Fünf Sportvereine aus Hannover und 14 aus den Umlandkommunen haben in diesem Jahr unter anderem Flutlichtanlagen auf LED-Technik umgerüstet, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen installiert oder ihre Vereinsgebäude energetisch saniert.
Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, überreichten den beteiligten Vereinen bei der Abschlussveranstaltung die Urkunden.
Aus der Landeshauptstadt Hannover wurden neben dem Gastgeber TuS Davenstedt folgende Vereine geehrt:
- Polizei-Sportverein Hannover
- SC Schwarz-Gold
- TSV Anderten
- TSV Limmer
Aus dem Umland erhielten folgende Vereine eine Auszeichnung:
- Akademischer Seglerverein zu Hannover (Neustadt)
- FC Lehrte
- FC Wacker Neustadt
- MTV Ilten (Sehnde)
- SC Völksen (Springe)´
- SV Esperke (Neustadt)
- Sportgemeinschaft Blau-Gelb Elze (Wedemark)
- TC Sommerbostel (Wedemark)
- TSG Ahlten (Lehrte)
- TSV Wettmar (Burgwedel)
- Turnerschaft Großburgwedel
- TSV Stelingen (Garbsen)
- TV Eintracht Sehnde
- Voltigier- und Reitverein Arpke (Lehrte)
Die umgesetzten Projekte reichen von der Umrüstung von Flutlichtanlagen und Hallenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik über Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen bis hin zu umfangreicheren Gebäudesanierungen.
Unter anderem wurden Dächer und Fassaden saniert, Fenster und Türen ausgetauscht sowie Heizungs-, Warmwasser-, Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen modernisiert. Auch Sanitärräume wurden erneuert. Insgesamt vermeiden die umgesetzten Maßnahmen jährlich rund 119 Tonnen CO₂.
„Sportvereine sind wichtige Orte des gesellschaftlichen Miteinanders – und sie können zugleich wichtige Impulse für den Klimaschutz setzen. Die im Rahmen von e.coSport umgesetzten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Möglichkeiten sind und was erreicht werden kann, wenn Beratung, Förderung und das Engagement der Vereine zusammenkommen“, so Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.
Regionsdezernent Jens Palandt ergänzt: „Klimaschutz im Sport beginnt vor Ort – in den Vereinsheimen, auf den Sportplätzen und in den Trainingshallen. e.coSport zeigt, wie viel Vereine mit finanzieller und fachlicher Unterstützung bewegen können: Sie profitieren von modernisierten Sportstätten und senken ihre Energie- und Betriebskosten. Damit steuern sie gut aufgestellt in die Zukunft.“
Fast 800.000 Euro an Fördermitteln stellten Stadt und Region Hannover als Projektträger für die Umsetzung bereit. Der StadtSportBund Hannover (SSB) und der Regionssportbund Hannover (RSB) beteiligten sich mit weiteren 506.000 Euro. Hinzu kamen 417.000 Euro an Fremdmitteln von Bund, Gemeinden und Sponsoren sowie 12.700 Euro von proKlima – Der enercity-Fonds.
Das Programm „e.coSport – energetische Sportstättensanierung und Umweltberatung in der Region Hannover“ besteht seit 2002. Stadt und Region Hannover unterstützen damit Sportvereine bei der energetischen Sanierung ihrer Vereinsstätten. Gefördert werden außerdem Einzelmaßnahmen wie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung und die Modernisierung von Heizungen mit erneuerbaren Energien.
Das Verfahren umfasst drei Schritte: Zunächst erhalten Vereine eine kostenfreie Orientierungsberatung. Anschließend wird ein Sanierungsplan mit Investitionsbedarf, Einsparpotenzialen, möglichen Zuschüssen und Finanzierung erstellt. In der Umsetzungsphase unterstützt das Programm unter anderem bei der Beantragung von Fördermitteln und der Qualitätssicherung.
Bis heute wurden rund 150 Vereine mit Unterstützung von e.coSport zu Möglichkeiten der energetischen Modernisierung beraten und bei der Umsetzung finanziell gefördert.