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Agentur für Arbeit

Stabiler Arbeitsmarkt in der Region Hannover

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Region Hannover ist weiterhin hoch. Die Zahl der Arbeitslosen in Hannover ist im Juli gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen und lag bei 7,7 Prozent.

Blick von unten auf eine Säule mit einem A drauf, im Hintergrund ein Gebäude. © Bundesagentur für Arbeit (Quelle)

Eine Dienstelle der Bundesagentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt bleibt auch im Juli stabil – wie die Bundesagentur für Arbeit nun mitteilte, lag die Arbeitslosenquote in Hannover und der Region bei 7,7 Prozent. Im Juli 2015 lag sie noch bei 7,8 Prozent. Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juni um 1.488 Personen gestiegen. Ende Juli gab es in Hannover und der Region 47.241 Arbeitslose.

Weniger Arbeitslose als im Vorjahr

Im Juli hatten sich 10.453 Personen arbeitslos gemeldet, 1.289 mehr als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig gab es 8.975 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit, 895 Personen weniger als im Vorjahresmonat.
Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, einer Ausbildung und Eintritte in Maßnahmen konnten 4.971 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Trend: Stellenangebote wachsen weiter

Die Zugänge von Stellenangeboten entwickelten sich weiterhin positiv. Im Mai wurden 2.795 Stellen von den Arbeitgebern gemeldet. Das waren 177 Stellen mehr als im Vormonat. Im Mai waren insgesamt 9.130 Stellen zu besetzen, das waren 911 (+11,1%) mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Zugänge von Stellenangeboten entwickelten sich weiterhin positiv. Im Juli wurden 3.027 Stellen von den Arbeitgebern gemeldet. Das waren 115 Stellen weniger als im Vormonat. Im Juli waren insgesamt 9.615 Stellen zu besetzen, das waren 926 (+10,7%) mehr als im Vorjahreszeitraum.

Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 19.840 Stellen gemeldet, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 1080 Stellen oder 5,8 Prozent.

Die größten Anteile der gemeldeten Stellen verteilen sich auf folgende Bereiche: Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung (23%), Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (22,7%), Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (17,5%), sowie kaufm. Dienstleistung, Handel, Vertrieb, Tourismus (12,4%) meldeten den größten Anteil der zu besetzenden Stellen.

(Veröffentlicht: 28. Juli 2016)