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Glaskonst aus Schweden in der Handwerksform Hannover

Eine Zeitreise ins Studio Bo und eine Ausstellung für schwedische „Glaskonst“ ist vom 11. April bis zum 9. Mai in der Handwerksform Hannover zu sehen.

Die Frühjahrsausstellung in der Handwerksform Hannover ist eine Zeitreise ins STUDIO BO.

Glaskunst aus Schweden

In den 1970er Jahren wurde in Hannover eine kleine Firma gegründet, die sich den Namen Studio Bo gab. Sie wirkte zwischen Schweden und Deutschland und handelte mit Möbel- und Türgriffen aus Glas – hergestellt in kleinen schwedischen Glasmanufakturen, schließlich in einer selbst erworbenen Glashütte auf der kleinen schwedischen Insel Öland in der Ostsee, einige Meilen östlich des traditionellen schwedischen Glashüttengebiets Smålands, in der nacheinander zwei schwedische Glasbläsermeister die Möbel- und Türgriffe herstellten. Die beiden Handwerker lieferten hervorragende Arbeit, waren jedoch kaufmännisch unerfahren. Sie hätten über kurz oder lang aufgegeben, hätten nicht die Firmengründer von Studio Bo, denen der Erhalt des Glashandwerks am Herzen lag, ihr Wirken durch den Kauf der Glashütte unterstützt. 

Sie nannten es Studio Bo, denn in der Luft lag ein Zeitgeist, der die schöpferischen Entwurfsphasen handwerklicher Arbeit betonte – ähnlich wie bei den Studios künstlerischen Schaffens in der Musik-, Tanz-, Theater- oder Filmszene.

Außerdem stellte das Wörtchen „Bo“ einen phonetischen Teil ihres eigenen Familiennamens dar, der aus dem Französischen stammend das Fragment Beau enthält, das im Deutschen wiederum „schön“ bedeutet - der ins Leben gerufene Firmenname repräsentierte, so könnte man sagen, in persönlicher Weise ein Studio des Schönen Wohnens!

Studio Bo in der Handwerksform

Einzelne Geschäfte im eleganten Hamburger Hanseviertel in der Innenstadt haben noch heute Studio Bo’s kugelige Glasgriffe aus Klarglas auf Edelstahlsockeln an ihren gläsernen Ladentüren – Klassiker, die die Zeiten überdauern.

Nun ist es soweit: Die Ausstellung in der Handwerksform Hannover folgt der Idee einer Wiederentdeckung eines in Schweden nach wie vor sehr lebendigen, feinen und fragilen Handwerks, das hier in Form einer kleinen privaten Sammlung zeitloser, formschöner, handgemachter und mundgeblasener Glasschalen, Vasen, Karaffen, Wein- und Trinkgläser, Parfümfläschchen, Schmuck und Seifenschalen, Briefbeschwerern und gläsernen Obelisken präsentiert wird. Einige allerletzte Möbelglasgriffe sind auch dabei.

Termine

11.04.2026 bis 09.05.2026 ab 12:00 bis 18:00 Uhr
dienstags mittwochs donnerstags freitags

11.04.2026 bis 09.05.2026 ab 12:00 bis 17:00 Uhr
samstags

10.04.2026 ab 19:00 Uhr

12.04.2026 ab 12:00 bis 17:00 Uhr

Ort

Handwerksform Hannover
Berliner Allee 17
30175 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

Die Eröffnung findet am 10. April um 19 Uhr statt.
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