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Hannover baut

Wohnbebauung Adolfstraße

Das Grundstück an der Adolfstraße liegt zentrumsnah am Rande der Calenberger Neustadt mit ihrer typischen geschlossenen Blockstruktur. Südlich und östlich schließt das Regierungsviertel mit seinen grobmaßstäblichen Solitärgebäuden aus der Nachkriegszeit an.

Das neue Wohnquartier nimmt die historische Bebauungsstruktur der Calenberger Neustadt auf. Es entsteht eine durchgehende Blockrandbebauung, die dem Verlauf der angrenzenden Straßen folgt. Insgesamt entstehen 134 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und Ausstattung in neun Wohngebäuden. Dabei beträgt die Anzahl der öffentlich geförderten Wohneinheiten 33 Wohnungen, entsprechend in etwa einem Viertel des Gesamtvorhabens. Im Nordosten des Wohnblocks, an der Einmündung der Mittel- in die Molthanstraße, entsteht eine Kindertagesstätte mit dem Außengelände zur Mittelstraße.

Die vier- bis fünfgeschossige Wohnbebauung präsentiert sich mit unterschiedlichen Baukörpern, gegliederten Fassaden und einer vielgestaltigen Dachlandschaft: Entlang der Adolfstraße und der Kommandanturstraße wird eine geschlossene Reihe von Wohnhäusern mit Satteldach errichtet. Vorsprünge und Erker gliedern die Fassaden zum Straßenraum hin. An der Kommandanturstraße tritt die Bebauung vom Straßenrand zurück und bildet eine Vorgartenzone aus. 
In der Molthanstraße wird der Blockrand in Einzelhäuser mit Flachdach aufgelöst. Die Wohnhäuser sind durch zurückgesetzte Gebäudezwischentrakte miteinander verbunden, die zum Teil als Loggien angelegt werden und damit eine optische Durchlässigkeit gewähren. Im Südosten der Wohnbebauung, an der Ecke von Adolf-und Mittelstraße, wird ein auf sieben Geschosse erhöhtes Gebäude mit Flachdach errichtet, das die Torsituation in die Calenberger Neustadt stadträumlich akzentuiert.

Hinsichtlich der Baugestaltung nimmt das Entwurfskonzept Bezug auf die hannoversche Bautradition und macht Anleihen an die Bauhausarchitektur der 1920er Jahre. Die Fassaden der Wohngebäude werden fast durchgängig mit rotbraunem Ziegelstein verkleidet. Nur die Außenwände der Staffelgeschosse werden hell verputzt.

Der Innenhof wird überwiegend als gemeinschaftlich nutzbare Freifläche gestaltet, die mit Fahrradständern, Sitzgelegenheiten und Kleinkinderspiel ausgestattet werden. In den Randbereichen des Innenhofes verbleibt ca. ein Drittel der Gesamtfläche für privat nutzbare Gärten und Terrassen.

Eckdaten des Projektes
Bauherr / Bauträger Dipl.-Ing. Dannenberg Immobilien GmbH, Hannover
Architekt STEFAN FORSTER ARCHITEKTEN, Frankfurt am Main
Status im Bau
Fertigstellung 2021
Investitionsvolumen ca. 30 Mio. Euro
Anzahl Wohneinheiten 134 Wohneinheiten, davon 33 öffentlich gefördert
Sonstiges Kita im Erdgeschoss an der Mittelstraße