Süd­schnell­weg

Busse statt Bahnen auf den Linien 1, 2 und 8

Wegen Bauarbeiten im Bereich des Südschnellweges wird auf der Strecke der Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 in Döhren am kommenden Wochenende, wie in den vergangenen zwei Wochen, ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Schienenersatzverkehr (Symbolbild)

Stadt­bahn­verkehr an fünf Wochen­enden beeinträchtigt

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr errichtet derzeit mehrere Abschnitte der Ersatzbrücke für den Südschnellwegverkehr in Hannover, so genannte Teilbauwerke. Das Bauwerk, das über die Kreuzung Hildesheimer Straße führt, wird an fünf aufeinander folgenden Wochenenden montiert.

Der Stadtbahnverkehr wird an diesen Wochenenden eingestellt, da die Oberleitung abgeschaltet werden muss.

Busse statt Bahnen

Die Verkehrsbetriebe Üstra stellen jeweils Busse als Schienenersatzverkehr bereit. Sie fahren je nach Fahrtrichtung zwischen den Haltestellen Döhrener Turm und Bothmerstraße oder Bothmerstraße und Altenbekener Damm. Betroffen sind die Stadtbahnlinien 1, 2, und 8.

Termine für den Ersatzverkehr:

  • Samstag, 2. März 2024, bis Montag, 4. März 2024, 3:30 Uhr
  • Samstag, 9. März 2024, 5 Uhr, bis Sonntag, 10. März 2024, 5 Uhr
  • Samstag, 16. März 2024, 5 Uhr, bis Sonntag, 17. März 2024, 5 Uhr

Ablauf des Ersatzverkehrs:

Die Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 verkehren in Fahrtrichtung „Laatzen“/„Sarstedt“ (Linie 1), „Rethen“ (Linie 2) und „Messe/Nord“ (Linie 8) bis zur Haltestelle „Döhrener Turm“. Dort erfolgt der Umstieg in die Ersatzbusse. Diese bedienen die Haltestellen „Fiedelerstraße“ und „Peiner Straße“. An der Haltestelle „Bothmerstraße“ erfolgt der erneute Umstieg in die Stadtbahnen.

In die entgegensetzte Fahrtrichtung nach „Langenhagen“ (Linie 1), „Alte Heide“ (Linie 2) und „Hauptbahnhof“ (Linie 8) fahren die Stadtbahnen bis zur Haltestelle „Bothmerstraße“. Dort können die Fahrgäste in die Ersatzbusse umsteigen. Die Busse halten an den nachfolgenden Haltestellen „Peiner Straße“, „Fiedelerstraße“ und „Döhrener Turm“. An der Station „Altenbekener Damm“ erfolgt der erneute Umstieg in die Stadtbahnen.

Alle Ersatzhaltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den regulären Stadtbahnhaltestellen.

Veränderte Fahrzeiten während des Ersatzverkehrs: Aktuelle Infos auf uestra.de und in der GVH-App

Da die Ersatzbusse nach einem gesonderten Baustellenplan fahren, bittet die ÜSTRA alle Fahrgäste mehr Fahrzeit einzuplanen. Um die Anschlüsse in Hannovers Innenstadt sicherzustellen, fahren die Stadtbahnen an den Endpunkten in „Laatzen/„Sarstedt“, „Rethen“ und „Messe/Nord“ bis zu 11 Minuten früher als gewohnt ab.

Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind in den digitalen Fahrtauskünften berücksichtigt. Deshalb wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die digitale Auskunft auf uestra.de oder in der GVH-App zu informieren. Zudem werden die Fahrgäste mit Aushängen und Ansagen auf den betroffenen Streckenabschnitten über den Ersatzverkehr informiert. Aus Platzgründen ist die Fahrradmitnahme in den Ersatzbussen nicht möglich.

Wegen Bauarbeiten für die Ersatzbrücke am Südschnellweg können an insgesamt fünf Wochenenden im Februar und März die Stadtbahnen auf den Linien 1, 2 und 8 nicht fahren. In dieser Zeit wird jeweils ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Radverkehr und Fußgängerweg

Der Straßenverkehr, der Radverkehr sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind nur für wenige Minuten in der Nacht von Freitag auf Samstag, 16. auf 17. Februar betroffen. Der Verkehr stadteinwärts wird im Zeitraum zwischen Mitternacht und 7 Uhr kurz gesperrt, um die Stahlträger anzuliefern.

18 Bauwerke bilden eine Brücke

Das Teilbauwerk an der Hildesheimer Straße ist eines von 18, aus denen die Ersatzbrücke für den Südschnellwegverkehr zusammengesetzt ist. Jedes Teilbauwerk ist bereits eine eigene kleine Brücke: eine Konstruktion aus Längs- und Querträgern aus Stahl sowie Betonteilen, die auf Betonpfeilern und Stahlstützen liegt.

Für jedes Teilbauwerk wird zunächst die Stahlkonstruktion vor Ort montiert. Anschließend werden Betonfertigteilplatten aufgelegt und eine Schicht aus Beton darauf gegossen. Stahl und Beton werden also miteinander verbunden. Das heißt: Die mehr als einen Kilometer lange Ersatzbrücke wird als Stahlverbundbrücke gebaut.

Das erste Teilbauwerk war seit der zweiten Januarwoche am westlichen Ende der Ersatzbrücke entstanden. Ab dem 16. Februar arbeiten die Unternehmen an drei Teilbauwerken gleichzeitig. Parallel werden die letzten Aufgaben im Spezialtiefbau und Stahlbetonbau erledigt, um die Fundamente und Pfeiler der Ersatzbrücke fertig zu stellen.

(Veröffentlicht am 13. Februar 2024)