Johanna Altgaßen, Janis Binder, Marie Bothmer, Marie Sol Breuer, Jannis Godisch, Hannah Güse, Charlotte Kremberg, Torben Laib, Felix Mayer, Carlotta Oppermann und Katharina Weimer haben im Rahmen der „IntraRegionale 2026“ ortsbezogene, teils auch kollektive Arbeiten für den Außen- und Innenraum des Hermannshofs entwickelt. Die historischen Park- und Außenlagen sind Ausgangspunkt für vielgestaltige Arbeiten. Ob konzeptuell, performativ, skulptural, klanglich, filmisch oder installativ: Wahrnehmungsgewohnheiten werden durch die künstlerischen Interventionen auf die Probe gestellt, Perspektiven verschoben und neue Fragen aufgeworfen, auch zur biologischen Bedeutung von Insekten und dazu wie untrennbar sie mit unserem Leben verbunden sind.
Insekten als hoch gefährdete Gattung stellen ein aus ökologischer und politischer Sicht hochinteressantes Thema dar und sind zugleich in ihrer Erscheinungsform als sehr kleine und schnell zu übersehende und zu überhörende Lebewesen ein spannender Ausgangspunkt für soundbasiertes, künstlerisches Arbeiten. Kuratiert wird die Ausstellung „Schrillflächen“ von Jens Brand (Prof. für Klang in der Bildenden Kunst), Ingo Schulz (Klanglabor der HBK) und Anne Prenzler.
Die IntraRegionale ist ein großes regionales Kunstprojekt in der Region Hannover, das im Jahr 2026 zum dritten Mal stattfindet. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Kunstvereine und Institutionen, bei dem ortsspezifische Installationen und Ausstellungen an unterschiedlichen Orten in der gesamten Region präsentiert werden. Die aktuelle Ausgabe findet vom 24. April bis zum 26. Juli 2026 unter dem Titel „Insekten in der Kunst“ statt. Neben den Installationen gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit über 50 Veranstaltungen wie Fachvorträgen, Exkursionen und Mitmachaktionen.
Die meisten Ausstellungen und Installationen der IntraRegionale 2026 können kostenlos besucht werden. Viele der Kunstwerke befinden sich im öffentlichen Raum oder in Außenbereichen, die rund um die Uhr frei zugänglich sind.