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Haakon Neubert und Venske & Spänle: Mach doch

Die Ausstellung ist eine Aufforderung, den Blick zu schärfen und ist vom 21. Februar bis zum 11. April in der Galerie Drees zu sehen.

Bis zum 11. April in der Galerie Drees: Die Arbeiten von Haakon Neubert und Venske & Spänle

Mach doch – ist das die Aufforderung, sich aus der Komfortzone zu bewegen? Oder sind es die bestätigenden Worte, etwas Ungewöhnliches zu tun?

Haakon Neubert verlässt in seinen Bildwelten die Komfortzone – er geht auf die Straße, in die Eckkneipe und dorthin, wo es in rauem Ton zugeht. Er klagt nicht an, er hält einen Moment fest. Wir werden zu intensiven Beobachtern und geradezu hineingezogen in die comichaft-trashig, kontrastreich und starkfarbig dargestellten Szenerien.

Die Skulpturen des Bildhauerduos Julia Venske & Gregot Spänle bestätigen, dass Dinge, die vermeintlich nicht zusammenpassen, durchaus den Blick hinter die Kulissen der Gesellschaft schärfen können. Das klassische, über Generationen hinweg beständige Bildhauermaterial der Kunstgeschichte, der weiße Marmor, quillt hier aus Einmalverpackungen oder klemmt sich an Schilder.

Über die Kunstschaffenden

Haakon Neubert (*1994), ein „Young Artist“ der Galerie Drees, hat 2025 als Meisterschüler von Prof. Cornelius Völker an der Kunstakademie Münster sein Malereistudium erfolgreich abgeschlossen. 2025 ist er als Gewinner des renommierten „STRABAG-ART-Award“ aus über 700 Einreichungen junger Künstler aus dem deutschsprachigen Europa hervorgegangen. „Ich male für die, von den ich mir wünsche, dass sie meine Bilder sehen. Für die Traurigen, die Sensiblen, die Halbstarken und die, die immer eher schwach auf der Brust sind - ich bin einer von ihnen.“ Dieses Zitat des Künstlers bestärkt seine Motivation, sich mit den Themen des Menschseins zu beschäftigen – immer auch mit einem humorvollen Blick.

Julia Venske (*1971) und Gregor Spänle (*1969) sind seit 2009 Galeriekünstler. Als Bildhauerduo arbeiten die beiden seit ihrem Studium an der Bildhauerschule in Laas (IT) zusammen. Stationen mit einem Atelier in New York, zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa, Amerika und Australien, aber auch Beteiligungen an der Biennale in Dakar (Senegal) zeigt, wie international das Werk der Bildhauer gesehen wird. Die Materialität ihrer wundersamen Skulpturen irritiert – auf den ersten Blick scheinen sie aus gegossenem Kunststoff zu bestehen. Tatsächlich entstehen sie in ganz klassischer Bildhauertradition, gehauen aus feinstem Laaser Marmor, unendlich bearbeitet und geschliffen, solitär präsentiert oder um Beigaben des Wegwerfalltags ergänzt.

Termine

21.02.2026 bis 11.04.2026 ab 10:00 bis 18:30 Uhr
mittwochs donnerstags freitags

21.02.2026 bis 11.04.2026 ab 11:00 bis 14:00 Uhr
samstags

Die Veranstaltung findet nicht statt am:

03.04.2026 bis 07.04.2026

Ort

Galerie Drees
Weidendamm 15
30167 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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