Vorverkauf der 17. Kunst­Fest­Spiele Herren­hausen 2026 gestartet

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Vorverkauf der 17. Kunst­Fest­Spiele Herren­hausen 2026 gestartet

Zwischen barockem Garten und digitaler Welt erwartet das Publikum vom 22. Mai bis 7. Juni 2026 ein spannendes Programm mit neuen künstlerischen Formaten und frischen Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft. Rund 100 Veranstaltungen und 23 Produktionen, darunter eine Uraufführung und fünf deutsche Erstaufführungen, bieten eine Vielfalt an Eigen- und Koproduktionen, an denen etwa 700 Künstler*innen aus verschiedenen Genres beteiligt sind.

Pressekonferenz Kunstfestspiele: (v.l.n.r.) Oberbürgermeister Belit Onay, Brigitta Muntendorf (neue Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen), Thomas Frank (Leitender Dramaturg) und Eva Bender (Dezernentin für Bildung und Kultur) 

Am Montag, den 2. März, stellten Brigitta Muntendorf, die neue Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen, und der neue Leitende Dramaturg Thomas Frank gemeinsam mit Oberbürgermeister Belit Onay und Kulturdezernentin Eva Bender das Programm der KunstFestSpiele Herrenhausen 2026 vor.

In ihrer ersten Ausgabe des Festivals legt Brigitta Muntendorf den Fokus auf das Zusammenspiel von Kunst, Technologie und Wissenschaft sowie auf internationale und lokale Kooperationen. Das Programm umfasst zudem ein zweitägiges KinderKunstSpektakel und Elemente der Clubkultur.

Die 17. KunstFestSpiele Herrenhausen rund um die prachtvollen Herrenhäuser Gärten werden am Freitag, den 22. Mai, mit Philip Glass' legendärer Minimal-Music-Oper „Einstein on the Beach“ in konzertanter Fassung, mit Suzanne Vega im Neuen Rathaus, und einem eigens eingerichteten Beach Club am Maschteich eröffnet. 

 

Einstein on the Beach

Gleich am Auftaktwochenende folgen weitere Festivalhighlights: die Deutschlandpremiere des futuristisch-apokalyptischen Musiktheaterstücks „The Day Before“, entwickelt von Brigitta Muntendorf in Zusammenarbeit mit Christiane Jatahy und in Kooperation mit den Wiener Festwochen, die legendäre Klanginstallation „The Forty Part Motet“ der Pionierin immersiver Klangkunst Janet Cardiff in der barocken Galerie Herrenhausen (Samstag, 23. Mai und Sonntag, 24. Mai) sowie ein erlebnisreiches KinderKunstSpektakel (Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai).

Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen der Festivalausgabe 2026 startet ab sofort online unter kunstfestspiele.de. Schüler*innen und Studierende erhalten einen 50% Rabatt auf alle Tickets (weitere Ermäßigungen unter kunstfestspiele.de/tickets).

 

Einstein on the Beach

Hintergrund

Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind ein jährlich stattfindendes internationales Festival in Hannover. Das Programm umfasst Konzerte, Musiktheater, Hybrid Art, Performances, Tanz und Installationen internationaler Künstler*innen der bildenden Kunst und lädt das Publikum jedes Jahr zu einzigartigen künstlerischen Erfahrungen ein. In diesem Jahr übernimmt die deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf die Intendanz von Ingo Metzmacher.

Weitere Höhepunkte der KunstFestSpiele

Weitere Höhepunkte der KunstFestSpiele Herrenhausen 2026 sind die Deutschlandpremiere von „Music Music“ des Choreografen und Tänzers Trajal Harrell im Schauspielhaus, riesige Bassboxen und ein Morgenritual zum Sonnenaufgang mit dem brasilianischen Shooting Star Stefanie Egedy und ihrer Installation „BODIES AND SUBWOOFERS (B.A.S.)“ inmitten der Herrenhäuser Gärten. Zudem wird das Wandelkonzert „Stimmen der Stadt“ zur Nacht der Museen in Hannover mit acht hannoverschen Chören stattfinden. 

Weitere Highlights sind Konzerte mit der NDR Radiophilharmonie und Sarah Maria Sun, die deutsche Erstaufführung von „My Fierce Ignorant Step“ des griechischen Choreografen Christos Papadopoulos sowie Arbeiten des französisch-schweizerischen Videokünstlers Julian Charrière und des belgischen Theatermachers Benjamin Abel Meirhaeghe.

 

The Day Before

Viele neue lokale Kooperationen bereichern das Festivalprogramm 2026, darunter Veranstaltungen mit dem hannoverschen Treppenhausorchester, dem Fuchsbau Festival, der Nacht der Museen und der VolkswagenStiftung. Die Uraufführung der „A Club Opera“ des Treppenhausorchesters sowie das neue Clubformat „Electric Art Monday“ in der Orangerie, unter anderem mit DJ und Musikproduzentin Cio D’Or, schaffen neue Begegnungsräume für ein jüngeres Publikum. Im Festivalzentrum lädt das Künstlerinnenkollektiv der freitagsküche in diesem Jahr erstmals verschiedene Initiativen, Kollektive, Communities und Projekte aus Hannover ein, die Gastgeberinnenschaft an bestimmten Tagen des Festivals zu übernehmen.

Im Mittelpunkt der KinderKunstSpektakel-Tage für Familien, Kinder und Neugierige stehen künstlerische Arbeiten, die spielerisch mit Digitalität und Technologie umgehen. Roboter, klingende Objekte, ein außergewöhnlicher Tennisplatz, eine Upcycling-Werkstatt für Elektroschrott und ein LKW, in dem die Gesetze der Schwerkraft ausgehebelt werden, lassen die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und Spiel verschwimmen. Ein energetischer Höhepunkt wird Simon Steen-Andersens „Piano Concerto“ sein, bei dem ein Konzertflügel aus großer Höhe stürzt. Dieses spektakuläre Ereignis wird zusammen mit der NDR Radiophilharmonie, der Pianistin Ning Yu und dem Dirigenten Vimbayi Kaziboni auf die Bühne gebracht. Zu allen Veranstaltungen gilt ein Einstiegspreis von fünf Euro.

 

Bodies and Subwoofers (B.A.S.)

In der SpektakelAkademie begegnet das Publikum gemeinsam mit eingeladenen Gästen kritisch und aktiv unserer medialisierten Gegenwart, im Sinne einer „Académie des représentations“, wie Gottfried Wilhelm Leibniz sie erträumte: mit „Vorführungen von Maschinen, Instrumenten und Automaten, begleitet von Vorträgen, Gauklern und Kunst“. In Vorträgen, Gesprächen, Maker-Spaces, Workshops, Führungen, Installationen und künstlerischen Präsentationen wird Wissen interdisziplinär und immersiv ausgetauscht. Dialoge zwischen Wissenschaft und Kunst entstehen in Zusammenarbeit mit der VolkswagenStiftung, wobei unter anderem Julian Hetzel, Geert Lovink und Anna-Verena Nosthoff eingeladen sind. In Kooperation mit den HANNAH ARENDT TAGEN und dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover erwarten die KunstFestSpiele zudem Aleida Assmann und Jörn Leonhard zu einem Gespräch im Rahmen der Produktion „The Day Before“. Im bereits neunten Jahr laden die KunstFestSpiele, ermöglicht von der Stiftung Niedersachsen, zum Festivalcampus Niedersachsen ein, zu dem mehr als 40 Studierende von fünf Universitäten und Hochschulen erwartet werden.

Stimmen

Belit Onay, Oberbürgermeister, und Eva Bender, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover: „Die KunstFestSpiele Herrenhausen zeichnen sich durch ihr unerschütterliches Vertrauen in die kraftvolle Rolle der Kunst aus – für unsere (Stadt)Gesellschaft, unser Miteinander und für unser Dasein als empathische Wesen. Wir möchten das Publikum einladen, gemeinsam in jenes Lächeln des Aufbruchs einzustimmen, das dem Zeitalter der Transformationen, der hybriden Künste, des digitalen Wandels und der Befragung der Natur mit ungebrochener Neugier begegnet und das Unerprobte wagt. Ich bedanke mich für das Vertrauen, die Unterstützung von Stadt und Fördergeber*innen und die so herzliche Aufnahme in Hannovers Stadtgesellschaft.“

Brigitta Muntendorf, neue Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen: „Die KunstFestSpiele Herrenhausen zeichnen sich durch ihr unerschütterliches Vertrauen in die kraftvolle Rolle der Kunst aus – für unsere (Stadt)Gesellschaft, unser Miteinander und für unser Dasein als empathische Wesen. Wir möchten das Publikum einladen, gemeinsam in jenes Lächeln des Aufbruchs einzustimmen, das dem Zeitalter der Transformationen, der hybriden Künste, des digitalen Wandels und der Befragung der Natur mit ungebrochener Neugier begegnet und das Unerprobte wagt. Ich bedanke mich für das Vertrauen, die Unterstützung von Stadt und Fördergeber*innen und die so herzliche Aufnahme in Hannovers Stadtgesellschaft.“

Zum Abschluss des Festivals erwartet das Publikum ein großes Community-Picknick in Zusammenarbeit mit der Kulturstadt Hannover und der Event-App WAS GEHT.

Spielorte

Die zentralen Spielorte der KunstFestSpiele – die Galerie, die Orangerie und das Arne Jacobsen Foyer – liegen in der prachtvollen Kulisse der Herrenhäuser Gärten, während sich die DHC-Halle in unmittelbarer Nähe befindet.

Tickets

Tickets sind für 5 bis 45 Euro (zzgl. Gebühren) im Ticketshop unter kunstfestspiele.de, im Schauspielhaus (nur für „Music Music“) und an den bekannten HAZ/NP-Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Tickets der KunstFestSpiele berechtigen jeweils 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn zum Eintritt in den Großen Garten.

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