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Projekt

Social2Mobility

Mehr soziale Teilhabe durch integrierte Raum-, Verkehrs- und Sozialplanung.

Das Projekt Social2Mobility hat das Ziel, die soziale Teilhabe von Bevölkerungsgruppen, die von Armut bedroht oder betroffen sind, durch eine Steigerung ihrer Mobilitätschancen zu stärken.

In der Raum- und Verkehrsplanung wird die soziale Teilhabe in der Regel über die objektive Erreichbarkeit wichtiger Ziele bewertet, ohne dabei individuelle Lebenslagen zu berücksichtigen. Die Sozialplanung wiederum vernachlässigt häufig räumliche und verkehrliche Merkmale, wenn Standorte von sozialen Einrichtungen festgelegt werden.

Daher sollen im Rahmen des Projektes Instrumente für eine integrierte Raum-, Verkehrs- und Sozialplanung (weiter)entwickelt werden. Das Projekt greift Herausforderungen auf, die sich aus der demographischen Entwicklung, der Verkehrs- und Energiewende und der Mietpreis- und Einkommensentwicklung und der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung der Region Hannover ergeben.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit

Im Rahmen von Social2Mobility wird ein Reallabor als ein neues transdisziplinäres Forschungsformat an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft umgesetzt.

Transdisziplinär bedeutet, dass Personen aus verschiedenen Bereichen - wie Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft - gemeinsam an gesellschaftlich relevanten Problemen forschen, voneinander lernen und zu deren Lösung beitragen.

Reallabor Ronnenberg

Innerhalb des Projektes wird die Stadt Ronnenberg zum Reallabor, einem Experimentierfeld, in dem die Beteiligten Problemstellungen untersuchen, Wissen austauschen und Maßnahmen erproben. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen durch Interviews und Befragungen, sollen praxisrelevantes Wissen und konkrete Lösungen entstehen, um die Betroffenen zu unterstützen. Personen aus Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Vereinen, Initiativen, Unternehmen, Betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern sind daran beteiligt. Darüber hinaus wird die Vernetzung von Personen innerhalb der Region gestärkt, die sich mit dem Thema beschäftigen. Eine enge Zusammenarbeit findet zwischen dem Fachbereich Verkehr und der Sozialplanung der Region Hannover statt.

Beteiligte

Die Region Hannover, die Universitäten Kassel (Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme) und Frankfurt am Main (Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung) sowie der WVI Verkehrsforschung und Infrastrukturplanung GmbH aus Braunschweig sind Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner des Projektes.

Social2Mobility wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und läuft bis zum März 2022.

Beteiligte am Projekt Social2Mobility