Bilanz der Ausstellung NIKI. KUSAMA. MURAKAMI. - Hannover.de
6.9.25 bis 14.2.26
Bilanz der Ausstellung NIKI. KUSAMA. MURAKAMI.
Mit 220.363 Besucher*innen und einer außergewöhnlich hohen Resonanz zählt die Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You for Infinity“ zu den größten Erfolgen in der Geschichte des Sprengel Museums Hannover. Nach „Marc, Macke, Delaunay“ (2009) ist sie die besucherstärkste Ausstellung des Hauses und stellt einen Meilenstein sowohl für das Museum als auch für die Kulturlandschaft der Landeshauptstadt dar.
Installationsansicht, Niki.Kusama.Murakami.- Love You for Infinity
In einer gemeinsamen Bilanz-Pressekonferenz im Sprengel Museum Hannover zogen heute Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG, sowie Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover, und sein Stellver-treter und Kurator Stefan Gronert, Bilanz.
BEDEUTUNG FÜR DIE STADT HANNOVER
Oberbürgermeister Belit Onay betont die Wirkung der Ausstellung über das Museum hinaus: „Love You for Infinity hat Hannover als Kulturstadt national und international sichtbar gemacht. Die Ausstellung zeigt, wie stark diese Stadt ist, wenn Kulturinstitutionen, Unternehmen und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
Die Ausstellung, die erstmals Werke von Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami in einer großen Schau zusammenführte, erzeugte weit über Hannover hinaus Aufmerksamkeit. Rund 30 Prozent der Besucher*innen waren erstmals im Sprengel Museum Hannover, zahlreiche Gäste reisten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland an. Die Besucherbefragung (markt.for-schung.kultur) weist eine Zufriedenheitsquote von 97 Prozent aus.
v.l.n.r.: Museumsdirektor Reinhard Spieler, stellvertretender wissenschaftlicher Direktor und Kurator Stefan Gronert, Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG, Oberbürgermeister Belit Onay
Museumsdirektor Reinhard Spieler ordnet den Erfolg ein: „Diese Ausstellung war nicht nur ein Publikumsmagnet, sondern auch inhaltlich und gesellschaftlich ein starkes Signal. Sie hat gezeigt, wie zugänglich ein Museum sein kann – ein Museum wirklich für alle!“
Stellvertretender wissenschaftlicher Direktor und Kurator Stefan Gronert ergänzt: Besonders erfreulich ist, dass wir ein vielfältiges Publikum erreichen konnten: Rund 30 Prozent der Besucher*innen waren zum ersten Mal im Sprengel Museum Hannover, und zahlreiche neue Zielgruppen haben sich aktiv mit der Ausstellung auseinandergesetzt. Das zeigt, dass wir Barrieren abbauen und Interesse wecken konnten.“
ERMÖGLICHT DURCH STARKE PARTNERSCHAFT
In dieser Größenordnung wäre die Ausstellung ohne die frühzeitige Unterstützung von enercity nicht realisierbar gewesen. Das hannoversche Energieunternehmen stellte als Partner nicht allein finanzielle Mittel zu Verfügung, sondern unterstützte auch digitale Prozesse und die Vermarktung.
Reinhard Spieler: „Ohne die Unterstützung von enercity hätten wir die Ausstellung in dieser Form nicht umsetzen können. Am Ende steht ein positives Ergebnis – ein Gewinn für das Museum, für die Stadt und für die Partnerschaft.“
Auch Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG, hebt die Bedeutung des Engagements hervor: „Für enercity war „Love You for Infinity“ ein zentrales Element unseres 200-jährigen Unternehmensjubiläums. Wir wollten der Stadt und den Menschen in Hannover etwas schenken – und wir sind stolz auf die Strahlkraft und die positive Resonanz, die wir gemeinsam mit dem Sprengel Museum erreicht haben. Die Ausstellung war ein Glücksfall für Hannover und zeigt eindrucksvoll, dass kulturelle Förderung wirkungsvoll, effizient und nachhaltig gestaltet werden kann. Kunst und Energie passen gut zusammen und haben eine gemeinsame Wurzel: Beide bewegen Menschen und eröffnen neue Perspektiven. Zudem sind sie entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft.”
WIE GEHT ES WEITER MIT NIKI DE SAINT PHALLE?
Das Sprengel Museum Hannover verfügt über die weltweit größte öffentliche Sammlung von Werken Niki de Saint Phalles. Aktuell bereitet das Sprengel Museum Hannover eine Neupräsentation seiner Sammlung vor – inklusive eines Niki de Saint Phalle gewidmeten Raums, eingebettet in eine die Sammlung spiegelnde Gesamtpräsentation. Die Arbeiten de Saint Phalles sind zudem international gefragt: Rund 40 Werke gehen in Kürze als temporäre Leihgaben an den Kunstpalast in Düsseldorf und an das Nationalmuseum Breslau.
Blick in die Ausstellung, Niki. Kusama. Murakami. Love You for Infinity
BLOCKBUSTER BLEIBEN BESONDERE MOMENTE Eine Schau dieser Dimension bleibt eine Besonderheit. Das Sprengel Museum Hannover zeigt jährlich bis zu 15 Ausstellungen und verfolgt dabei ein vielfältiges und ambitioniertes Programm. Blockbuster-Projekte wie „Love You for Infinity“ entstehen aus besonderen inhaltlichen Konstellationen und starken Partnerschaften und erfordern einen erheblichen Einsatz an Zeit, Ressourcen und Planung.
Ein nächster besonderer Akzent steht jedoch bereits fest: für das Jahr 2027 ist die Ausstellung „Kein schöner Land. Kunst und Faschismus“ gemeinsam mit dem Kunstverein Hannover, der Kestner Gesellschaft, dem Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst und dem ZeitZentrum Zivilcourage geplant. 2029 feiert das Sprengel Museum Hannover dann sein 50-jähriges Bestehen; unter anderem im Jubiläumsprogramm: die Ausstellung „50 Jahre Sammlung Sprengel – Highlights der Moderne“, die zentrale Werke der Sammlung in den Mittelpunkt stellt.
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