Die Ausstellung entstand 2021 anlässlich des bundesweiten Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in deutschen Landen und ist eine Produktin des neuen jüdischen Museums, „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. In Form von 16 Roll-ups beleuchtet die Posterausstellung anschaulich und interaktiv markante Tief- und Höhepunkte der 1700 Jahre währenden
deutsch-jüdischen Geschichte und schafft Angebote zum (Kennen-) Lernen und Erzählen, auch um antisemitismus- und distanzfördernden Vorurteilen entgegenzuwirken.
Die Posterausstellung und ihr Inhalt sind ein idealer Startpunkt für Schulen, aber auch für ein allgemein interessiertes Publikum, um mehr über die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Bevölkerung in Deutschland zu erfahren. Oft von biografischen Erzählungen ausgehend, wird die Perspektive auf ganz Deutschland ausgeweitet. Der Fokus liegt auf der Alltagsgeschichte. Meilensteine in Geschichte und Politik werden mit ihren Konsequenzen durch die Erzählung konkreter Personen verdeutlicht. Über die QR-Codes in der Posterausstellung kann ein virtueller Rundgang durch die ausführlichere Ausstellung die Posterausstellung vertiefen.
„[...] Die Ausstellung ist ideal für Schulen und junge Menschen überhaupt. So hoffen wir, möglichst viele dafür zu begeistern, gerade in der Oberstufe mit dem Abitur-Thema „Jüdisches Leben in Deutschland im langen 19. Jahrhundert.“ – sagt Eliah Sakakushev von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann.
Zur Planung des Besuches mit einer Schulklasse wird um Kontaktaufnahme an bildung@villa-seligmann.de oder Tel. 0511 844887-200 gebeten. Eine Anmeldung ist für Einzelpersonen nicht erforderlich.
Weiterführende Informationen für Schulen
Die Ausstellung kann in der Gruppe begangen oder von den Teilnehmenden einzeln erkundet werden. Nachfolgend bieten wir Ihnen einige Ideen, wie Sie Ihre Gruppe zur selbständigen Arbeit mit den Roll-ups anleiten können. Angesetzt werden 60 Minuten zur Arbeit mit der Posterausstellung, wobei es sich bei interessierten und diskussionsfreudigen Klassen empfiehlt, 80 Minuten einzuplanen. Keinesfalls sollte auf die Abschlussphase verzichtet werden.
Es sind grundsätzlich zwei Varianten möglich:
Variante 1: Bei dieser Variante wird nur mit der Posterausstellung gearbeitet, ohne Zugang zu den multi-medialen Inhalten.
Variante 2: Bei der zweiten Variante wird mit der Posterausstellung und multimedialen Inhalten gearbeitet, die in QR-Codes auf den Plakaten enthalten sind. Dafür sind mitzubringende private oder schulische Endgeräte zu nutzen.