Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen acht Kinder und Jugendliche, die ihre Stadt aus eigener Sicht zeigen. In Porträts, Interviews, Zitaten und filmischen Beiträgen erzählen sie vom Aufwachsen in Hannover, von Freiräumen, Wünschen und dem, was sie sich für ihre Zukunft in der Stadt wünschen. „Die Ausstellung schafft einen Raum, in dem junge Menschen nicht nur betrachtet, sondern aktiv beteiligt und gehört werden“, betont Hannovers Jugenddezernentin Susanne Blasberg-Bense. Die Bilder stammen von der Fotografiestudentin der Hochschule Hannover, Evelyn Batchonkova.
Neben den acht Porträts umfasst die Ausstellung weitere Beiträge: rund 20 Fotografien aus dem inklusiven Begegnungszentrum Normal in Linden, zwei Videos und eine Comicausstellung. Die beteiligten Jugendlichen kommen aus verschiedenen Netzwerken und Initiativen der Stadt, darunter Grundschulen, Fridays for Future und der Stadtschüler*innen-Rat.
Die gezeigten Arbeiten entstanden im Rahmen des Programms „Kinderfreundliche Kommune“, dem sich die Landeshauptstadt Hannover angeschlossen hat. Ziel des Programms ist es, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken und sie stärker in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubeziehen. Der Verein Kinderfreundliche Kommunen, unterstützt von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, begleitet die Stadt auf diesem Weg.
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Stimmen junger Menschen zuzuhören und gemeinsam an einer Stadt mitzuwirken, in der Kinderrechte gelebter Alltag sind und Kinder sowie Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds beteiligt werden. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels liegt es in der Verantwortung der Stadt, junge Menschen zu schützen und zu fördern, damit Hannover ein Ort bleibt, an dem Familien sich wohlfühlen und Kinder glücklich aufwachsen können.