Hannover feiert Black History Month mit Veranstaltungsreihe im Februar

Begegnungen & Austausch

Hannover feiert Black History Month mit Veranstaltungsreihe im Februar

Gemeinsam mit schwarzen Initiativen und Vereinen aus Hannover hat die Landeshauptstadt Hannover (LHH) eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die Menschen aller Generationen anspricht. Sie lädt dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, Verbindungen zu schaffen und das Schwarze Leben in Hannover zu würdigen.

Autorin Eli Manneh aus Hannover

Der Black History Month im Februar ist weltweit ein bedeutender Zeitraum für Schwarze, afrikanische und afro-diasporische Menschen, der ihre Stärke, Vielfalt und Geschichte sichtbar macht. Auch in diesem Jahr steht der Februar in Hannover ganz im Zeichen des Black History Month, der 2026 bereits zum 100. Mal gefeiert wird.

Das Programm startet am 5. Februar um 19 Uhr mit der Veranstaltung „Let’s talk about rap“ in Kooperation mit den Universen des Schauspiel Hannover und der städtischen Antidiskriminierungsstelle in der Cumberlandschen Bühne. Hier wird über Rap, Empowerment und die Verbindung zur Demokratie diskutiert (bereits ausgebucht).

Am 7. Februar von 13 bis 16 Uhr findet im Haus der Jugend ein Schreibworkshop für Schwarze, afrikanische und afro-diasporische Jugendliche unter dem Titel „Spuren der Heimat – here I am“ statt. Zusätzlich gibt es einen Kreativworkshop für Schwarze, afrikanische und afro-diasporische Kinder mit dem Motto „Step by Step & Hand in Hand – Unsere Spuren in die Zukunft!“

Am 19. Februar um 18 Uhr behandelt ein Vortrag im ZeitZentrum Zivilcourage das Thema „Koloniales Erbe im Dialog – zwischen Denkmal, Biografien und gesellschaftlicher Erinnerung“. Andrea-Vicky Amankwaa-Birago (M.A.) wird unter anderem das Carl-Peters-Denkmal aufgreifen.

Am 20. Februar um 17 Uhr lädt der Verein Afrosources e.V. im Haus der Jugend zu „Talk, eat & connect“ ein. Bei dieser Gelegenheit wird sich der Verein vorstellen und zu einem Spieleabend mit afrikanischem Essen, Snacks und Getränken einladen.

Am 27. Februar um 17 Uhr wird im Hannover Kiosk die partizipative Ausstellung „Unsere Hannover – Schwarze Geschichten“ eröffnet, die vielfältige Schwarze Perspektiven auf Hannover zeigt. Die sieben Co-Kurator*innen stellen Schwarzes Leben ins Zentrum und erzählen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zum Abschluss des Black History Month kommen am 28. Februar ab 18 Uhr im ZeitZentrum Zivilcourage „Stimmen der Diaspora“ zu Wort. Künstler*innen teilen in deutscher und englischer Sprache ihre Geschichten, Perspektiven und Klänge über Heimat, den Alltag zwischen den Kulturen und die Schönheit des Dazwischen.

Der Black History Month wird organisiert vom ZeitZentrum Zivilcourage der LHH und DENK:MAL Hannover Dekolonial in Kooperation mit Afrosources e.V., Afrokids Germany, Anton-Wilhelm-Amo Erbschaft, Historisches Museum Hannover, Tanta e.V., Schwarze Schafe e.V., Universen und der Antidiskriminierungsstelle der LHH.

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