Mats Hoff erhält den VGH Fotopreis 2026 - Hannover.de

Fotoprojekt über die Kleinstadt Munster

Mats Hoff erhält den VGH Fotopreis 2026

Für sein Bundeswehr-Fotoprojekt „Grey Grounds“ erhält der Student Mats Hoff den VGH Fotopreis 2026. Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2026 in der Galerie für Fotografie in Hannover statt. 

Beim „Tag der Bundeswehr“ in Munster werden vor Publikum Militärübungen von Soldat*innen durchgeführt.

Das Gewinnerprojekt „Grey Grounds“

"In einer Zeit, in der viel über die Zeitenwende gesprochen wird, nimmt sich Mats Hoff Zeit, genau hinzuschauen und eine Nahaufnahme der Bundeswehr zu erarbeiten. Am Standort Munster dokumentiert er Übungen, porträtiert Personen in ihren Funktionen und zeigt, wie die Nutzung durch die Bundeswehr auch die Landschaft in Niedersachsen verändert. Dieser Ansatz hat die Jury überzeugt", sagt Jurymitglied Hannah Schuh, Visual Director ART – Das Kunstmagazin.

"Angefangen hat für mich alles mit dem Autobahnschild 'Deutsches Panzermuseum'. Irgendwann habe ich mich gefragt, was für ein Ort dahinter steckt – und das zu einer Zeit, in der über Aufrüstung, die Bundeswehr und die Rückkehr der Wehrpflicht diskutiert wurde. So entstand der Wunsch, mich fotografisch damit auseinanderzusetzen", so der Preisträger Mats Hoff zu seiner Projektidee.
 

Seine Arbeiten erschienen unter anderem in „DIE ZEIT“, „fluter“ und „Emerge Magazine“: Mats Hoff

Wer ist Mats Hoff?

Mats Hoff (*1995 in Kiel) lebt und arbeitet in Hamburg. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter Digital & Print war er mehrere Jahre in den Bereichen Produktdesign, Typografie und Art Direction tätig, bevor sich sein Schwerpunkt zunehmend auf die Fotografie verlagerte. Seit 2024 studiert er „Visual Journalism and Documentary Photography“ an der Hochschule Hannover und arbeitet interdisziplinär als Dokumentar- und Porträtfotograf.

VGH Förderpreis für Jonathan Funk

Seit 2025 wird parallel zum VGH Fotopreis der mit 2.000 Euro dotierte VGH Förderpreis vergeben. Er unterstützt die Fortsetzung eines fotografischen Projekts finanziell und durch ein begleitendes Mentoring. Preisträger 2026 ist Jonathan Funk, der die Jury mit seinem laufenden Projekt „Ji Reh û Ewran - Von Wurzeln und Wolken“ überzeugte. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Zukunft der Region Rojava im Nordosten Syriens nach dem Machtwechsel im Land.

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