Besonders betroffen sind tausende internationale Gäste, die teils von weither anreisen und vor Ort nicht auf einen funktionierenden ÖPNV zurückgreifen können. Daraus ergibt sich ein erheblicher Imageschaden für Hannover als internationalen Messe- und Wirtschaftsstandort.
Umfassende Maßnahmen zur Unterstützung von Ausstellern und Besuchern
Die Deutsche Messe hat ein Bündel an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Auswirkungen des Streiks bestmöglich abzufedern:
Direkte Shuttleverbindungen vom Hauptbahnhof Hannover, sowie Bahnhof Hannover Bismarckstraße zum Messegelände; vor Ort eingesetzte Guides informieren über diese Anreisemöglichkeiten und leiten Besucher gezielt zu den Shuttlebussen. (Einsatz von 12 Gelenkbussen und vier Stadtbussen im Zeitraum von 06:00 bis 19:00 Uhr).
Zusätzlich werden weitere Busse eingesetzt, um Gäste von hochfrequentierten Hotels zum Messegelände zu befördern.
Eine zusätzliche Verbindung ergänzt den direkten S-Bahn-Verkehr vom Hauptbahnhof zum Messebahnhof/Laatzen. Damit stehen dann stündlich drei S-Bahn-Verbindungen in der Zeit von 6:30 Uhr bis 20 Uhr zur Verfügung.
In enger Abstimmung mit dem Taxengewerbe werden zusätzliche Kapazitäten organisiert.
Während möglicher Wartezeiten werden Gäste am Messegelände mit Getränken und Snacks versorgt, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Aussteller, Besucher und Partner werden fortlaufend über alle relevanten Kanäle informiert.
(Veröffentlicht am 16. April 2026)