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Hannover hilft: Aktionen in Zeiten des Coronavirus

Der Gute-Nachrichten-Ticker: Beispiele, wie Menschen, Initiativen oder Unternehmen in Hannover und der Region anderen helfen.

Klinikum Region Hannover: Mehr als 100 Ehemalige bieten freiwillige Unterstützung an

Das KRH hat mehrere hundert frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beschäftigte in Elternzeit angeschrieben und nach freiwilliger Nothilfe in Corona-Zeiten gefragt. „Die Resonanz ist sehr groß, das Telefon steht nicht mehr still“, sagt der Leiter des KRH MobilTeam, Dirk Amelung, bei dem die Rückmeldungen auflaufen. Mehr als 100 Freiwillige haben sich bislang bereits gemeldet, um bei Bedarf einzuspringen. Die ersten Unterstützer sind schon im Dienst. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Solidarität“, so Amelung.

Gesucht werden vor allem Pflegekräfte und Ärzte sowie weitere klinische Berufsgruppen wie Medizinisch-technische Assistenten (MTA), Medizinische Fachangestellte (MFA), Pflegehelfer, Psychologen, Apotheker und Studenten. Auch externe Unterstützer sind willkommen. 

Freiwillige Helfer können sich im KRH Karriereportal direkt melden:

https://karriere.krh.de/stellenanzeige/freiwillige-helfer-m-w-d/543

E-Mail-Kontakt zum KRH-Mobilteam: MobilTeam@krh.eu

Die Freiwilligen werden zunächst gesammelt und „sortiert“ und dann bei Bedarf nach deren Möglichkeiten zu Corona-Noteinsätzen in unseren Krankenhäusern eingesetzt.

Diakonisches Werk Hannover startet Projekt "Gutzureden"

Die sozialen Einschränkungen in der Corona-Krise stellen besonders Menschen, die allein leben, vor psychische Herausforderungen. Der tägliche "Small Talk", das kurze zwischenmenschliche Gespräch beim Einkaufen, auf der Straße, im Treppenhaus birgt eine Ansteckungsgefahr und muss vermieden werden. Das Diakonische Werk Hannover hat daher die Aktion "gutzureden" ins Leben gerufen. Beteiligte aus der #nachbarschaftschallenge, ebenfalls ein Projekt des Diakonischen Werkes Hannover, haben sich bereit erklärt mit Nachbarn – und die können aus ganz Hannover kommen – zu sprechen, sich auszutauschen und auch einmal einander gut zuzureden. Mögliche Gesprächspartner werden über die Hotline des Diakonischen Werkes unter der Rufnummer 0511 3687-108 vermittelt.


Clementinenhaus erhält selbstgenähte Mundschutzmasken

Das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus erhält 1.500selbstgenähte und wiederverwendbare Mundschutzmasken vom Verein Miteinander.Wedemark e.V. Die Masken stammen aus einem Nähprojekt des Vereins, bei dem mittlerweile rund 20 Frauen unterschiedlicher Kulturen zusammenkommen. Die Mitarbeiter des Clementinenhaus haben zunächst aus einer ersten Teillieferung von 350 Stück je eine Maske erhalten, die sie maximal eine Schicht lang tragen dürfen und zu Hause bei mindestens 60 Grad waschen müssen. Die Mundschutzmasken bieten einen Basis-Schutz im ganzen Bereich des Krankenhauses. Für den akuten Corona-Bereich werden weiterhin die virensicheren Schutzutensilien genutzt.

Die Masken für den Mund- und Nasenschutz werden gemäß der aktuellen Abstandsregelung von den Frauen in der eigenen Häuslichkeit erstellt. Ziel des Vereins Miteinander.Wedemark ist es, neben dem Clementinenhaus zukünftig auch weitere Krankenhäuser in der Region mit dem Mundschutz zu beliefern.


T6.1 Transporter für die "Einkaufshilfe Hannover"

Schnelle und unkomplizierte Hilfe: Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) unterstützt regionale Aktionen und Organisationen, die sich gesellschaftlich in Zeiten von Covid-19 (Corona-Virus) engagieren. Als erstes hat die "Einkaufshilfe Hannover" für die kommenden Wochen einen T6.1 Transporter zur Verfügung gestellt bekommen.

Frau vor einem Transportwagen © VW Nutzfahrzeuge

Freude über die Hilfe

"Wir bedanken uns ganz herzlich bei VWN für die Bereitstellung des Busses", sagte Rebecca Dorsch (20, Foto), eine der Gründerinnen der "Einkaufshilfe Hannover". Der Transporter werde bei den Einkäufen eine große Erleichterung für die Freiwilligen sein. "Und nicht nur wir, sondern auch die Menschen, denen wir durch unser Angebot helfen möchten, profitieren davon."

VWN-Pressesprecher Markus Arand: "Wir haben über das tolle Engagement der ‚Einkaufshilfe Hannover‘ in den Medien gelesen. Nicht nur in diesen Zeiten sind der Zusammenhalt und die Unterstützung von Hilfsbedürftigen wichtige Zeichen. Schön, wenn wir diese engagierte Arbeit der Einkaufshilfe unkompliziert unterstützen können."

Die "Einkaufshilfe Hannover" wurde von Studierenden in Hannover gegründet. Die Hilfe wendet sich an Menschen aus Hannover und der Region, die zur Covid-19-Risikogruppe gehören. Seit der Gründung vor zweieinhalb Wochen hat sich mittlerweile ein Netzwerk aus rund 1.300 Freiwilligen Helfern und Bedürftigen gebildet. Hilfesuchende erreichen die Einkaufshilfe Hannover täglich von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0178-8314475 oder unter der Mailadresse einkaufshilfe.hannover@gmx.de.


Unterstützung für Musik- und Kulturschaffende


Lokale und Nachbarschaftshilfe

Auf der Homepage des Freiwilligenzentrums sind verschiedene Angebote wie Einkaufshilfen oder Gebärdentelefon für Gehörlose gelistet.

https://www.freiwilligenzentrum-hannover.de/hilfsaktionen-gegen-corona/


Die Recken: Handball-Profis verzichten auf Gehalt

Die Mitarbeiter des Clubs, angefangen bei den Spielern, haben einem Gehaltsverzicht geschlossen zugestimmt und in Kurzarbeit eingewilligt. Kapitän Fabian Böhm war klar, "dass wir als Mannschaft in ungewissen und unsicheren Zeiten vorangehen wollen. Es kann nur funktionieren, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Natürlich hoffen wir, dass wir schnellstmöglich wieder in die Normalität zurückkehren und mit unseren Leistungen auf dem Spielfeld unsere Fans und Partner begeistern können."


Lokale Händler unterstützen

Viele Geschäfte dürfen zurzeit nicht öffnen und haben dennoch laufende Kosten wie zum Beispiel die Miete. Um Einnahmen generieren zu können, bieten diese nun Gutscheine oder Online-Käufe an oder bitten schlicht um Spenden. Verschiedene Medien bündeln unter dem Titel "Support Your Local" die Angebote und Ideen der Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie Freiberufler in Hannover.

www.haz.de
www.style-hannover.de