am Ortseingang der Ortsdurchfahrt Harenberg

Vorrangnetz

Alltagsradverkehr in der Region Hannover

Hier finden Sie eine Karte sowie weitere Informationen zum Ausbaustand des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr in der Region Hannover.

Die Region Hannover hat ein Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr auf der Grundlage folgender Leitsätze entwickelt:

  • Das Radfahren in der Region soll schneller, bequemer und sicherer werden.
  • Bei der Radinfrastruktur plant die Region für den zunehmenden Radverkehr der Zukunft.

Das Vorrangnetz bietet dem überörtlichen Alltagsradverkehr zwischen den Städten und Gemeinden der Region Hannover direkte und sichere Verbindungen an. Aktuell fehlen allerdings noch viele Streckenabschnitte oder sind zum Teil stark sanierungsbedürftig. Der Ausbau des Vorrangnetzes der insgesamt ca. 100 Mio. € Kosten wird hat eine hohe Priorität für die Region Hannover und wird kontinuierlich weiterverfolgt.

Der Ausbau des Vorrangnetzes wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Programms "Klimaschutz durch Radverkehr" gefördert. Bisher wurden zum Ausbau des Radwegenetzes zwei Förderstufen bewilligt.

1. Stufe

NKI: Ausbau des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr in der Region Hannover
Förderkennzeichen 03KBR0034
Laufzeit vom 01.03.2017 bis zum 29.02.2020

Zur Finanzierung des Ausbaus des Netzes wurde 2016 ein erster Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutz durch Radverkehr" gestellt. Der Region wurde die Beantragung eines Maßnahmenpakets bewilligt, welches in drei Jahren nach Zuwendungsbescheid umsetzbar ist.

Unter diesen Kriterien wurden Maßnahmen ohne großen Planungsaufwand und -vorlauf gesucht, bei denen nur geringe Abstimmungsprozesse mit anderen Baulastträgern oder durch Eingriffe in Natur und Landschaft bzw. Grunderwerb erforderlich sind. Es kristallisierten sich Maßnahmen an Kreisstraßen (Baulastträger Region Hannover) in Ortsdurchfahrten heraus, bei denen der Radverkehr im Bestand in der Regel ursprünglich im Seitenraum geführt wurde (ehemalige gemeinsame Geh- und Radwege), nach aktueller StVO aber eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn angezeigt ist (Seitenräume zu schmal, Belastungsbereich I bis II nach RASt bzw. ERA).

Insgesamt wurden auf dieser Grundlage 62 Ortsdurchfahrten mit einem Finanzvolumen von rund 4 Mio. € beantragt. Die geförderten Maßnahmen beinhalten die Markierung von Schutzstreifen und soweit erforderlich Deckensanierungen sowie die Anlage von Querungshilfen an den Ortseingängen. Da die Fahrbahnbreiten zum Teil nicht ausreichen um beidseitig Schutzstreifen zu markieren, werden auch einseitige Schutzstreifen, Sharrows und Mischverkehr berücksichtigt. Die Querungshilfen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit, da die Geschwindigkeit des MIV reduziert und das Queren für die Rad Fahrenden erleichtert wird (Wechsel von richtungstreuer Führung innerorts auf einseitige Radwege außerorts).

Mit der Förderung ist auch eine Evaluation der Maßnahmen gefordert. Zu diesem Zweck wurden u.a. vier Dauerzählstellen mit beantragt und im Juli 2018 in Betrieb genommen (http://eco-public.com/ParcPublic/?id=4586#).

2. Stufe

NKI: Ausbau des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr in der Region Hannover, Teil 2
Förderkennzeichen 03KBR0061
Laufzeit vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2021

Mit der zweiten Antragsstufe wurde die Förderung der folgenden elf Einzelmaßnahmen bewilligt:

  • K 102 Resse – Wiechendorf, Radwegneubau
  • K 102 Bissendorf – Scherenbostel, Radwegausbau
  • K 116 Neuwarmbüchen – Thönse, Radwegneubau
  • K 116 Thönse – Wettmar, Radwegneubau
  • K 117 Thönse – Engensen, Radwegausbau
  • K 132 Schwüblingsen – Dollbergen, Radwegneubau
  • K 136 Evern – Dolgen, Radwegneubau
  • K 143 Bilm – Wassel, Radwegneubau
  • K 214 Eldagsen – Völksen, Radwegneubau
  • K 221/226 Ronnenberg – Devese, Radwegneubau
  • K 251 Lathweren – Ostermunzel, Radwegneubau

Insgesamt umfasst die zweite Antragsstufe ein Bauvolumen von rund 6,2 Mio. € für die Jahre 2018 bis 2020 mit einem Förderanteil von 70 %. Die Fördersumme beträgt damit rund 4,3 Mio. € und der Eigenanteil der Region ca. 1,9 Mio. €.

Die Radwege an der K 116 zwischen Neuwarmbüchen und Thönse sowie an der K 221/226 zwischen Ronnenberg und Devese befinden sich derzeit im Bau. Alle Maßnahmen sollen bis März 2021 umgesetzt sein.

Teamleiterin ­Infrastruktur Straße Region Hannover

Fachbereich Verkehr