Als städtebaulich imposante Anlage entstand der Doppelringlokschuppen in mehreren Bauabschnitten als Ziegelbau auf einem mächtigen Werksteinsockel. Mit der Höherlegung der Gleisanlagen und dem Ausbau des Bahnknotenpunkts Hannover erforderte die wachsende Infrastruktur zahlreiche Neubauten. Sie prägten das Stadtbild nachhaltig.
Mit der westlichen Halle mit sechs Ständen wurde 1895 begonnen, mit der östlichen Halle 1907. Zwei Drehscheiben sorgen für den Anschluss ans Gleisnetz.
Nach langem Leerstand gibt es nun Planungen zum Ausbau für gewerbliche Nutzungen. Führungen, Filmvorführungen und eine Fotoausstellung vermitteln ganztägig Geschichte und Zukunft der Anlage.
Architekten: Unbekannt, 1895 – 1928
Termin-Infos
- Tag: Sonntag, 13. September 2026
- Uhrzeit: 11.00 – 17.00 Uhr
- Programm: Führungen, Filmvorführungen, Fotoausstellung
- Ort: Lokschuppen Ost Hannover (Bultstraße 16A)
- Zugang: Nicht barrierefrei
- Service: Toiletten
- Programm und Anmeldungen: www.lokschuppen-h.de
- Vorprogramm 11. & 12. September: Bereits für Freitag und Samstag lädt die Grundstücksgemeinschaft zu zwei besonderen Abendveranstaltungen ein, jeweils von 20.00 bis 22.00 Uhr.
An beiden Abenden wird der Lokschuppen durch eine Lichtinszenierung besonders in Szene gesetzt. Dazu spielt der international renommierte Violinist Niklas Liepe live vor der eindrucksvollen Kulisse. Ergänzt wird das Programm durch eine historische Klangwelt mit Dampflokomotiven und Geräuschen des früheren Bahnbetriebs.