Das Land Niedersachsen nimmt im Programmjahr 2026 erstmals das Quartier Emil-Meyer-Straße mit dem Musikzentrum im Mittelpunkt in das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ auf.
Stadtbaurat Thomas Vielhaber freut sich über die Förderzusage des Landes und sieht darin eine wichtige Investition in die Zukunft der Stadt und ihrer Bewohner*innen: „Mit der Aufnahme der Emil-Meyer-Straße in das Städtebauförderprogramm ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ wird ein starkes Signal für die zukunftsorientierte Entwicklung dieses innenstadtnahen Quartiers gesetzt. Das Musikzentrum übernimmt dabei als identitätsstiftender Ort eine zentrale Rolle und bildet den Ausgangspunkt einer nachhaltigen und lebendigen Quartiersentwicklung. Die Förderung eröffnet uns darüber hinaus die Möglichkeit, bestehende Potenziale gezielt zu stärken, den Weg für neue Wohn- und Gewerbenutzungen zu bereiten und die Freiraumversorgung im Stadtteil Vahrenwald nachhaltig und spürbar zu verbessern.“
Das Quartier Emil-Meyer-Straße soll mithilfe der Städtebauförderung zu einem urbanen, nutzungsgemischten und sozial nachhaltigen Teil der Landeshauptstadt Hannover weiterentwickelt werden. Dabei sollen neue Räume für gewerbliche Nutzungen und Wohnen, Erholung und Freizeit geschaffen sowie bestehende Nutzungen weiterentwickelt und gestärkt werden. Die vorhandenen Grünräume werden qualifiziert und durch Angebote insbesondere für Jugend und Sport ergänzt. Gleichzeitig sollen sie zur besseren Vernetzung im Stadtteil beitragen und Funktionen für Klimaanpassung, Biodiversität sowie attraktive Fuß- und Radwege stärken. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Bodensanierung.
Auch für die bereits laufenden Gebiete wird es für das Förderjahr 2026 neue Fördermittel geben. Das Land gewährt nahezu exakt die Beträge, die von der Stadt als Bedarfe angemeldet wurden: In den Gebieten trägt das erfolgreiche Programm „Sozialer Zusammenhalt“ dazu bei, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Entwicklung in diesen Stadtteilen voranzutreiben:
- Sahlkamp-Mitte (1,4 Millionen Euro),
- Mühlenberg (rund 1,64 Millionen Euro),
- Oberricklingen Nord-Ost (1,4 Millionen Euro),
- Davenstedt (200.000 Euro) und
- Körtingsdorf (100.000 Euro)
Die Fördermittel leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung der Stadt Hannover. Mit den in Aussicht gestellten Mitteln können die bereits geplanten Maßnahmen umgesetzt und weitere Planungen für die Gebiete avisiert werden.
Im Rahmen der Städtebauförderung stellt das Land Niedersachsen im Jahr 2026 gemeinsam mit dem Bund Städten und Gemeinden insgesamt 185 Millionen Euro (2/3) bereit. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil werden so Investitionen von 277,5 Millionen Euro ermöglicht (3/3).