Neuer Jugendplatz in Bemerode fertiggestellt - Hannover.de

Basketball, WLAN und mehr

Neuer Jugendplatz in Bemerode eröffnet

Bemerode hat einen runderneuerten Treffpunkt für junge Menschen: Der Jugendplatz Oheriedentrift wurde nach rund neun Wochen Bauzeit fertiggestellt und steht seit Mitte September zur Nutzung bereit. Auf rund 1.000 Quadratmetern bietet er sportliche Möglichkeiten, Aufenthaltsbereiche und digitale Angebote – ein Ort von Jugendlichen für Jugendliche. Am Mittwoch, dem 1. Oktober, erfolgte im Beisein von Oberbürgermeister Belit Onay die offizielle Eröffnung.

Auf rund 1.000 Quadratmetern gibt es Raum für Sport, Aufenthalt und digitale Angebote.

Vielfältige Angebote für Bewegung und Begegnung

Das Herzstück des Platzes bildet ein Basketballfeld nach den beliebten 3x3-Regeln mit Asphaltbelag, Korbanlage und Spielfeldmarkierung. Hinzu kommen eine Tischtennisplatte sowie eine kompakte Fitness- und Calisthenics-Anlage auf Holzhäcksel. Für Begegnung und Rückzug sorgt ein 20-Fuß-Seecontainer, der als wettergeschützter Aufenthaltsraum mit Sitzpodest gestaltet wurde. Kostenfreies WLAN und Lademöglichkeiten für Handys bietet eine sogenannte iBench. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzbänke, Fahrradbügel und Abfallbehälter. Zwei neu gepflanzte Bäume sollen im November zusätzliche Aufenthaltsqualität schaffen.

Gestaltet von Jugendlichen für Jugendliche

Besonders sichtbar wird die Beteiligung am Container: Bei einem Workshop Ende August haben Jugendliche gemeinsam mit einem Künstler die Wände kreativ und farbenfroh gestaltet.

Finanzierung und Eröffnung

Die Kosten von rund 165.000 Euro wurden durch das Sonderprogramm zur ökologischen Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen, durch Mittel des Stadtbezirksrats sowie durch den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün finanziert.

Am Mittwoch, dem 1. Oktober, erfolgte im Beisein von Oberbürgermeister Belit Onay die offizielle Eröffnung. Dabei hob er besonders das Verfahren zur Ausgestaltung des Platzes hervor: „Besonders freue ich mich darüber, dass die jungen Menschen von Anfang an beteiligt waren. Bei der Jugendbeteiligung im März wurden Ideen und Wünsche eingebracht, und es wurde deutlich, was den Jugendlichen wichtig ist. Das ist nicht selbstverständlich – und es zeigt, wie stark das Engagement vor Ort ist. Damit wurde Verantwortung übernommen und mitgeholfen, etwas Bleibendes für den Stadtteil zu schaffen.“

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