Kunst umgehen im September - Hannover.de

Entdeckungstour

Kunst umgehen im September

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ lädt auch im September dazu ein, Hannovers Kunst im öffentlichen Raum neu zu entdecken. Auf dem Programm stehen spannende Führungen, eine Performance und ein abwechslungsreicher Quiz-Rundgang.

"Nessie": Skulptur in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade beim Abgang zur U-Bahn

Sonntag, 13. September 2026, 16 Uhr

Führung zum Tag des offenen Denkmals | Kunst und Kontext
Treffpunkt: „Nessi“ (1977), Stefan Schwerdtfeger (1928–2018) und Dieter Heisig (*1938), Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Zum Thema „Infrastrukturen“ werden die Teilnehmer*innen gemeinsam mit Carina Plath, Leiterin der städtischen Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum, zunächst in der U-Bahn-Station des Hauptbahnhofs das abstrakte Wandbild von Jean Dewasne (1921–1999) ansehen. Von der Haltestelle Markthalle/Landtag aus führt der Rundgang anschließend durch den Stadtraum: Von der Arbeit von Sanford Wurmfeld (*1942) geht es über die Skulptur von Erich Hauser (1930–2004) zur Skulptur von Karl Hartung (1908–1967). Alle Werke sind auf besondere Weise mit ihrer Architektur oder dem jeweiligen Platz verbunden. Diese Beziehungen zwischen Kunstwerk, Architektur und Stadtraum werden ebenfalls thematisiert.

Samstag, 19. September 2026, 16 Uhr

Sculpture Transfer | Drehbare Schrauben (1971), HAWOLI (Hans-Wolfgang Lingemann, 1935–2025)
Ort: Georgsplatz

Das kinetische Objekt „Drehbare Schrauben“ von HAWOLI wurde im Rahmen des Straßenkunstprogramms 1971 installiert. Verbindung, Fixierung und Zusammenhalt stehen Beweglichkeit, Veränderung und Offenheit gegenüber. Im Sculpture Transfer gehen AG&CO performativ in Resonanz mit dem Werk und setzen sich körperlich mit dessen Dynamik, dem Verhältnis zueinander und dem umgebenden Stadtraum auseinander. Im Anschluss an die circa 30-minütige Performance laden AG&CO zum Austausch ein und geben Einblick in Leben und Werk des Künstlers.

Sonntag, 20. September 2026, 16 Uhr

Quiz-Rundgang „Material“ für Jung und Alt
Treffpunkt: „Diamant II“ (1972/2025) von Sanford Wurmfeld (*1942), Karmarschstraße 47

Ob freistehend oder an Fassaden montiert: Mehr als 200 Werke prägen das Stadtbild Hannovers. Neben Form und Größe prägt auch das Material die Wirkung eines Kunstwerks, darunter Stein, Bronze, Corten- und Edelstahl, Aluminium, Licht und Kunststoff. Zum Quiz-Rundgang lädt Anna Grunemann Erwachsene und Kinder ab acht Jahren ein, selbst zu entdecken, zu rätseln und Wissen zu teilen – ein unterhaltsames Abenteuer für alle, die mehr über Material, Wirkung, Haltbarkeit und Restaurierung von Kunst im öffentlichen Raum erfahren und dabei ihre Entdeckerlust entfalten möchten.

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