Aktionswoche: Mehr als 2.000 Kontrollen im Stadtgebiet - Hannover.de

Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit

Aktionswoche: Mehr als 2.000 Kontrollen im Stadtgebiet

Gemeinsam für mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit: Die Landeshauptstadt Hannover und die Polizeidirektion Hannover haben im Rahmen einer Aktionswoche im Mai mehrere Tausend Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Dabei wurden mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten und zahlreiche Straftaten festgestellt und geahndet.

Die Quattro-Streife im Hauptbahnhof.

Im Fokus der Aktionswoche standen unter anderem Schulwegsicherheit, Falschparken, Leinenpflichten für Hunde, Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars, Verkehrssicherheit, Tuning-Verstöße sowie die Bekämpfung illegaler Beschäftigung.

Bis Freitagmittag wurden durch die Landeshauptstadt Hannover und die Polizeidirektion Hannover weit mehr als 2.000 Kontrollen von Personen, Fahrzeugen, Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Die Kontrollen wurden bis in die Abendstunden fortgesetzt.

Mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Den größten Anteil der festgestellten Verstöße machten Ordnungswidrigkeiten aus. Bis zum Mittag des 29. Mai wurden mehr als 1.200 Verfahren eingeleitet.

Besonders häufig wurden Parkverstöße sowie Konflikte zwischen Radfahrenden und Fußgänger*innen festgestellt. Hinzu kamen Geschwindigkeitsverstöße, Vorfahrts- und Rotlichtverstöße sowie Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde.

Allein der Verkehrsaußendienst kontrollierte an 21 Einsatzorten und stellte 884 Verstöße fest. Daraus resultierten zahlreiche Verwarnungs- und Bußgeldverfahren sowie 14 Abschleppmaßnahmen.

Kontrollen von Kiosken, Shisha-Bars und Gewerbebetrieben

Auch Gewerbebetriebe standen im Fokus der Aktionswoche.

Bei Kontrollen von Kiosken, Tankstellen und weiteren Verkaufsstellen wurden Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz festgestellt, unter anderem wegen des Verkaufs unzulässiger Nikotinprodukte oder fehlender Kennzeichnungen. Dies führte zu Strafanzeigen, Ordnungswidrigkeitenverfahren und Sicherstellungen.

In Shisha-Bars wurden unter anderem Brandschutz- und Kohlenmonoxid-Mängel, Verstöße gegen den Nichtraucherschutz sowie fehlende Jugendschutzhinweise festgestellt.

Darüber hinaus überprüften die Einsatzkräfte Bordellbetriebe und Kfz-Werkstätten. Dabei wurden mehrere Verstöße und Verdachtsfälle festgestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Straftaten konsequent verfolgt

Neben den Ordnungswidrigkeiten registrierten Polizei und Stadt 45 Straftaten. Den größten Anteil machten Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz aus. Darüber hinaus wurden unter anderem Beleidigungen, Körperverletzungen sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

„Präsenz stärkt das Sicherheitsgefühl“

„Die Zahlen zeigen, dass das konzentrierte Vorgehen in der abgelaufenen Woche ein Erfolg war. Wir haben nicht nur verstärkt auf die Einhaltung von Regeln des Zusammenlebens geachtet und angemahnt, sondern damit auch gegenüber denjenigen ein Zeichen gesetzt, die genau das von Stadt und Polizei einfordern. Denn gefühlte Sicherheit wird durch die gezeigte Präsenz gestärkt“, bewertet Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent, die Aktionswoche.

Zusammenarbeit von Stadt und Polizei

Die Aktionswoche ist Teil der gemeinsamen Bemühungen von Landeshauptstadt Hannover und Polizeidirektion Hannover, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum weiter zu stärken. Neben der Ahndung von Verstößen standen dabei auch Sichtbarkeit, Prävention und die direkte Ansprache von Bürger*innen im Mittelpunkt.

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