Die große Begehbare (1976), Volker Gerlach (1942 – 2019)
Die Veranstaltung „Der Freiraum im Zwischenraum“ versteht Kunst als Impuls für Begegnung, Bewegung und neue Erfahrungen im urbanen Raum: Zwischen Kunstobjekt und Stadtarchitektur entsteht ein Freiraum, der oft unbeachtet bleibt. Wie beeinflussen Kunstwerke unsere Bewegungen, unsere Wahrnehmung und unser Erleben des urbanen Raums?
Wir richten den Blick gemeinsam mit Anne Bernhof auf diesen Raum des Dazwischen und erkunden die Rolle der Betrachtenden, die selbst zu aktiven Erlebenden werden. Wie verändert ein Kunstwerk unsere Wege, unsere Wahrnehmung und unser Verhältnis zur Stadt?
Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ startet ab Juli 2026 in eine neue Phase und wird künftig ganzjährig angeboten; die Veröffentlichung erfolgt halbjährlich. Mit der neuen Struktur eröffnen sich frische Perspektiven auf die Kunst im öffentlichen Raum Hannovers – getragen von einem erweiterten Vermittlungsteam bestehend aus Anne Bernhof (Kunsthistorikerin), AG&CO – Anna Grunemann (Künstlerin) und Christiane Oppermann (Künstlerin), Carina Plath (Leiterin der Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum), Bastian Schramm (Kulturwissenschaftler), Lukas Zerbst (Künstler). Die neuen Teammitglieder bringen Formate ein, die gemeinsam mit den bewährten Angeboten – GPS, Führung, Special Topic und Sculpture Transfer – die Kunst im Stadtraum partizipativ, spielerisch, forschend und kritisch in den Blick nehmen. Sie erweitern die Wahrnehmung und regen Diskussionen über den Stadtraum an – einen Raum, der zugleich Ort demokratischen Aushandelns ist. Zudem mischen sich Formate ein, die gezielt auch ein junges Publikum ansprechen und familientauglich sind.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sonderführungen und Schulworkshops sind auf Honorarbasis buchbar. Kontakt: kunstumgehen@gmail.com