Das Projekt „ZuKunst“ auf der Ihme hat eine Zukunft: In konstruktiven Gesprächen zwischen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), enercity und der Landeshauptstadt Hannover konnte eine von allen Beteiligten getragene Lösung entwickelt werden.
Oberbürgermeister Belit Onay hat gegenüber der WSV die grundsätzliche Bereitschaft der Landeshauptstadt erklärt, den Schiffsanleger von enercity zu übernehmen und für die öffentliche kulturelle Nutzung zu sichern. Damit wird das „ZuKunst“-Boot auch künftig auf Ihme und Leine unterwegs sein können.
Die ursprünglich gesetzte Frist zur Räumung des Anlegers am 30. April ist damit hinfällig. In den kommenden Wochen sollen die vertraglichen Regelungen zwischen WSV, enercity und der Landeshauptstadt Hannover ausgearbeitet werden.
Entsprechend groß ist die Freude bei den Initiator*innen des Projekts. Joy Lehmann vom Verein Makers for Humanity sagt: "Kultur ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir sind deshalb sehr froh und dankbar, dass sich die Stadtverwaltung, insbesondere Wirtschaftsdezernentin Anja Ritschel - auch als Aufsichtsratsvorsitzende der enercity AG - so engagiert um den Dialog aller Partner zum Erhalt des Ihmeanlegers des Kraftwerk Linden und damit verbunden zum Fortbestand unseres Projektes "Kulturboot ZuKunst" einsetzt. Unser großer Dank gilt ebenso Oberbürgermeister Belit Onay, der sich aktiv für eine Lösung im Dialog mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) eingesetzt und damit neue Perspektiven für den Erhalt unseres Projektstandorts eröffnet hat, sowie dem Kulturausschuss des Rates, der mit seinem Dringlichkeitsantrag den Verbleib der "ZuKunst" auf Hannovers Gewässern einstimmig unterstützt hat. Im gemeinsamen Wirken für Hannover kann sich nun ein weiteres Leuchtturmprojekt der Kulturhauptstadtbewerbung mit seinen kulturellen Beteiligungsangeboten verstetigen".
Auch bei der Landeshauptstadt Hannover wird die Einigung positiv bewertet. Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel erklärt: "Bei dem Projekt geht es um Kunst und Kultur, es werden aber auch wichtige Themen der Nachhaltigkeit angesprochen, die uns alle angehen. Wir sitzen wortwörtlich alle im selben Boot. Dass dieses besondere Projekt weiterhin eine im wahrsten Sinne des Wortes eine feste Anlaufstelle hat, freut uns sehr."