Mit steigenden Temperaturen gewinnt der Hitzeschutz in Hannover weiter an Bedeutung. Während der Hitzewelle Ende Juni 2026 wurden an der Stadtklimastation in der Nordstadt mit 38,8 Grad Celsius die bislang höchsten Lufttemperaturen gemessen. Die gefühlte Temperatur stieg zeitweise auf 44,6 Grad Celsius. Hitze kann das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen und insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, chronisch erkrankte Menschen sowie Personen, die im Freien arbeiten, zur Gesundheitsgefahr werden.
Um die Auswirkungen von Hitze besser einschätzen zu können, bittet die Landeshauptstadt Hannover – wie bereits in 2025 – erneut um die Unterstützung der Bevölkerung.
Gesucht werden öffentlich zugängliche Orte im gesamten Stadtgebiet, die bei hohen Temperaturen als besonders heiß oder angenehm kühl wahrgenommen werden. Die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden ergänzen bestehende Datengrundlagen und helfen dabei, Maßnahmen für eine hitzeangepasste Stadtentwicklung gezielt weiterzuentwickeln.
An der Umfrage können alle teilnehmen, die sich regelmäßig in Hannover aufhalten – unabhängig davon, ob sie hier wohnen, arbeiten, einkaufen oder ihre Freizeit verbringen.
Die interaktive Kartenumfrage läuft bis 30. September 2026 und ist über das städtische Beteiligungsportal erreichbar.
Dort können Hinweise für das gesamte Stadtgebiet eingetragen werden – beispielsweise für den Wohnort, den Arbeitsweg, die Innenstadt, einzelne Stadtteile oder Orte, an denen sich Menschen während ihrer Freizeit aufhalten.
Bereits im Sommer 2025 hatte die Landeshauptstadt Hannover zwei Beteiligungen zum Thema Hitzeschutz durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfragen zu „Hitze in Hannover: heiße und kühle Orte“ sowie „Hitzebelastung und Hitzeschutz in Hannover“ sind im städtischen Beteiligungsportal veröffentlicht.