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Museum August Kestner

Eine Glas-Beton-Fassade umschließt den historischen Museumsbau, der nach dem Krieg als Torso erhalten blieb.

Eingangsfassade: Museum August Kestner

Architektonisch ist das August-Kestner-Museum europaweit eine Besonderheit. Die 1961 fertiggestellte Glas-Beton-Fassade umschließt den historischen Museumsbau, der nach dem Krieg als Torso erhalten blieb. Die macht ihn damit selbst zu einem überraschenden Exponat inmitten einer leichten und klar gestalteten Museumsarchitektur. 

Der private Charakter der Sammlung des Diplomaten August Kestner blieb bei dem Umbau nicht nur erhalten, sondern wurde durch die Errichtung einer modernen, aber geheimnisvoll wirkenden „Schatzkiste“ sogar gesteigert. Objekte aus altägyptischer, griechischer und römischer Zeit, Münzen, mittelalterliches und barockes Kunstgewerbe und modernes Design bilden einen breit gefächerten Sammlungsschwerpunkt.

Denkmalpfleger Frank Seehausen führt durch das Gebäude.

Architekten: Werner Dierschke, 1959 – 1960; Wilhelm Manchot, 1886 – 1889

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