Aufgrund seiner herausragenden architektonischen Qualität zählt das Museum heute als „Denkmal nationaler Bedeutung“ in Deutschland. Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht wählte den Standort im Kontext der Fragmente der Hannoverschen Altstadt schon Anfang der 1950er Jahre.
Architekt Dieter Oesterlen schuf eine engmaschige Verflechtung von Außen- und Innenräumen, die die Exponate geschickt in den Kontext der Umgebung einbindet. Elegant fließender Raum, die raffinierte Blickbeziehungen und ausgewogene Proportionen machen das Museum zu einem einzigartigen Raumkunstwerk.
Denkmalpfleger Frank Seehausen und Sammlungsleiter Jan-Willem Huntebrinker vermitteln Haus und Sammlung im Rahmen einer Baustellenführung.
Architekt: Dieter Oesterlen, 1960 – 1966