Kleines Fest im Großen Garten: Fokus auf deutsche & europäische Produktionen

Programmvorstellung

Kleines Fest im Großen Garten: Fokus auf deutsche & europäische Produktionen

Das Kleine Fest im Großen Garten 2026 präsentiert sich mit einem überarbeiteten Konzept: Der Neuaufschlag setzt einen stärkeren Schwerpunkt auf Produktionen aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Diese Neuausrichtung vereinfacht die Organisation und ermöglicht es, den Eintrittspreis stabil zu halten.

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Der Künstlerische Leiter DESiMO hat am Freitag, den 13. März, für sein erstes Fest ein buntes Programm mit 51 Acts und rund 110 Künstler*innen vorgestellt. Vom 2. bis 16. Juli erwarten die Besucher'innen 96 Shows auf 25 Bühnen und Spielorten, die die Abende im Großen Garten gestalten.

Das vielfältige Programm umfasst Comedy, Kabarett, Clownerie, Musik (Pop, Chanson, Comedy), Urban Dance, Puppenspiel, Zirkus, Performance, Zeichnung, Akrobatik, Zaubershows und Improvisation. Das Fest startet erneut auf der beliebten Picknickwiese, wo Walk Acts und Bühnenshows magische Momente und ein vertrautes Flair versprechen.

 

Im Rahmen eines Pressegesprächs in den Herrenhäuser Gärten stellten Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, DESiMO, der Künstlerische Leiter des Kleinen Fests, Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sowie die Künstler Herr Momsen (in der Mitte) und das TraumTanzTheater (rechts und links) das neue Programm vor. (v.l.n.r.).

Dass es 2026 ein Kleines Fest im Großen Garten geben wird, ist eine sportliche Leistung, denn üblicherweise entstehen Programm, Verträge und technische Dispositionen mit deutlich längeren Vorlaufzeiten. „Wir sind schon ein wenig stolz, dass es uns gelungen ist, unter diesen Bedingungen ein vollwertiges Kleines Fest auf die Beine zu stellen“, sagt der Künstlerische Leiter DESiMO. „Die zeitlichen Abläufe waren zum Teil natürlich herausfordernd. Wir haben uns auf das Wesentliche konzentriert: auf Qualität, Haltung und Atmosphäre. Ich bin überzeugt, dass das Publikum das spüren wird.“

Eva Bender, Dezernentin für Bildung und Kultur der Landeshauptstadt Hannover, betont: „Die Konzentration auf Acts aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern ist Ausdruck unseres umsichtigen Umgangs mit den realen Rahmenbedingungen. Entscheidend für das Gelingen des Kleinen Fests ist die künstlerische Überzeugungskraft der Gesamtleistung in dieser Saison. DESiMO ist es mit seiner hervorragenden Kenntnis der Kleinkunstszene gelungen, eine Art bundesweites ‚Best of‘ zusammenzustellen. Dass das Publikum ihm genauso vertraut wie ich, belegen die aktuellen Vorverkaufszahlen – mehr als die Hälfte aller Tickets sind bereits jetzt verkauft.“

„Unser zentrales Ziel bei der Programmplanung war es, die vertraute Stimmung für langjährige Besucher*innen wieder erfahrbar zu machen und zugleich das neue Publikum zu begeistern. Die Mischung aus Wiedererkennbarkeit und Neugierde, aus etablierten Namen und neuen Handschriften, soll diese Brücke schlagen. Das Kleine Fest 2026 steht für Kontinuität unter veränderten Bedingungen und verspricht allen Gästen einen magischen Abend, wie das Motto ‚Schön hier!‘“, so DESiMO.

Das vollständige Programm wird ab Anfang Juni unter www.kleines-fest-hannover.de abrufbar sein. Ein gedrucktes Programmheft liegt voraussichtlich ab 18. Juni 2026 vor. Es kann für drei Euro an den Kassen der Herrenhäuser Gärten und an der Abendkasse gekauft werden. An den Ticketshops von HAZ und NP und an der Tourist Information am Hauptbahnhof kann man es ebenfalls erwerben. Ein Übersichtsplan wird am Abend kostenlos ausgehändigt.

Die Ticketpreise sind seit 2022 nicht erhöht worden, obwohl die Kosten im Veranstaltungsbereich nach der Corona-Pandemie in die Höhe geschossen sind und liegen wie in den Vorjahren bei 37 Euro für Vollzahlende und 17 Euro ermäßigt. Kinder bis einschließlich 11 Jahre erhalten freien Eintritt, ab dem Alter von 12 Jahren bis einschließlich 17 Jahre benötigen die Kinder ein ermäßigtes Ticket. Um besonders Familien mit kleineren Kindern einen entspannten Besuch des Kleinen Fests zu ermöglichen, ist erstmals ein Familientag geplant. 

Als gastronomischer Partner ist Grauwinkels Schlossküche in bewährter Manier für die Versorgung mit Köstlichkeiten und Getränke auf dem Gelände verantwortlich. Das Picknick und die Möglichkeit sich selbst zu versorgen, bleiben integraler Bestandteil des Veranstaltungskonzepts.

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