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Geschäftsstelle UNESCO City of Music

Kulturbüro der
Landeshauptstadt
Hannover

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E-Mail:
Alice.Moser@Hannover-Stadt.de
Tel.: +49 511 168-36278

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Dr. Benedikt Poensgen

 

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Vorschau

Programm der KunstFestSpiele Herrenhausen 2017

Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen, hat am 19. Januar das Gesamtprogramm 2017 der KunstFestSpiele Herrenhausen vorgestellt. Vom 5. Mai bis 21. Mai werden rund 50 Veranstaltungen in Hannovers berühmten Gärten und in der Stadt zu sehen sein. 

In seiner zweiten Ausgabe der KunstFestSpiele Herrenhausen setzt Intendant und Dirigent Ingo Metzmacher die Neupositionierung und Öffnung des Festivals fort. Insgesamt werden 18 Produktionen, darunter sechs deutsche Erstaufführungen und Neuinszenierungen für Herrenhausen, aus verschiedenen künstlerischen Genres wie Musiktheater, Performance, Konzert und Installation in zwei Festivalwochen gezeigt. Im Spiegelzelt, dem Festivalzentrum der KunstFestSpiele, wird es erneut ein Aufeinandertreffen von Clubprogramm mit Kunst und Kulinarik geben. Im Mittelpunkt der KunstFestSpiele Herrenhausen stehen die Räume in Herrenhausen – die Galerie und die Orangerie, der barocke Große Garten und das frisch renovierte Arne-Jacobsen-Foyer. Neue Aufführungsorte in der Stadt, darunter der im englischen Stil angelegte öffentliche Georgengarten, das Transporterwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge, das Capitol und das Kulturzentrum Pavillon erweitern das Spektrum. 

Programmüberblick

Höhepunkt des diesjährigen Festivals wird am 21. Mai das bereits im November angekündigte "Konzert im Werk". In der 3.900 qm großen Gleisfeldhalle des hannoverschen Transporterwerks von Volkswagen Nutzfahrzeuge bringen Ingo Metzmacher und das Ensemble Modern Orchestra den symphonischen Orchester-Zyklus Surrogate Cities von Heiner Goebbels zur Aufführung. Heiner Goebbels' Grammy-nominiertes, siebenteiliges Orchesterwerk (uraufgeführt 1994) kommt zum ersten Mal nach Hannover.

Eröffnungskonzert

Das Eröffnungskonzert der KunstFestSpiele 2017 wird mit Mark-Anthony Turnages Komposition "Blood on the Floor" erstmals im Kulturzentrum Pavillon stattfinden. Unter der Leitung von Ingo Metzmacher spielen das Ensemble Musikfabrik und ein hochrangiges Quartett britischer Jazzmusiker das von der Malerei Francis Bacons inspirierte Stück. Seine jazzigen Lyrismen und schrillen Ausbrüche reflektieren städtische Subkulturen und Milieus und finden so am Raschplatz als einem sozialen Knotenpunkt der Stadt ihren passenden Aufführungsort.

Renommierte Solisten

Drei Konzerte von international renommierten Solisten gehören zum Programm 2017: Der preisgekrönte russische Pianist Alexander Melnikov spielt einen nur selten zu hörenden Schostakowitsch-Zyklus, der katalanische Gambist und Dirigent Jordi Savall präsentiert Musik der englischen Renaissance mit seinem Ensemble Hespèrion XXI und der französische Cellist Jean-Guihen Queyras spielt an nur einem Abend alle Sechs Suiten von Johann Sebastian Bach und leitet sie jeweils mit einem neuen Stück ein, das er für diesen Zweck komponieren ließ.

Weitere Höhepunkte

Der erfolgreiche Komponist, Librettist, Filmer und Regisseur Michel van der Aa bringt seine jüngste, von der englischen Presse begeistert besprochene Kammeroper "Blank Out" als deutsche Erstaufführung in die Orangerie Herrenhausen. Die solistische Tour de Force der Sopranistin Katherine Manley wird durch einen interaktiven 3D-Film mit ihrem männlichen Counterpart und durch live eingespielte elektronische Musik begleitet. Am Eröffnungswochenende ist ein außergewöhnliches Festival-Doppel in Galerie und Orangerie zu erleben. Direkt im Anschluss an die Musiktheater-Installation "Das Stereoskop der Einzelgänger" des Kammerensemble Neue Musik Berlin in der Galerie Herrenhausen werden Marcus Schmickler und Corinna Belz die musikalisch-filmische Arbeit Richters Patterns nach einer Idee von Gerhard Richter präsentieren, die bei den KunstFestSpielen erstmals als raumspezifische Installation zu sehen sein wird.

Stimmen zum Programm 

Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen: "Wir erschließen mit den KunstFestSpielen neue Räume – rein geografisch aber vor allem auch in unseren Vorstellungs- und Erfahrungswelten. Das Publikum laden wir herzlich ein, an einer künstlerischen Expedition teilzunehmen, deren Grundton die Musik angibt, die aber ebenso ins Visuelle, in die Bewegung und zum Spiel führt.

 
Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover: "Ingo Metzmacher begeistert mit seiner Leidenschaft und seiner künstlerischen Kompetenz ein großes Publikum. Das haben wir in seiner ersten Festivalausgabe im vergangenen Jahr mehrfach erleben können. Im Mai erwartet uns erneut ein einzigartiges Programm mit bemerkenswerten Aufführungen. Wir sind sehr gespannt auf das Aufeinandertreffen von Kunst, Kultur und Wirtschaft zum Konzert Surrogate Cities im Transporterwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge oder auf das Performanceprojekt Maibaum im Georgengarten, das für alle BürgerInnen der Stadt frei zu erleben sein wird. Der Große Garten mit Orangerie und Galerie hat viele Geschichten geschrieben, die überregionale Bedeutung haben, die KunstFestSpiele gehören bereits dazu. Es sind die KunstFestSpiele aller HannoveranerInnen und sie werden als überregionales Ereignis Menschen auch über die Grenzen Hannovers in unsere Stadt bringen."