Anna Bellers Malerei, die vom 19. April bis zum 3. Mai im Kunstraum Benther Berg ausgestellt wird, bewegt sich zwischen Geste und Struktur und verhandelt zentrale Fragestellungen der Farbfeldmalerei.
Anna Beller, Lacquer Works Red-Green, 2025, 30cm x 20cm, Lack auf Papier
Bei „Two Colours“ erzeugt die Beschränkung eine besondere Spannung zwischen Kontrolle und Freiheit – konzeptionell streng, zugleich visuell weit. Es geht bei der Reduktion der Farbe nicht um Mangel sondern um Konzentration. In abstrakten Bildräumen erscheint Farbe nicht als Mittel, sondern als Feld von Präsenz und Wahrnehmung.
Blick für Nuancen
Anna Bellers Malerei bewegt sich zwischen Geste und Struktur und verhandelt zentrale Fragestellungen der Farbfeldmalerei. Beeinflusst von Morris Louis (1912–1962) und Paul Jenkins (1923–2012) – Vertretern des Abstrakten Expressionismus – untersucht die Künstlerin fließende Übergänge, Sättigungen und transparente Schichtungen, die zwischen Kontrolle und Zufall oszillieren. Die Reduktion auf zwei Töne schärft den Blick für Nuancen und Spannungen. Die Farben treten als Gegenüber auf und evozieren Dualitäten wie Nähe und Distanz, Licht und Tiefe. (Carlotta Gómez)
Termine
20.04.2026 bis 03.05.2026 ab 15:00 bis 17:00 Uhr
samstags
20.04.2026 bis 03.05.2026 ab 11:00 bis 17:00 Uhr
sonntags