Mit CRASH PIPE (2026) bringt die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger eine begeh- und befahrbare Skulptur in die Hannoversche Innenstadt. Die rund acht Tonnen schwere Metallkonstruktion, gestützt durch ausgemusterte Fahrzeuge, verknüpft Skatekultur, urbanen Raum und künstlerische Intervention zu einer temporären Bühne, die Bewegung und Begegnung in den Mittelpunkt stellt.
Skater*innen können die Halfpipe zwei Monate lang im Kulturdreieck auf der Sophienstraße nutzen, bevor sie auf den Raschplatz weiterzieht. CRASH PIPE verschiebt die Grenzen zwischen Objekt, Infrastruktur und Bühne und eröffnet einen performativen Raum, der Fragen nach dem „Recht auf Stadt“ stellt. Die Eröffnung ist Teil der Ausstellung „Under the Milky Way. Abstraktion, Autonomie und post‑vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart“ (28. März – 19. Juli 2026) im Kunstverein Hannover.
Entstanden in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Hannover, der Cumberlandschen Bar und dem Literaturhaus Hannover, wird das Projekt durch die Landeshauptstadt Hannover und die Sparkasse Hannover ermöglicht. Kunst, Bewegung und urbaner Raum treten so in einen unmittelbaren Dialog und heben die kulturelle Bedeutung der Sophienstraße im Kulturdreieck hervor.