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Straßenkinder in Hannover

bed by night als niedrigschwellige Anlaufstelle in Form einer Übernachtungseinrichtung wurde 1996 von der Landeshauptstadt geschaffen.

Logo bed by night © LHH

bed by Night: Schutz- und Ruheraum

Straßenkinder in Deutschland sind kein Medienphänomen, sondern Realität in unserem Land.
Die Schätzungen der Experten gehen von 2.000 bis 50.000 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren aus, deren Lebensmittelpunkt aus unterschiedlichen Gründen die Straßenszene geworden ist.

Sie haben die Bindung an ihre Familien verloren oder aufgeben müssen und leben auf sich selbst gestellt in der Illegalität. Hilfsangebote von Jugendämtern, Schulen oder anderen Einrichtungen werden von ihnen häufig wegen negativer persönlicher Erfahrungen abgelehnt. Aufgrund dieser Situation und ihrer Obdachlosigkeit sind sie ständig körperlichen und seelischen Gefährdungen durch Kriminalität, Gewalterfahrungen, Drogensucht und Prostitution ausgesetzt.

Die Grenzöffnung nach Ostdeutschland führte zu deutlich ansteigenden Zahlen von Obdachlosen Kindern und Jugendlichen. Das entsprechend zunehmende Medieninteresse und eine öffentliche Diskussion des “Phänomens Straßenkinder” zu Beginn der 90er Jahre bewirkten eine Umsetzung neuer Betreuungskonzepte, wie sie von Fachleuten bereits seit Jahren gefordert worden waren.

Im hannoverschen Stadtgebiet halten sich jährlich ca. 150 Minderjährige im Alter von 12 bis 17 Jahren auf, die versuchen, sich allein durchzuschlagen. Um diese Kinder und Jugendlichen mit einem Hilfsangebot erreichen zu können, wurde 1996 bed by night als niedrigschwellige Anlaufstelle in Form einer Übernachtungseinrichtung von der Landeshauptstadt Hannover geschaffen.