Corona in der Region Hannover

Das gilt ab dem 22. September

Nur minimale Änderungen für die Region Hannover bringt die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen.

Der "Sidewalk Judge" vom Künstler Seward Johnson vor dem Kastens Hotel Luisenhof in der Luisenstraße.


Fragen und Antworten

Der Bund und das Land Niedersachsen setzen die Rahmenbedingungen für Corona-Maßnahmen fest, die Region Hannover ist zuständig für deren Umsetzung. Auf den Seiten der Region finden sich die aktuellen Allgemeinverfügungen und Verordnungen der Region Hannover.

Die häufigsten Fragen, die sich aus den Verordnungen des Landes ergeben, beantwortet die Niedersächsische Landesregierung hier. Informationen zum Infektionsschutzgesetz gibt die Bundesregierung auf ihrer Corona-Frage-und-Antworten-Seite.


21. September: Neue Corona-Verordnung bringt bei 2G mehr Freiheiten

Die niedersächsische Landesregierung hat am 21. September 2021 eine neue Corona-Verordnung vorgestellt, die ab dem 22. September zunächst bis zum 10. November gilt. Die Verordnung regelt das Warnstufenkonzept neu und schafft bei Veranstaltungen Möglichkeiten, für Genesene und Geimpfte mehr Freiräume zu gewähren. An den derzeit geltenden Regeln für die Region Hannover ändert sich fast nichts.

Es bleibt bei drei Warnstufen mit entsprechend schärferen Regeln, die auf Grundlage von drei Indikatoren ausgerufen werden. Leitindikator ist die "Hospitalisierung" , d.h. die landesweite Zahl neuer Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner aufgrund einer Covid-19-Erkrankung. Erreicht dieser den Wertebereich von Warnstufe eins, zwei oder drei und mindestens ein weiterer Indikator Werte der gleichen Warnstufe, wird die entsprechende Warnstufe festgestellt. Bei den weiteren Indikatoren handelt es sich um die bekannte Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt, die nun kurz als Indikator "Neuinfizierte" benannt wird, sowie um den landesweiten Anteil der Belegung von Intensivbetten, kurz "Intensivbetten" genannt. Bei Erreichen von Warnstufe zwei und drei wird bei Veranstaltungen abhängig von Art und Größe anstelle eines Schnelltests ein PCR-Test notwendig, anstelle einer medizinischen Maske ist eine FFP2-Maske zu tragen, und in der Gastronomie wird der 2G-Betrieb verpflichtend. Diskotheken, Shisha-Bars und Co. müssen bei Warnstufe drei schließen. 

Unabhängig von der Warnstufe können Veranstalter den Zutritt zu Veranstaltungen oder Einrichtungen und Betrieben auf Genesene oder Geimpfte beschränken (2G-Reglement). Dann entfällt die Abstandspflicht ebenso wie die Maskenpflicht und die Kapazität der Räumlichkeiten kann voll genutzt werden. Es bleibt aber bei einer Obergrenze von 25.000 Besuchern/Teilnehmern, z.B. bei Groß-Events wie Fußballspielen. Die 2G-Regel gilt auch für die Mitarbeiter oder Dienstleistende des Betriebs. Wollen diese ihren Impfstatus nicht offen legen, müssen diese ersatzweise eine tägliche negative Testung nachweisen und eine FFP2-Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Überblick: Regeln für die Region Hannover ab 22. September 2021

Masken

  • Es gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (in der Regel medizinische Maske) in Geschäften, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in Restaurants/Kinos/Theatern/Clubs/Bars (außer am Platz) und sonstigen öffentlich zugänglichen Innenbereichen, auf Messen und Spezialmärkten sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseure und Arztpraxen.
  • In einem Schulgebäude hat jede Person während des Schulbetriebs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ab 14 Jahre als medizinische Maske. Neu: Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse können die Maske ablegen, wenn sie ihren Sitzplatz eingenommen haben.
  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind weiterhin Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie per ärztlichem Attest befreite Personen. Bei Kindern ab sechs bis einschließlich 14 Jahre reicht eine Alltagsmaske.

3G-Regel 

  • Zutritt oder Inanspruchnahme von Leistungen ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich.
  • Die Testpflicht gilt nicht Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Erwachsene mit Kontra-Indikation.

2G statt 3G

  • Beschränken Veranstalter oder Betreiber den Zutritt auf Genesene und Geimpfte (2G), entfallen Abstands- und Maskenpflicht.

Einreise

  • Für Einreisende aus dem Ausland gilt ab 12 Jahren die 3G-Regel – unabhängig vom Verkehrsmittel.

Treffen und private Feiern

  • Es gibt keine Beschränkung bei der Personenzahl oder der Haushalte.
  • Kommen mehr als 25 Personen zusammen, müssen die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Kommen mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen zusammen, gilt die 3G-Regel.

Gastronomie inkl. Bars

  • Es gilt die die 3G-Regel, außer am Sitzplatz muss eine Maske getragen werden.

Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars

  • Es gilt die 3G-Regel, außer am Sitzplatz muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Einkaufen

  • Der Handel ist geöffnet, in Geschäften, auf Messen und Spezialmärkten ist eine Maske zu tragen.

Friseure und andere körpernahe Dienstleistungen

  • Es gilt die 3G-Regel sowie medizinische Maskenpflicht.

Kultur/Freizeit

  • Theater, Konzerthäuser, Kinos sind geöffnet, es gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.
  • Zoos, Tierparks, Botanische Gärten sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht.
  • Museen, Galerien und Ausstellungen sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht.
  • Bei Veranstaltungen und Treffen von mehr als 1.000 Personen gilt generell die 3G-Regel.

Sport/Schwimmen

  • Sportanlagen sind geöffnet, in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel.
  • Saunen, Thermen, Hallen- und Spaßbäder sind mit Hygienekonzept geöffnet, es gilt die 3G-Regel. Freibäder sind nicht von der 3G-Regel betroffen.

Schulen

  • Drei Tests pro Woche vorgeschrieben, in der Woche nach den Herbstferien tägliche Tests. Ausgenommen von der Testpflicht sind vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.
  • In allen Schulformen im Gebäude und auch während des Unterrichts muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, ab 14 Jahre als medizinische Maske. Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse können die Maske am Sitzplatz abnehmen.

Tourismus

  • Es gilt die 3G-Regel sowie zwei Tests pro Urlaubswoche für Nicht-Geimpfte/Genesene.
  • Bei touristischen Aktivitäten wie Bus-, Schiff- oder Seilbahnfahrt gilt die 3G-Regel.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weitere Zugangsvoraussetzungen einfordern.

26. August: Region Hannover über dem Grenzwert von 50

Die Region Hannover hat am Mittwoch, den 25. August, in einer Allgemeinverfügung festgestellt, dass die 7-Tages-Inzidenz am fünften Werktag in Folge den Corona-Schwellenwert von 50 überschritten hat. Damit greifen nach der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen automatisch die Beschränkungen gem. § 8 der Nds. Corona-Verordnung. Damit ist in vielen Bereichen der Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich (3G-Regel).

3G-Regel in der Region Hannover.

3G-Regel in der Region Hannover.

Überblick: Regeln für die Region Hannover seit 26. August 2021
(Änderungen sind kursiv gesetzt)

Masken

  • Es gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (in der Regel medizinische Maske) in Geschäften, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in Restaurants/Kinos/Theatern/Clubs/Bars (außer am Platz) und sonstigen öffentlich zugänglichen Innenbereichen, auf Wochenmärkten, Messen und Spezialmärkten sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseure und Arztpraxen.
  • Vom Schulstart am 2. September bis zum 22. September muss in allen Schulformen im Gebäude und auch während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, ab 14 Jahre als medizinische Maske.
  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind weiterhin Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie per ärztlichem Attest befreite Personen. Bei Kindern ab sechs bis einschließlich 14 Jahre reicht eine Alltagsmaske.

3G-Regel

  • Zutritt oder Inanspruchnahme von Leistungen ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich.
  • Die Testpflicht gilt nicht für a) nicht-eingeschulte Kinder sowie b) für Schüler und Schülerinnen mit Schülerausweis.

Einreise

  • Für Einreisende aus dem Ausland gilt ab 12 Jahren die 3G-Regel - unabhängig vom Verkehrsmittel.

Treffen und private Feiern

  • Es gibt keine Beschränkung bei der Personenzahl oder der Haushalte.
  • Kommen mehr als 25 Personen zusammen, müssen die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Kommen mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen zusammen, gilt die 3G-Regel; es entfällt die Maskenpflicht.

Gastronomie inkl. Bars

  • Es gilt die die 3G-Regel.

Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars

  • Es gilt die 3G-Regel, außer am Sitzplatz muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Beschränkt der Betreiber den Zugang auf Gäste, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G), entfällt die Maskenpflicht.

Einkaufen

  • Der Handel ist geöffnet, in Geschäften, auf Wochenmärkten, Messen und Spezialmärkten ist eine Maske zu tragen.

Friseure und andere körpernahe Dienstleistungen

  • Es gilt die 3G-Regel sowie medizinische Maskenpflicht.

Kultur/Freizeit

  • Theater, Konzerthäuser, Kinos sind geöffnet, es gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.
  • Zoos, Tierparks, Botanische Gärten sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht.
  • Museen, Galerien und Ausstellungen sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht.
  • Bei Veranstaltungen und Treffen von mehr als 1.000 Personen gilt generell die 3G-Regel.

Sport/Schwimmen

  • Sportanlagen sind geöffnet, in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel.
  • Saunen, Thermen, Hallen- und Spaßbäder sind mit Hygienekonzept geöffnet, es gilt die 3G-Regel. Freibäder sind nicht von der 3G-Regel betroffen.

Schulen

  • Vom 2. bis 10. September 2021 gilt an Schulen eine tägliche Testpflicht (Selbsttests), ab dem 13. September sind drei Tests pro Woche vorgeschrieben. Ausgenommen von der Testpflicht sind vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.
  • Vom Schulstart am 2. September bis zum 22. September 2021 muss in allen Schulformen im Gebäude und auch während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, ab 14 Jahre als medizinische Maske.

Tourismus

  • Es gilt die 3G-Regel sowie zwei Tests pro Urlaubswoche für Nicht-Geimpfte/Genesene.
  • Bei touristischen Aktivitäten wie Bus-, Schiff- oder Seilbahnfahrt gilt die 3G-Regel.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weitere Zugangsvoraussetzungen einfordern.


25. August: Neue Leitindikatoren und 3G-Regel für Niedersachsen

Die Landesregierung hat umfassende Änderungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung veröffentlicht, die am 25. August in Kraft getreten ist und bis zum 22. September gilt.
Zu den wesentlichen Änderungen gehört, dass zukünftig neben der 7-Tage-Inzidenz zwei weitere sogenannte Leitindikatoren zugrunde gelegt werden. Das sind zum einen die durchschnittliche Hospitalisierungsrate, zum anderen die Auslastung der Intensivstationen. Zudem werden unterschiedliche Warnstufen künftig bestimmen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

 

Die drei Warnstufen in der Übersicht.

Außerdem gilt seit dem 25. August die sogenannte 3G-Regel. Sie besagt, dass der Zutritt zu zahlreichen Einrichtungen und Veranstaltungen nur noch mit einem Nachweis über eine vollständige Impfung, eine Genesung oder einem negativen Testergebnis möglich ist. 

Die 3G-Regel greift überall dort, wo entweder

  • die Warnstufe 1 per Allgemeinverfügung
  • oder eine mindestens fünftägige Überschreitung eines Inzidenzwertes von 50 in den letzten sieben Tagen festgestellt worden ist.

Die 3G-Regel im Überblick.

Dann muss getestet, geimpft oder genesen sein, 

  • wer an privaten Veranstaltungen, Saalbetriebs-/Gastronomieveranstaltungen oder kommerziellen Veranstaltungen mit 25 bis zu 1000 gleichzeitig anwesenden Personen teilnehmen möchte,
  • wer in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen der Behindertenhilfe arbeitet oder einen Besuch abstatten möchte,  
  • wer den Innenbereich von Gastronomie betreten möchte, 
  • wer an Informations-, Kultur-, Sport- oder ähnlichen Veranstaltungen in Innenräumen teilnehmen möchte, 
  • wer Körpernahe Dienstleistungen aller Art in Anspruch nehmen möchte, 
  • wer Sport im Innenbereich ausüben möchte (beispielsweise in Fitnessstudios, Schwimmbädern oder Sporthallen), 
  • oder wer in einem Beherbergungsbetrieb übernachten möchte. 

Kontaktregelungen

Die Beschränkungen der privaten Kontakte werden weitestgehend aufgehoben. Für Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen gilt aber ab Warnstufe 1 die 3G-Regel.

 

Kontaktbeschränkungen werden gelockert.

Sobald für das Gebiet eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Fünftagesabschnitt) jeweils zwei der drei Leitindikatoren (Inzidenz, Hospitalisierung, Intensivbetten) mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreicht haben, stellt der Landkreis oder die kreisfreie Stadt durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügung den Zeitpunkt fest, ab dem die jeweilige Warnstufe in seinem oder ihrem Gebiet gilt. Dies ist regelmäßig der übernächste Tag nach dem Ablauf des Fünftageabschnitts.


17. August: Region Hannover über dem Grenzwert von 35

Der Anstieg des Inzidenzwertes der vergangenen Tage konnte durch die Region Hannover ganz überwiegend auf den privaten Bereich und hier besonders im Zusammenhang mit der Rückkehr von Auslandsreisen zurückgeführt werden. Deshalb – und weil die neue Corona-Verordnung des Landes Maßnahmen nicht mehr allein vom Inzidenzwert abhängig machen soll – hat die Allgemeinverfügung nur die privaten Kontakte neu geregelt.

 

10. August: Bund-Länder-Konferenz einigt sich auf neue Regeln

So sollen laut der so genannten 3G-Regel künftig nur nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt zu bestimmten Einrichtungen oder Veranstaltungen erhalten. Zudem sollen die Corona-Tests ab Oktober - mit einigen Ausnahmen - kostenpflichtig werden. Weitere Informationen zu diesen und weiteren Vereinbarungen sowie ein PDF mit den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz finden Sie auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Derzeit haben die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz noch keine Gültigkeit - dies wird erst mit dem Erlass einer neuen Corona-Verordnung auf Basis der getroffenen Vereinbarungen der Fall sein. Das soll Ende August geschehen. Bis dahin gilt weiterhin die Niedersächsische Corona-Verordnung vom 28. Juli 2021.

3. August: Schließung von Discotheken, Clubs und Shisha-Bars aufgehoben

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat am 3. August den Paragrafen der Niedersächsischen Corona-Verordnung außer Vollzug gesetzt, der die Schließung von Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen sowie Shisha-Bars ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 10 anordnet. 

Das Gericht wies darauf hin, dass das Infektionsschutzgesetz des Bundes die unterschiedliche Inzidenzbereiche "über 50", "über 35" und "unter 35" vorsehe. Dies schließe es aus, die derzeit angeordnete Schließung von Diskotheken, Clubs und ähnlichen Eirichtungen sowie Shisha-Bars bereits bei einem 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 10 anzuordnen. Unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 35 kämen bei der im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Staffelung lediglich allgemeine Regelungen, wie Test- und Maskenpflicht sowie die Kontaktdatenerhebung, äußerstenfalls Zugangsbeschränkungen in Betracht. Generelle Betriebsschließungen einzelner Branchen seien damit nicht vereinbar. Die Pressemitteilung des Gerichts ist auf dieser Internetseite zu finden. Bereits am 30. Juli 2021 hatte das Oberverwaltungsgericht die Vorschrift außer Kraft gesetzt, dass Saunen und Hallenschwimmbäder ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 zu schließen seien.

Die Landesregierung bittet die Besucherinnen und Besucher der nun wieder geöffneten Lokalitäten um Umsicht und Vorsicht und appelliert insbesondere an die jüngeren Niedersächsinnen und Niedersachsen, sich impfen zu lassen – um sich und andere zu schützen. 


30. Juli: Testpflicht für alle Reise-Rückkehrer ab 1. August

Bislang gilt die Testpflicht schon für die Einreise mit dem Flugzeug aus jedem anderen Land. Ab Sonntag gilt sie auch für Reisen mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff und im Individualverkehr. Zugleich werden die Einreiseregeln vereinfacht, indem die Kategorie der "einfachen" Risikogebiete entfällt. Es gelten künftig nur noch zwei Kategorien: Die bisherigen Hochinzidenzgebiete werden zu Hochrisikogebieten. Als Virusvariantengebiete gelten weiterhin Länder und Regionen, in denen besonders gefährliche Virusvarianten nachgewiesen sind. Das sind insbesondere solche Varianten, gegen die in Deutschland  eingesetzte Impfstoffe keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz bieten.

Fragen zur neuen Einreiseverordnung beantwortet das Bundesministerium für Gesundheit auf dieser Internetseite.


27. Juli: Mehr Handlungsspielräume für die Region Hannover

Die Landesregierung hat am 27. Juli Änderungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung veröffentlicht, die damit am 28. Juli in Kraft getreten sind. Dieses hat auch Auswirkungen für die Region Hannover:

  • Nunmehr müssen bereits ab einer Inzidenz von über 10 Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars schließen.
  • Die Region Hannover kann im Rahmen ihrer zu erlassenen Allgemeinverfügungen bei Überschreitung eines in der Landesverordnung festgelegten Inzidenzwertes Bereiche von schärferen Regeln ausnehmen, wenn die Überschreitung auf andere Bereiche zurückzuführen ist.
  • Ausgenommen vom erweiterten Handlungsrahmen sind die im ersten Teil der Verordnung von §1 bis §5a genannten Allgemeinen Vorschriften. Diese sollen weiterhin im ganzen Land gelten – dazu gehören ausdrücklich die Kontaktbeschränkungen, da private Zusammenkünfte weiterhin allgemein zum Anstieg der Infektionen beitragen.

Die Änderungsverordnung gilt wie die gesamte Corona-Verordnung formal bis zum 3. September 2021. Die Landesregierung geht aber von einer früheren Anpassung im Rahmen von Bund-Länder-Gesprächen aus. 

(Fast) Keine Änderungen in der Region Hannover

Vom 24. bis 26. Juli 2021 lag der Inzidenzwert in der Region über der Grenze von 35. Das Gesundheitsamt hat jedoch mit Verweis auf Paragraph 1a, Absatz 2 Satz 3 der Corona-Verordnung am 26. Juli entschieden, keine Allgemeinverfügung zu erlassen, in welcher die Überschreitung des Grenzwertes festgestellt worden wäre. Es bleibt damit in der Region Hannover - mit Ausnahme der Schließung von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars - bei den bisherigen Regelungen.

 


 

16. Juli: Neue Corona-Verordnung bringt Regelungen für Großveranstaltungen und kleinere Änderungen

Üblicherweise sind Rechtsverordnungen auf vier Wochen befristet, die Frist kann aber auch verlängert werden. Um den Betroffenen mehr Planungssicherheit zu geben, hat die Landesregierung die neue Verordnung auf sieben Wochen bis zum Ende der Sommerferien befristet. Sollte sich das Infektionsgeschehen deutlich verändern, kann die Landesregierung die Verordnung aber auch schon vorher anpassen. Die neue Verordnung regelt insbesondere Großveranstaltungen und kann hier heruntergeladen werden.

Großveranstaltungen

  • Beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 können Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 und bis 25.000 Personen durchgeführt werden. Dabei darf maximal die Hälfte der möglichen Personenkapazität genutzt werden.
  •  In geschlossenen Räumen ist eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten, neben Frischluftzufuhr sind auch Luftdesinfektion oder Luftfilterung zulässig.
  • Es besteht Testpflicht, Kinder bis 14 Jahre sowie Geimpfte und Genesene sind ausgenommen.
  • Die Kontaktdaten der Besucher sind zu dokumentieren, es besteht Maskenpflicht

Weitere Änderungen

  • Liegt die Inzidenz unter zehn, muss auf Wochenmärkten auch das Verkaufspersonal keine Masken mehr tragen.
  • Die Testpflicht für Besucher von Heimen gilt jetzt bereits bei einer Inzidenz von mehr als zehn (zuvor mehr als 35), ein Test zur Eigenanwendung reicht jedoch aus. 
  • Soweit alle anwesenden Gäste einer Tagespflegeeinrichtung einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, gilt das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für diesen Personenkreis nicht mehr.

13. Juli: In der Region gilt ab 15. Juli wieder Stufe eins des Nds. Stufenplans

Aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens (Inzidenz über 10) hat die Region Hannover am 13. Juli 2021 eine Allgemeinverfügung erlassen, die u.a. zu folgenden Änderungen in Region Hannover ab Donnerstag, 15. Juli, führt. Die Regeln können wieder gelockert werden, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter zehn liegt.

Private Treffen

  • Drinnen wie draußen dürfen sich bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht eingerechnet.
  • Zusammenkünfte von Kindern bis einschließlich 14 Jahre (Kindergeburtstag) sind bis zu zehn Personen zulässig.

Private Feiern in der Gastronomie

  • Private Feiern mit geschlossenem Personenkreis sind mit bis zu 100 Personen drinnen wie draußen zulässig.
  • Ein negativer Testnachweis oder die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises ist Voraussetzung.
  • Abstands- und Maskenpflicht bis zum Sitzplatz in geschlossenen Räumen gelten.

Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern, Kinos

  • Es gilt wieder Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.

Clubs, Bars und Diskotheken

  • Abstands- und Maskenpflicht gelten wieder, die Gäste müssen weiterhin ein negatives Testergebnis nachweisen.
  • Die Zahl der Gäste darf die Hälfte der zulässigen Personenkapazität des Betriebs nicht überschreiten.

Wochenmärkte

  • Es muss wieder eine Maske getragen werden.

Stadtführungen

  • Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften sind nur unter freiem Himmel zulässig, Abstandsgebot und Maskenpflicht gelten wieder.

Hotels und Tourismus

  • Die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist zusätzlich zur Anreise zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts notwendig.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weiterhin negative Corona-Tests als Zugangsvoraussetzung einfordern.

 Der Nachweis einer vollständigen Impfung oder der Genesung ersetzt - wo gefordert - die negative Testung.

22. Juni: Region erreicht Stufe Null des Nds. Stufenplans

Die Region Hannover hat auf Grund des geringen Infektionsgeschehens in den vergangenen Tagen mit einer Allgemeinverfügung weitere Maßnahmen nach der Corona-Verordnung des Landes außer Kraft gesetzt. Somit gelten u.a. folgende Änderungen in der Region Hannover ab dem 24. Juni 2021.

Private Treffen

  • Drinnen dürfen sich bis zu 25 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen.
  • Draußen dürfen sich bis zu 50 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen.
  • Geimpfte, Genesene und Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht eingerechnet.
  • Private geschlossene Feiern mit mehr Personen sind möglich, wenn der Verantwortliche sicherstellt, dass alle Erwachsenen einen negativen Testnachweis haben.

Private Feiern in der Gastronomie

  • Private Feiern mit geschlossenem Personenkreis sind mit unbegrenzter Personenzahl zulässig.
  • Ab 25 Personen drinnen und 50 Personen draußen ist eine negativer Testnachweis Pflicht. Geimpfte, Genesene und Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht eingerechnet.
  • Abstands- und Maskenpflicht entfallen.

Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern, Kinos

  • Veranstaltungen sind erst ab 1.000 Personen genehmigungspflichtig.
  • Die Abstandspflicht und die Maskenpflicht entfallen, wenn drinnen maximal 25 und draußen maximal 50 Personen teilnehmen oder unabhängig von der Personenzahl, wenn von Zuschauern ein negativer Testnachweis gefordert wird.

Clubs, Bars und Diskotheken

  • Abstands- und Maskenpflicht entfallen, die Gäste müssen jedoch ein negatives Testergebnis nachweisen.
  • Das Personal muss weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wochenmärkte

  • Es muss keine Maske mehr getragen werden.

Stadtführungen

  • Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften sind uneingeschränkt zulässig, Abstandsgebot und Maskenpflicht entfallen, sofern sich die Teilnehmer im Freien aufhalten.

Hotels und Tourismus

  • Die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist nur noch einmalig bei der Anreise notwendig.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weiterhin negative Corona-Tests als Zugangsvoraussetzung einfordern.

 Der Nachweis einer vollständigen Impfung oder der Genesung ersetzt - wo gefordert - die negative Testung.


 

Neue Verordnung gilt ab 19./21. Juni

Die Gültigkeit der Regelung zu den privaten Treffen (zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten) wurde auf den 19. Juni vorgezogen und gilt auch für die Region Hannover. Davon abgesehen gilt die neue Corona-Verordnung vom 21. Juni bis 16. Juli 2021.

Für die Region Hannover gibt es zunächst folgende Änderungen:

  • Zulässig sind private Treffen von bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren). 
  • Die Maskenpflicht entfällt auf Einzelhandelsparkplätzen.
  • Unabhängig von der Inzidenz entfällt das Verbot des Übernachtens in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen aus touristischen Gründen.

Kontaktregeln seit 19. Juni 2021

 

Weitere Regelungen sind für Landkreise und kreisfreie Städte in Kraft getreten, deren Inzidenz stabil seit fünf Werktagen bis zu zehn liegt. Die Region Hannover gehört noch nicht dazu (Stand: 21. Juni). 

In der Region Hannover gelten die neuen Regeln noch nicht. (Stand 21. Juni 2021)

In der Region Hannover lag die Inzidenz am 21. Juni an vier aufeinanderfolgenden Werktagen unter zehn, bleibt sie auch am 22. Juni unter zehn, können danach Erleichterungen für die Region Hannover in Kraft treten.

 


 

Weitere Lockerungen seit 4. Juni

Da die Sieben-Tage-Inzidenz am 2. Juni fünf Werktage unter 35 lag, gelten nach einer Allgemeinverfügung der Regionsverwaltung seit dem 4. Juni 2021 weitere Lockerungen gemäß der Landes-Verordnung. In der folgenden Übersicht der wichtigsten Regeln sind Änderungen kursiv gesetzt.

Kontakte

  • Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis drei Haushalten zuzüglich dazugehörender Kinder bis 14 Jahre treffen.
  • Kindergeburtstage oder vergleichbare Treffen mit bis zu zehn Kindern bis 14 Jahre plus den Erwachsenen des gastgebenden Haushalts sind möglich. 

Schulen und Kindertagesstätten

  • Alle Schüler und Schülerinnen gehen wieder gemeinsam täglich in die Schule. Weiterhin müssen alle Schüler zwei Mal die Woche einen Corona-Test machen.
  • In den Kitas gilt der Regelbetrieb, die Pflicht zu festen Gruppen entfällt. Zweimal wöchentlich freiwillige Testung für Kinder über drei Jahre.

Einzelhandel

  • Die Testpflicht entfällt. Geschäfte können wieder vollständig öffnen, die Zugangsbeschränkungen entfallen.
  • Die Maskenpflicht bleibt bestehen.

Gastronomie

  • Innenbereiche dürfen komplett öffnen. Dort können am Tisch die Masken abgesetzt werden, die Testpflicht entfällt.
  • In Außenbereichen müssen keine Masken mehr getragen werden, auch die Testpflicht entfällt.
  • Grundsätzlich gilt: Maskenpflicht überall dort, wo Sie sich in einem geschlossenen Raum abseits des Tisches befinden.
  • Private geschlossene Feiern in Gastronomiebetrieben sind draußen und drinnen für bis zu 100 Personen mit negativem Testergebnis möglich. Außer an den Tischen muss eine Maske getragen werden.

Kultur

  • Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten können ohne Test besucht werden, Masken sind Pflicht.
  • Kinos, Theater und Opernhäuser können öffnen, Besucher benötigen eine Masken (außer am Sitzplatz). Die Testpflicht entfällt.
  • Clubs, Bars und Diskotheken dürfen mit halber Kapazität öffnen. Es gilt Test- sowie Maskenpflicht (außer am Sitzplatz).
  • Open-Air-Veranstaltungen, bei denen die Besucher sitzen, sind mit bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern möglich. Außer am Sitzplatz gilt: Maskenpflicht. Ab 250 Personen Zugang nur mit negativem Corona-Test.
  • Mit Genehmigung des Gesundheitsamts sind Großveranstaltung wie Musikkonzerte und Sportveranstaltungen mit mehr als 500 Zuschauern möglich.

Freizeit und Tourismus

  • Stadt- und Naturführungen sind ohne Test und ohne Personenbeschränkung möglich.
  • Touristische Schifffahrt ist erlaubt, es besteht Masken-, aber keine Testpflicht.
  • Touristische Busreisen sind bei Test- und Maskenpflicht erlaubt.
  • Hotels & Co.: Es bleibt bei der Testpflicht bei der Anreise sowie  zweimal wöchentlich bei längeren Aufenthalten
  • Freibäder können öffnen, es besteht keine Testpflicht.
  • Hallenbäder, Saunen und Solarien können mit einem Hygienekonzept komplett öffnen, inklusive Duschen und Umkleiden. Die Testpflicht entfällt.

Busse, Bahnen, Taxis

  • Medizinische Masken sind Pflicht, auch an Haltestellen und Bahnhöfen etc.

Sport

  • Sportanlagen und Fitnessstudios können mit einem Hygienekonzept komplett öffnen, inklusive Duschen und Umkleiden. Die Testpflicht entfällt. Maskenpflicht in Solarien außer bei Bestrahlung.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weiterhin negative Corona-Tests als Zugangsvoraussetzung einfordern.

 Der Nachweis einer vollständigen Impfung oder der Genesung ersetzt - wo gefordert - die negative Testung.

Die Regelungen auf einen Blick


31. Mai: Neue Corona-Verordnung mit weiteren Lockerungen

Am 29. Mai hat die Region Hannover als zuständige Behörde eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die die Unterschreitung der Inzidenz-Grenze von 50 an fünf aufeinander folgenden Werktagen feststellt und die Testpflicht für den Einzelhandel zum 31. Mai aufhebt. Einen Tag später hat sich der Koalitionsausschuss der niedersächsischen Landesregierung auf eine neue Corona-Verordnung geeinigt, aus der sich für die Region Hannover folgende Änderungen mit Stichtag 31. Mai ergeben.

Grundregeln

Da das Robert Koch-Institut trotz des Rückgangs der Fallzahlen die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als weiterhin hoch einschätzt, bittet die Landesregierung die Bürgerinnen und Bürger

  • sich weiterhin freiwillig testen zu lassen.
  • möglichst wenige Kontakte zu Personen zu pflegen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.
  • möglichst 1,5 Meter Abstand zu wahren.
  • weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung dort zu tragen, wo ein Einhalten des Mindestabstands nicht möglich ist.
  • sich eher draußen zu treffen oder zu Sport zu treiben als drinnen.
  • großzügig und regelmäßig zu lüften, wenn man sich mit anderen in Innenräumen aufhält.

Die neue Verordnung enthält Regelungen für drei Szenarien

  • a) Inzidenzen bis 35 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000,
  • b) Inzidenzen zwischen 35 und 50 und
  • c) Inzidenzen zwischen 50 und 100.

Über 100 greift das Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes.

Für die Region Hannover gelten damit zunächst diese Regelungen nach Szenario b) (Stand: 31. Mai)

Kontakte

  • Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis drei Haushalten zuzüglich dazugehörender Kinder bis 14 Jahre treffen.
  • Kindergeburtstage oder vergleichbare Treffen mit bis zu zehn Kindern bis 14 Jahre plus den Erwachsenen des gastgebenden Haushalts sind möglich. 

Schulen und Kindertagesstätten

  • Alle Schüler und Schülerinnen gehen wieder gemeinsam täglich in die Schule. Weiterhin müssen alle Schüler zwei Mal die Woche einen Corona-Test machen und Masken tragen.
  • In den Kitas gilt der Regelbetrieb, die Pflicht zu festen Gruppen entfällt.

Einzelhandel

  • Die Testpflicht entfällt.
  • Baumärkte gelten als Grundversorgung (damit ist auch bei Inzidenzen über 50 kein Test nötig).
  • Die Maskenpflicht bleibt bestehen

Gastronomie

  • Innenbereiche dürfen öffnen. Dort können am Tisch die Masken abgesetzt werden, ein negativer Corona-Test ist weiterhin Voraussetzung.
  • In Außenbereichen müssen keine Masken mehr getragen werden, auch die Testpflicht entfällt.
  • Die Lokale müssen um 23 Uhr schließen (Sperrstunde).
  • Private geschlossene Feiern in Gastronomiebetrieben sind draußen für bis zu 50 Personen mit negativem Testergebnis möglich.

Kultur

  • Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten können ohne Test besucht werden, Masken sind Pflicht.
  • Kinos, Theater und Opernhäuser können öffnen, Besucher benötigen jedoch einen negativen Corona-Test und Masken (außer am Sitzplatz).
  • Open-Air-Veranstaltungen, bei denen die Besucher sitzen, sind mit bis zu 250 Personen möglich, ein negativer Corona-Test ist Zugangsvoraussetzung, Maskenpflicht außer am Sitzplatz.
  • Diskotheken, Clubs und Bars bleiben geschlossen.

Freizeit und Tourismus

  • Stadt- und Naturführungen sind ohne Test und ohne Personenbeschränkung möglich.
  • Touristische Schifffahrt ist erlaubt, es besteht Test- und Maskenpflicht.
  • Touristische Busreisen sind bei Test- und Maskenpflicht erlaubt.
  • Hotels & Co.: Es bleibt bei der Testpflicht bei der Anreise sowie  zweimal wöchentlich bei längeren Aufenthalten
  • Freibäder können öffnen, es besteht keine Testpflicht.
  • Hallenbäder dürfen nur für Schwimmunterricht oder Reha-Maßnahmen öffnen, es besteht Testpflicht

Busse, Bahnen, Taxis

  • Medizinische Masken sind Pflicht, auch an Haltestellen und Bahnhöfen etc.

Sport

  • Kontakt- und damit Mannschaftssport ist nun auch für Erwachsene in Gruppen von bis zu 30 Personen drinnen wie draußen möglich, notwendig ist jedoch einen negative Testung.

 Der Nachweis einer vollständigen Impfung oder der Genesung ersetzt - wo gefordert - die negative Testung.

 


 

18. Mai: Region Hannover gibt neue Allgemeinverfügung heraus

Mit der neuen Allgemeinverfügung gelten seit dem 20. Mai neue Regeln in der Region Hannover. Einen Überblick finden Sie hier:

Corona

Bundes-Notbremse greift in der Region Hannover nicht mehr

Fünf Werktage stabile Inzidenzwerte unter 100 – was jetzt in der Region gilt

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18. Mai:  Oberverwaltungsgericht kippt "Landeskinderregelung", Touristen aus anderen Bundesländern dürfen wieder einreisen

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Landeskinderregelung gekippt

Touristen können wieder in Niedersachsen Urlaub machen

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg kippt die "Landeskinderregelung" bei der Beherbergung zu touristischen Zwecken. Demnach dürfen auch wieder Personen...

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10. Mai: Neue Landesverordnung lockert Regelungen in Kommunen

Mit der neuen Landes-Verordnung werden vorsichtige Lockerungsschritte umgesetzt. Kindern und Jugendliche sollen wieder mehr Schulbesuch, mehr Sport und mehr Freizeitaktivitäten ermöglicht werden. In den Bereichen Gastronomie und Einzelhandel, Tourismus und Kultur kommt es zu ersten Öffnungen. Die Regelungen gelten für  Landkreise und kreisfreie Städte, deren 7-Tages- Inzidenz seit fünf Werktagen unter 100 liegt. Die Region Hannover gehört zurzeit noch nicht dazu, da die 7-Tage-Inzidenz laut RKI am 10. Mai bei 101,8 liegt. 

Regelungen für Kommunen und Landkreise deren 7-Tage-Inzidenz seit fünf Werktagen unter 100 liegt

Sport
Bis zu 35 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren können draußen mit getesteten, geimpften oder genesen Betreuungspersonen wieder Kontaktsport treiben – auch Mannschaftssport. Getesteten, vollständig geimpften oder genesenen Erwachsenen ist immerhin kontaktfreier Sport in Gruppen draußen mit mindestens 2 m Abstand voneinander wieder möglich. Schwimmbäder können (nur) für die Erteilung von Schwimmunterricht und Schwimmkursen geöffnet werden. Unterrichtende und volljährige Teilnehmende müssen getestet sein, die Gruppen dürfen jenseits der Geimpften und Genesenen nicht mehr als 20 Personen umfassen. Solarien dürfen öffnen. 

Einzelhandel
Auch der über die notwendige Grundversorgung hinausgehende Einzelhandel kann wieder öffnen. In Geschäften bis zu einer Verkaufsfläche von 200 m² ist ein Einkauf nach vorheriger Terminvereinbarung möglich (Click and Meet). Der Zugang zu Geschäften mit mehr als 200 qm Verkaufsfläche ist nur mit Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung zulässig. 

Außengastronomie
Die Außenbereiche von Gastronomiebetrieben (mit und ohne Speiseangebot) dürfen mit einem Hygienekonzept, das insbesondere hinreichende Abstände zwischen den einzelnen Tischen vorsieht, bis 23:00 Uhr geöffnet haben. Der Zugang ist nur mit einem negativen Testergebnis möglich, wenn nicht bereits eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachgewiesen werden kann. Die Gäste müssen sich an Tischen aufhalten.

Beherbergung
Auch Beherbergungsbetriebe dürfen in Niedersachsen für Menschen die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz in Niedersachsen haben wieder öffnen. Noch nicht vollständig geimpfte oder genesene Gäste müssen bei Anreise und mindestens zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen. Hotels und Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen nur bis zu 60 % belegt werden, für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gilt eine eintägige Wiederbelegungssperre, um die Ab- und Anreise zu entzerren. Zulässig sind mit Testungen bei Anreise und zweimal wöchentlich zukünftig auch wieder mehrtägige Kinder- und Jugendfreizeiten in Gruppengrößen bis 50. 

Zoos und botanische Gärten
Der Besuch eines Zoos, eines Tierparks oder eines botanischen Gartens wird nun doch erleichtert:  Zoologische und botanische Gärten können bis zu einer 50-prozentigen Kapazitätsgrenze ohne Test besucht werden. Geöffnet werden können dann jedoch nur die Außenbereiche. Sollen auch Innenräume geöffnet werden, gilt für alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Besucherinnen und Besucher eine Testpflicht. 

Weitere touristische Angebote
Seilbahnen bleiben geschlossen, Sessellifte aber können geöffnet werden. Angebote von Freizeitparks u.ä. unter freiem Himmel können mit einem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung in Anspruch genommen werden. Dies gilt auch für touristische Fahrten in im Fahrgastbereich offenen Bussen, Schiffen oder Kutschen (also ohne Dach oder Plane). 

Der Besuch von Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten ist jedoch nur mit negativem Testnachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung möglich. Auch hier gilt eine Kapazitätsbegrenzung von 50 %.

Theater, Kinos Konzerthäuser und Kulturzentren dürfen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Personen Sitzveranstaltungen mit Hygienekonzept und hinreichendem Abstand durchführen. Zugangserfordernis ist eine negative Testung, eine vollständige Impfung oder eine Genesung. Erlaubt sind nur Veranstaltungen, die nicht auf eine Interaktion und Kommunikation zwischen den Besucherinnen und Besuchern angelegt sind. Beispiele hierfür sind ein Klassikkonzert, eine Tanzvorführung oder ein Theaterstück, nicht aber ein Fußballspiel.

Regeln für Tests 
Soweit für den Besuch der vorgenannten Bereiche Testungen vorgeschrieben sind, können dies PCR- oder PoC-Schnell- oder -Selbsttest sein. Die Tests müssen allerdings unter Aufsicht durchgeführt werden. Dies ist 
a) in einem zugelassenen Testzentrum möglich; kostenlose Bürgertests können bei Bedarf auch täglich in Anspruch genommen werden. 
Zulässig ist jedoch auch 
b) eine Testung direkt vor oder im Eingangsbereich eines Geschäftes, eines Gastronomiebetriebes oder einer Veranstaltung.
Und schließlich können 
c) unter Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte und bescheinigte Negativtestungen verwendet werden. 
Jede dieser Bescheinigungen kann innerhalb der 24 Stunden beliebig oft verwendet werden. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren benötigen jenseits des Schulbetriebs keine negativen Testnachweise. Auch wer an Sitzungen kommunaler Gremien teilnimmt, kann, aber muss sich vorher nicht testen lassen. 

Folgende Änderungen gelten auch für die Region Hannover

Kitas und Schulen
Überall in Niedersachsen werden Schulen und Kindertagesstätten im Wechselbetrieb mit festen Gruppen offen gehalten bis zum übernächsten Tag nach drei aufeinanderfolgenden Tagen, an denen die 7-Tages-Inzidenz von 165 überschritten wird. Die außerschulische Bildung und Erwachsenenbildung wird auch wieder zugelassen. Die Öffnungen im Bildungsbereich werden durch zweimal wöchentliche Tests abgesichert. Das gilt nun auch für die Berufsbildung.
 
Kontaktbeschränkungen
Seit dem 9. Mai werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Impfung 14 Tage zurückliegt, und alle vollständig Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (gilt auch beim Sport). Sie unterliegen auch nicht mehr den in einigen Landkreisen und Kommunen noch geltenden nächtlichen Ausgangssperren. Bereits seit dem 19. April werden in Niedersachsen vollständig Geimpfte und Genesene den Getesteten gleichgestellt. Sie müssen also keine Tests machen.


23. April: Niedersachsen veröffentlicht neue Corona-Verordnung

Zukünftig fährt Niedersachsen im Hinblick auf die Rechtsgrundlagen zweigleisig aus der Pandemie heraus: Die neuen Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (Download als PDF) greifen überall dort, wo an drei aufeinanderfolgenden Tagen die vom RKI veröffentlichten Inzidenzwerte von 100 pro 100.000 Bürgerinnen und Bürgern in sieben Tagen überschreiten und in denen die Verantwortlichen im Wege der Allgemeinverfügung diese Überschreitung festgestellt haben (im Folgenden = Hochinzidenz-Kommunen).

Die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen (Download als PDF) enthält fast ausschließlich Regelungen für Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Inzidenz unter 100. 

Strengere landesrechtliche Schutzmaßnahmen werden durch die bundesrechtlichen Regelungen nicht verdrängt. Dies gilt im Schulbereich: auch zukünftig müssen alle weiterführenden Schulen, alle Berufsschulen und alle Förderschulen –  mit Ausnahme der Schulen für Kinder und mit Förderbedarf im Bereich der geistigen Entwicklung – in Niedersachsen bereits bei einem dauerhaften Überschreiten der Inzidenz von 100 vollständig in den Distanzunterricht übergehen und nicht erst bei einer Inzidenz von 165. 

Inhaltlich werden über § 28 b IfSG insbesondere die folgenden Bereiche für Hochinzidenz-Kommunen neu geregelt, zu denen zurzeit auch die Region Hannover zählt:

  • Bei privaten Zusammenkünften der Mitglieder eines Haushaltes mit einer Person aus einem anderen Haushalt können zukünftig zugehörige Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen (bislang bis 6 Jahre). 
  • Seit dem 24. April gelten in allen niedersächsischen Hochinzidenz-Kommunen Ausgangsbeschränkungen. Danach ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages nur in wenigen Ausnahmen gestattet. Körperliche Betätigung ist Einzelpersonen bis Mitternacht erlaubt. 
  • Im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr und im Fernverkehr müssen zukünftig FFP2-Masken getragen werden. Einfache medizinische Masken reichen nicht mehr aus.
  • Kontaktloser Sport im Freien, allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des gemeinsamen Haushalts bleibt zulässig, außerdem kontaktloser Sport in kleinen Gruppen von höchstens fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Auf die hier für die Anleitungspersonen vorgeschriebene Testung kann hier - wie auch an allen anderen Stellen, an denen das IfSG in Hochinzidenzkommunen eine Testung vorsieht - auch bei vollständig geimpften Personen nicht verzichtet werden. Das IfSG regelt anders als § 5 a Absatz 2 der Nds. CoronaVerordnung keine Gleichstellung von vollständig geimpften Personen mit getesteten Personen.  
  • Nicht medizinisch, therapeutisch, seelsorgerisch oder pflegerisch notwendige körperliche Dienstleistungen sind ab morgen in Hochinzidenzkommunen weitgehend untersagt. Lediglich das Friseurhandwerk und Angebote der Fußpflege bleiben unter strengen Auflagen erlaubt: Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises und FFP2-Maskenpflicht für Dienstleister und Kunden.
  • Alle ausnahmsweise geöffneten Geschäfte (Lebensmittel, Drogerien etc.) müssen die Anzahl der Personen in ihren Räumlichkeiten begrenzen: Läden mit einer Fläche von bis zu 800 qm Betriebsfläche dürfen pro 20 qm nur noch eine Kundin bzw. einen Kunden ins Geschäft lassen. Ab 800 qm Betriebsfläche gilt eine Begrenzung von einer Kundin bzw. einem Kunden je 40 qm. Außerdem muss eine FFP2 Maske getragen werden. 
  • Click & Meet ist auch in Hochinzidenz-Kommunen bis zu einer Inzidenz von 150 (RKI-Wert) zulässig. Über 150 ist nur 'Click & Collect' möglich. Ab einer Inzidenz von 100 muss aber ein negativer Corona-Testnachweis vorgelegt werden.
  • Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können die Außengelände von botanischen und zoologischen Gärten. Voraussetzung sind strenge Hygienekonzepte. Es gilt eine Maskenpflicht sonnabends, sonntags und an Feiertagen in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr, es muss vorher ein fester Termin gebucht werden und vor dem Einlass ein negativer Corona-Testnachweis vorgelegt werden.
  • Freizeiteinrichtungen aller Art und auch Minigolfanlagen sind in Hochinzidenz-Kommunen zu schließen.
  • Nach § 28 b Absatz 3 IfSG müssen allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen in den Wechselunterricht übergehen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 überschritten wird. Von dieser Regelung weicht Niedersachsen ab und regelt in § 13 der Corona-Verordnung, dass bereits bei einem Überschreiten der 100er-Grenze an drei Tagen nur noch Grundschulen, Schulen für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung und Abschlussklassen im Wechselunterricht bleiben dürfen. Alle anderen müssen in den Distanzunterricht gehen. 
  • Ab Überschreitung des Schwellenwertes von 165 müssen zusätzlich auch die Klassen 1 bis 3 der Grundschulen in den Distanzunterricht gehen.

22. April: Bundesgesetz bringt Ausgangssperre

Nach dem Beschluss des Bundestages vom 21. April hat am 22. April 2021 auch der Bundesrat dem Infektionsschutzgesetz des Bundes zugestimmt. Auf Grundlage der Inzidenzen der letzten drei Tage bewerten und veröffentlichen alle Landkreise und kreisfreie Städte, welche Regeln bei ihnen am nächsten Tag gelten. Regionspräsident Hauke Jagau hat erklärt, dass die Regelungen für die Region Hannover ab Samstag, 24. April gelten. Spätestens am 30. Juni 2021 tritt das Gesetz außer Kraft.

Änderungen für die Region Hannover

  • Als wesentliche Änderung ist die nächtliche Ausgangssperre ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einem Kreis oder einer Stadt zu sehen. Menschen sollen von 22 Uhr bis 5 Uhr die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück in der Regel nicht mehr verlassen. Spaziergänge und Joggen alleine bleiben bis Mitternacht erlaubt.
  • In Bussen, Bahnen und Taxen muss nun eine FFP2-Maske (Atemschutzmaske) getragen werden. Bislang reichten in Niedersachsen auch medizinische Masken.
  • Friseur- und Zoobesuche sind nur mit negativem Test möglich.
  • Bei privaten Treffen werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt - bislang galt in Niedersachsen bei Hochinzidenz-Kommunen eine Altersgrenze von 6 Jahren.

Weitere Informationen gibt die Bundesregierung auf ihrer Corona-Frage-und-Antworten-Seite.


19. April: Corona-Regeln gelten bis mindestens 9. Mai

Die neue Verordnung des Landes trat am Sonntag, 18. April 2021 in Kraft, die inhaltlichen Änderungen am Montag, den 19. April.  Die vorgenommene Verlängerung war notwendig, weil die Verordnung andernfalls am 18. April 2021 ausgelaufen wäre. Die Verordnungsänderungen enthalten nur einige wenige neue inhaltliche Regelungen. Diese betreffen insbesondere die Gleichbehandlung von Personen mit einer seit mindestens 15 Tagen vollständig abgeschlossenen Schutzimpfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mit negativ getesteten Personen. Die vollständige Verordung mit den markierten Änderungen kann auf dieser Internetseite des Landes als PDF heruntergeladen werden.

 

Änderungen für vollständig Geimpfte (ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis)

  • Durch Vorlage eines entsprechenden Impfausweises oder einer -bescheinigung kann man sich von Testpflichten befreien lassen. 
  • Dies gilt auch für Mitarbeiter und Besucher in Heimen, Intensivpflege-Wohngemeinschaften und unterstützenden Wohnformen.
  • Mitarbeiter solcher Einrichtungen müssen keine FFP2-Maske mehr tragen; eine medizinische Maske reicht aus.
  • Einreisende aus Risiko- oder Hochinzidenz-Gebieten müssen sich nicht in Quarantäne begeben, solange sie keine Symptome aufweisen. Die Quarantäne-Befreiung gilt jedoch nicht für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

Änderungen für Schulen in Niedersachsen

  • Vollständig geimpfte Personen können auch ohne Schnelltest Schulgelände betreten.
  • Um eine schriftliche Arbeit oder Abschlussprüfung zu absolvieren, können Schüler und Schülerinnen auch ohne Test das Schulgelände betreten.
  • Wer unmittelbar nach Betreten des Schulgeländes einen Test mit negativem Ergebnis durchführt, darf sich dort aufhalten.

6. April: Ausgangssperre in der Region Hannover aufgehoben

Über die Osterfeiertage hatte die Region Hannover gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung vom 29. März 2021 ein Ansammlungsverbot und eine nächtliche Ausgangssperre ausgesprochen. Während das Ansammlungsverbot mit Ablauf des 5. April endete, sollte die Ausgangssperre bis zum 12. April gelten. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hielt diese jedoch in seinem Urteil vom 6. April für unverhältnismäßig, so dass die Region die Sperre aufhob. Mehr dazu ist hier zu finden.

Weiterhin gelten jedoch die Kontaktbeschränkungen und Regelungen für Hochinzidenzkommunen in der Region Hannover. Darüber hinaus hat die Region die Maskenpflicht präzisiert:

  •  Mitfahrende bei Fahrgemeinschaften in einem Auto müssen eine Maske tragen.
  • Beim Nutzen gemeinschaftlicher Flächen wie Treppenhaus, Trockenraum oder Aufzügen in Mehrfamilienhäusern mit mindestens sechs Parteien ist eine Maske zu tragen.
  • Am Maschsee und an der Steinhuder Uferpromenade  gilt die Maskenpflicht seit 1. April von 9 bis 21 Uhr.

29. März 2021: Kontakte herunterfahren und die Welle brechen

Unter diesem Motto hat die Niedersächsische Landesregierung die Neufassung der Corona-Verordnung vorgestellt, die zum 29. März 2021 in Kraft trat und zunächst bis zum 18. April 2021 gilt. In mehr als der Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen ist die 100-Marke bereits überschritten worden, in vielen weiteren steht der Übergang zur Hochinzidenzkommune kurz bevor. Kein einziger Landkreis und keine kreisfreie Stadt liegt mehr unter der 35er Inzidenz, nur noch 5 von 45 liegen unter 50. 

Ministerpräsident Stephan Weil erklärte dazu: "Wir müssen jetzt sehr rasch und konsequent alles uns mögliche dafür tun, um die dritte Welle zu brechen oder zumindest abzuflachen. Dazu sollen die heute veröffentlichen Änderungen in der Corona-Verordnung beitragen. Mit Gesetzen und Verordnungen allein aber werden wir die 7-Tages-Inzidenzen nicht absenken können. Wir sind angewiesen auf die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, das öffentliche Leben in Niedersachsen in den nächsten zehn bis vierzehn Tagen soweit wie irgend möglich herunterzufahren. Nur wenn alle mithelfen, haben wir eine Chance auf eine schrittweise Rückkehr in unser normales Leben."

Regelungen für Hochinzidenzkommunen

Aus der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung ergeben sich für die Hochinzidenzkommunen (also für alle Landkreise und Kreisfreien Städte mit einer Inzidenz über 100) zwingend die folgenden Regelungen:

  • In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von über 100 dürfen sich Personen eines Haushalts höchstens mit einer weiteren Person sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich sechs Jahren treffen. 
  • Entsprechendes gilt für sportliche Betätigungen.
  • Museen, Galerien und Gedenkstätten bleiben geschlossen.
  • Essen in Speiseräumen von Hotels ist untersagt, 
  • "click and meet" Angebote (Terminshopping) können nicht mehr stattfinden.
  • Wechselunterricht gibt es nur noch in Grundschulen, Förderschulen für geistige Entwicklung und Abschlussklassen, alle anderen Jahrgänge müssen leider zurück ins Distanzlernen,
  • i.d.R. arbeiten Kitas dann nur in Notbetreuung.

Neben den Läden zur Deckung des täglichen Bedarfs bleiben auch in Hochinzidenzkommunen Buchhandlungen geöffnet, ansonsten sind "Click and Collect", sowie Bemusterungs- und Anprobetermine möglich. Friseure, Kosmetiksalons und andere können körpernahe Dienstleistungen erbringen. Sofern bei der Dienstleistung ein durchgehendes Tragen einer medizinischen Maske nicht möglich ist, muss zuvor ein Test gemacht werden. Zoos, Tierparks und botanische Gärten können mit einigen Maßgaben geöffnet bleiben. Das gilt auch für Büchereien. 

In einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat die zuständige Behörde weitergehende Anordnungen zu treffen. Dazu können insbesondere gehören

  • Das Verhängen von Betretungsverboten an besonders stark frequentierten Orten im öffentlichen Raum.
  • Das Tragen einer medizinischen Maske auch für haushaltsfremde Mitfahrerinnen und Mitfahrer in einem privaten Kraftfahrzeug kann angeordnet werden.
  • Überall dort wo die Einhaltung des Abstandsgebots und das Befolgen der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist, kann der Zutritt zu bestimmten Orten oder das Wahrnehmen bestimmter Angebote oder eine Teilnahme von einem negativen Schnelltest abhängig gemacht werden.
  • Außerdem können die regelhaft in einer bestimmten Inzidenzregion vorgesehenen Kontaktbeschränkungen weiter verschärft werden.
  • Schließlich können Landkreise und Kreisfreie Städte mit einer Inzidenz zwischen 100 und 150 für einen Teil ihres Gebietes oder für das gesamte Gebiet Ausgangssperren anordnen. Damit wird den Bürgerinnen und Bürgern das Verlassen des privaten Wohnbereichs in der Zeit von 21:00 Uhr bis um 05:00 Uhr des Folgetages untersagt. Dies gilt nicht bei triftigen Gründen für einen Aufenthalt im Freien wie beispielsweise Arztbesuche oder die Fahrt zur Arbeit. Die Kommunen können die Ausnahmen ausgestalten.
  • Ab einer Inzidenz von 150 sollen derartige Ausgangssperren verhängt werden, sofern das Infektionsgeschehen in dem betreffenden Gebiet nicht oder nicht mehr hinreichend einem bestimmten räumlich abgrenzbaren Bereich zugeordnet werden kann und deshalb die Gefahr einer nicht mehr kontrollierbaren Verbreitung des Corona-Virus besteht.
  • Unabhängig von der jeweiligen Inzidenz vor Ort sind in der Zeit vom 2. April 2021 bis zum Ablauf des 5. April 2021 auch tagsüber Ansammlungen von Personen in der Öffentlichkeit unzulässig, auch wenn die Personen das Abstandsgebot einhalten. Eine Ansammlung ist ein Zusammentreffen einer größeren Anzahl von Menschen im Freien oder in geschlossenen Räumen unabhängig davon, ob die Ansammlung zufällig oder vorbereitet stattfindet und welchen Anlass oder Grund sie hat. Nicht unter das Ansammlungsverbot fallen beispielsweise Gottesdienste oder Warteschlangen vor Geschäften. Notwendig ist ein Mindestmaß an ‚sozialer Gemeinsamkeit‘.

Als zuständige hannoversche Behörde legt die Region Hannover fest, welche Maßnahmen für welche Kommunen und eventuell auch Ortsteile oder aber auch für die gesamte Region Gültigkeit haben. 


Merkel stoppt "Osterruhe"

Ihre Entscheidung erläuterte die Bundeskanzlerin am 24. März 2021 wie folgt:

 "Ich habe mich zu diesem kurzen Pressetermin entschlossen, weil ich heute Vormittag entschieden habe, die notwendigen Verordnungen für die am Montag vereinbarte zusätzliche Osterruhe, also die Ruhetage am Gründonnerstag und Karsamstag nicht auf den Weg zu bringen, sondern sie zu stoppen. Um es klipp und klar zu sagen: Die Idee eines Ostershutdowns war mit bester Absicht entworfen worden, denn wir müssen es unbedingt schaffen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen und umzukehren. Dennoch war die Idee der sogenannten Osterruhe ein Fehler. Sie hatte ihre guten Gründe, war aber in der Kürze der Zeit nicht gut genug umsetzbar, wenn sie überhaupt jemals so umsetzbar ist, dass Aufwand und Nutzen in einem halbwegs vernünftigen Verhältnis stehen.

Viel zu viele Fragen von der Lohnfortzahlung durch die ausgefallenen Arbeitsstunden bis zu der Lage in den Geschäften und Betrieben können, das haben die Beratungen der letzten 24 Stunden gezeigt, jedenfalls in der Kürze der Zeit nicht so gelöst werden, wie es nötig wäre. Und auch um ein Zweites klipp und klar zu sagen: Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler, denn am Ende trage ich für alles die letzte Verantwortung. Qua Amt ist das so, also auch für die am Montag getroffene Entscheidung zur sogenannten Osterruhe.

Das habe ich den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vorhin auch in einer kurzen Videokonferenz erläutert und darüber auch die Vorsitzenden der Fraktionen im Deutschen Bundestag informiert. Und es ist mir wichtig, das auch hier zu sagen: Ein Fehler muss als Fehler benannt werden und vor allem muss er korrigiert werden, und wenn möglich hat das noch rechtzeitig zu geschehen.

Gleichwohl weiß ich natürlich, dass dieser gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung auslöst. Das bedauere ich zutiefst, und dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung. Diese zusätzliche Verunsicherung bedauere ich umso mehr, als wir uns, dabei bleibt es leider, mitten in der durch die Mutation ausgelösten dritten Welle der Pandemie befinden. Ich danke einmal mehr allen, die mit ihrem Verhalten dazu beitragen, die dritte Welle mit der tödlicheren und ansteckenderen Mutation des Corona-Virus zu bremsen und zu stoppen."

Statement von Ministerpräsident Stefan Weil

„Die Bundeskanzlerin hat heute erklärt, dass die Osterruhe so wie geplant nicht umgesetzt werden kann, weil sie sich als nicht realisierbar erwiesen habe. Ich bedauere das sehr, weil es sich um ein wichtiges Element unserer Beschlüsse gehandelt hat. Ich teile allerdings die Auffassung, dass keinesfalls die Kosten durch betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten getragen werden dürfen.

Ich nehme mit Respekt zur Kenntnis, dass die Bundeskanzlerin die Verantwortung für das Scheitern der Osterruhe übernommen und einen Fehler eingeräumt hat. Gleichwohl haben alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten diese Entscheidung mit getroffen und tragen auch die Verantwortung dafür mit – auch ich. Mir ist bewusst, dass damit bei den Bürgerinnen und Bürgern ein Vertrauensschaden entstanden ist, das tut mir sehr leid. Fehlentscheidungen müssen zurückgenommen werden, das ist heute geschehen.

Die Lage, die uns am Dienstagabend dazu gebracht hat, eine Osterruhe ins Auge zu fassen, besteht allerdings unverändert fort. Wir befinden uns mitten in einer Dritten Welle, die noch gefährlicher ist als ihre Vorgänger. Das neue Virus, mit dem wir es zu tun haben, ist extrem ansteckend und extrem gefährlich. Es bleibt unsere gemeinsame Aufgabe, die Dynamik dieser Welle zu brechen und den Anstieg der Infektionszahlen abzuflachen. Alle Infektionsgefahren müssen soweit wie irgend möglich reduziert werden.

Auf jede nicht unbedingt notwendige Mobilität und auf alle nicht unbedingt notwendigen direkten Begegnungen mit Menschen jenseits des eigenen Haushalts muss bitte unbedingt verzichtet werden. Wir müssen in Niedersachsen in den nächsten zwei Wochen das öffentliche Leben so weit wie irgend möglich herunterfahren und zwar freiwillig und bitte auch über die staatlich angeordneten Maßnahmen hinaus.

Wir werden uns auf Grundlage der nun entstandenen Situation über das weitere Vorgehen innerhalb der Landesregierung beraten und in Kürze darüber informieren.“


Beschluss vom 22. März 2021

Angesichts der exponentiell steigenden Infektionszahlen kamen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder überein, die bestehenden Beschlüsse bis zum 18. April 2021 zu verlängern, die vereinbarten Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte zu ziehen, zusätzliche Maßnahmen einzuführen und eine "erweiterte Ruhezeit zu Ostern" umzusetzen. 

Zu den zusätzlichen Maßnahmen können gehören

  • Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören
  • weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen
  • Ausgangsbeschränkungen
  • verschärfte Kontaktbeschränkungen.

Der Oster-Lockdown 

Vom 1. bis einschließlich 5. April, also vom Gründonnerstag bis Ostermontag, soll das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Pandemie zu durchbrechen. Der Gründonnerstag und Karsamstag sollen einmalig als Ruhetage definiert und mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen verbunden werden. Nur am Karsamstag soll der Lebensmittelhandel im engeren Sinne geöffnet bleiben. Private Zusammenkünfte sollen auf den eigenen Haushalt und einen weiteren Hausstand, jedoch maximal fünf Personen beschränkt werden - sofern der Inzidenzwert unter 100 liegt. Ansonsten gilt ab einem Wert von 100 weiterhin die Regel, dass sich ein Haushalt mit einer weiteren haushaltsfremden Person treffen darf. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden dem Beschluss zufolge in dieser Zeit generell untersagt. Wo bereits Außengastronomie offen ist, muss sie für diese fünf Tage wieder geschlossen werden. Kirchen und Religionsgemeinschaft werden gebeten, an Ostern nur Online-Angebote für die Gläubigen zu machen. Nur Impf- und Testzentren sollen offen bleiben.

Darüber hinaus sollen Testungen deutlich ausgeweitet werden und im Sommer jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot ein Impfangebot gemacht werden. Der gesamte Beschluss kann hier als PDF heruntergeladen werden. 

Ministerpräsident Weil: Gezielte Freiheiten nach Ostern durch Testen

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil erklärte zu den Beschlüssen: "Wir werden die Ruhezeit über Ostern nutzen für den Aufbau eines ambitionierten und
tragfähigen Testregimes. Wir verlangen den Menschen in Niedersachsen und in ganz Deutschland jetzt noch einmal viel ab. Aber wir haben damit die Chance, den dynamischen Anstieg der Fallzahlen zu durchbrechen, Zeit zu gewinnen und durch intensive Testangebote schrittweise zu mehr Normalität zurückzukehren." Dazu soll im Rahmen von Modellvorhaben durch gezieltes Testen der Zugang zum Einzelhandel und zur Gastronomie, zu Kultur- und Sportveranstaltungen geöffnet werden. Durch aktuelle Negativtests können sichere Zonen geschaffen werden, in denen Menschen Angebote angstfrei wahrnehmen sollen. Testungen helfen so, Freiheitsrechte wieder wahrzunehmen.

Niedersachsen werde vorbereitet sein: Nach Ostern sollen alle Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden können. Auch in den Unternehmen werden die Testkapazitäten ausgebaut. Weil: "Ich bin zuversichtlich, dass die niedersächsische Wirtschaft sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen und alles daransetzen wird, die in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal wöchentlich zu testen."

Weil bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen, die sich trotz all dieser zermürbenden Monate nach wie vor sehr konsequent an die Corona-Schutzmaßnahmen halten und ergänzt: "Wer weiß, wie die Fallzahlen sonst bei uns aussehen würden. Damit sind viele Menschenleben gerettet worden."

Der Ministerpräsident appelliert an die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen: "Bitte lassen Sie sich mit uns zusammen auf dieses Vorgehen ein. Bitte halten sie sich über Ostern mit direkten Begegnungen zurück, bitte verzichten sie auf jede nicht unbedingt notwendige Mobilität. Ich betrachte den harten Lockdown über Ostern als eine Durchbrechung der zermürbenden Spirale von immer neuen Schließungen und zaghaften Lockerungen."

Der Regierungschef betont: "Es ist mir bewusst, mit wie vielen Entbehrungen und Belastungen die Pandemie für jede und jeden einzelnen verbunden ist. Letztlich sind wir alle ‚coronamüde‘ geworden, wir alle sehen uns nach etwas mehr Normalität und mehr direkten Begegnungen. Wir bitten Sie jetzt um eine große Anstrengung über Ostern und anschließend darum, die niedersächsischen Testangebote intensiv zu nutzen und so mehr und mehr Freiheiten zurückzugewinnen."


Mit Beginn der Pandemie im März 2020 hat die Landesregierung Verordnungen zum Infektionsschutz erlassen. Eine Chronik der Verordnungen bis 28. März 2021 kann hier nachgelesen werden.