Neues Europäisches Bauhaus

Erster Aufruf der European Urban Initiative gestartet

Interessierte Städte und Gemeinden können innovative Projektvorschläge bis zum 19. Januar 2023 einreichen.

Ab sofort können Projektvorschläge für das neue Städtebauprogramm eingereicht werden. Das Programm fördert innovative Projekte zur Lösung städtebaulicher Probleme.

Thema des ersten Aufrufs ist das Neue Europäische Bauhaus, eine kreative und interdisziplinäre Initiative, die den Europäischen Green Deal mit unseren Lebensräumen und Erfahrungen verbindet.

Bei den Projektvorschlägen sollte es sich daher um innovative Bau- und Renovierungsprojekte handeln, die bereichernd und nachhaltig sind, wie z.B. hinsichtlich

  • der Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft,
  • der Erhaltung und Umwandlung von Kulturerbestätten und Gebäuden des Kulturerbes,
  • der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und
  • der Regenerierung von städtischen Räumen.

Weitere Informationen zum neuen Bauhaus finden Sie hier.

Bei den geförderten Projekten soll auf innovative und nachhaltige Konzepte gesetzt werden, die in dieser Form noch nirgendwo in Europa umgesetzt wurden. Die aus diesen Pilotprojekten und Projektmaßnahmen gewonnenen Erkenntnisse können (im positiven wie im negativen Sinne) eine Referenz für andere Städte und Kommunen darstellen.

Antragsberechtigt sind Kommunen mit einer Einwohnerzahl von mindestens 50.000 sowie kleine Städte, die sich auch im Verbund zusammenschließen können, um diese Mindesteinwohnerzahl zu erreichen. Die Partner können sowohl lokal, als auch aus anderen EU-Ländern sein. Die Antragsstellung erfolgt dann unter der Leitung einer städtischen Einrichtung.

Die maximale Fördersumme aus EU-Geldern liegt zum gegenwärtigem Zeitpunkt bei 5 Mio. €. Die förderfähigen Kosten des Projektes werden bis zu 80 % aus EU-Mitteln gefördert. Die restlichen 20 % müssen mit eigenen Mitteln oder aus einer anderen Quelle gedeckt werden.

Weitere Informationen und Termine zu dem Programm finden Sie hier.

Auf Wunsch steht die Stabsstelle EU-Angelegenheiten für Beratung und Unterstützung zur Verfügung, erreichbar per E-Mail unter Europa@region-hannover.de.