Schulkulturfestival 2026 in den Herrenhäuser Gärten - Hannover.de

30. Juni 2026

Schulkulturfestival 2026 in den Herrenhäuser Gärten

Das Schulkulturfestival 2026 findet am Dienstag, 30. Juni, von 8:30 bis 14 Uhr in den Herrenhäuser Gärten statt. Bis zum 31. Mai können sich Klassen, AGs und Schulprojekte noch um einen Beitrag bewerben.

v.l.n.r.: Anna Calvo Plewa (16), Lea Marlene Fischer (15), Kultur-und Bildungsdezernentin Eva Bender, Aimée Komenda (15)

Nach der guten Zusammenarbeit im letzten Jahr wurde die blu:boks HANNOVER mit der Projektleitung des Festivals 2026 beauftragt. Der neue Träger kultureller und pädagogischer Arbeit in Hannover ist in einer Doppelspitze vertreten: Sven Templin und Lukas Neubarth. Städtische Ansprechpartner*innen sind Christina Fricke, die im Bereich Veranstaltungen der Herrenhäuser Gärten die Vermittlungsformate verantwortet, sowie Marcus Munzlinger, die Sachgebietsleitung der kulturellen Kinder- und Jugendbildung im Bereich Stadtteilkultur.

Erneut werden drei hannoversche Schulen direkt in die Organisation eingebunden. Die Peter-Ustinov-Schule übernimmt die Organisation und den Bau von Ausstattungselementen für das Festivalgelände. Neu dabei sind die IGS Stöcken und die Ricarda-Huch-Schule: Die IGS Stöcken erarbeitet ein Leitsystem für die Besucher*innen, die Ricarda-Huch-Schule übernimmt Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des Projekts.

In diesem Jahr erstreckt sich das Festivalgelände über 13 Spielflächen zwischen Milchtor und den Lindenstücken. Erstmals gibt es eine eigene Bühne für Tanzangebote. Zu den bereits vereinbarten Acts zählen etwa die Rap-Gruppe „Stärke“ der Werner-von-Siemens-Realschule und das Theater-Musik-Ensemble „Kitschig aber wahr“ der IGS Badenstedt.

Frist für Bewerbungen bis 31. Mai 2026 verlängert

Aufgrund der Rückmeldungen an das Orga-Team, dass die Ausschreibung außerhalb der zuletzt beteiligten Schulen noch nicht ausreichend verbreitet war, wurde die Bewerbungsfrist final auf den 31. Mai 2026 verlängert. Durch gezielte Ansprache bislang nicht beteiligter Schulen soll die Vielfalt der hannoverschen Schulen besser abgebildet werden. Bewerben können sich ganze Klassen, AGs, Schulprojekte oder selbstorganisierte Schüler*innen aus den weiterführenden Schulen Hannovers über die Festivalwebsite www.schulkulturfestival-hannover.de (Reiter „Jetzt mitmachen“).

Stimmen

„Das Schulkulturfestival in den Herrenhäuser Gärten zeigt, was wir Erwachsenen von den Schülerinnen und Schülern lernen können: Mut zur Gemeinschaft“, erläutert Kultur- und Schuldezernentin Eva Bender auf der Pressekonferenz am 7. Mai 2026 im Arne-Jacobsen-Foyer am Großen Garten. Gemeinsam mit Anna Calwo Plewa (16 Jahre), Lea Marlene Fischer (15 Jahre) und Aimée Komenda (15 Jahre) von der Ricarda-Huch-Schule stellte die Dezernentin den Stand der Planung zur diesjährigen Ausgabe des SKF vor. „Der Erfolg des letzten Jahres hat sowohl uns, die Verwaltung, als auch den Rat überzeugt, das Festival weiterzuführen“, erläutert die Dezernentin. Dabei wurde das vergangene Jahr gründlich ausgewertet und basierend darauf ein neues Konzept erarbeitet. 

„Der Veranstaltungszeitraum wurde auf die reguläre Schulzeit begrenzt. Zudem setzen wir nun auf mehrere kleine Bühnen mit mehr Sonnenschutz – sowohl für Publikum als auch Künstlerinnen und Künstler“, führt Anna Calwo Plewa aus. Die drei Schülerinnen waren im letzten Jahr selbst als Künstlerinnen auf dem Festival vertreten und organisieren dieses Jahr zusammen mit ihrem Wahlpflichtkurs Journalismus die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation des Festivals.

Hintergrund

Das eintägige Schulkulturfestival wurde im Jahr 2025 erstmalig in den Herrenhäuser Gärten durchgeführt, als gemeinsame Initiative der Landeshauptstadt Hannover und dem Lions Club Hannover. Ziel war es, der kulturellen Bildung an und in den weiterführenden Schulen Hannovers eine Plattform zu schaffen, die ihre Wirkung verstärken kann: Durch Sichtbarkeit, Nahbarkeit und Vernetzung.

Gleichzeitig wurde eine neue Form der Partizipation erprobt, in dem drei hannoversche Schulen unterschiedlicher Schulformen über das gesamte Schuljahr unmittelbar in die Organisation des Festivals eingebunden wurden. Dies waren im ersten Jahr die Peter-Ustinov-Schule (Oberschule), die IGS Mühlenberg sowie das Gymnasium Limmer. Über die lange und intensive Zusammenarbeit wurde eine einmalige sozialräumliche Begegnung geschaffen. 

Das Festival wurde im Jahr 2025 durch Mittel der Stadtteilkultur, des Kulturentwicklungsplans (KEP), des Lions Club Hannover sowie der Sparkasse Hannover finanziert. Aufgrund des großen Erfolgs des Festivals – rund 700 Künstler*innen zeigten Beiträge vor rund 3.500 Mitschüler*innen aus über 16 Schulen – entschied sich der Rat der Stadt Hannover über den Kulturausschuss, das Festival jährlich durchzuführen. Beauftragt sind dafür die Bereiche Herrenhäuser Gärten und Stadtteilkultur, denen hierfür Gelder durch den Rat wie auch den Kulturentwicklungsplan zur Verfügung gestellt werden.

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