Der österreichische Zeichner Constantin Luser lässt die Linie in den Raum wachsen, verwandelt sie zu Skulpturen und verbindet sie mit Klang. Seine Arbeiten sind vom 3. September bis zum 20. November im kunstraum friesenstraße zu sehen.
Constantin Luser
Constantin Luser entwickelt seine Gedanken in Linien – auf Papier, aus gebogenem Draht oder aus Messingrohren im Raum. Seine Raumzeichnungen aus Draht heben die Lineaturen von der Fläche ab und lassen sie zu skulpturalen Gebilden werden, die zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen freiem Spiel und Konstruktion den Raum erobern und Schattenzeichnungen an die Wand werfen. In seinen spielbaren Instrumentenskulpturen kommt zur Zeichnung noch der Klang hinzu: Das Ohr zwischen den Augen.
Über den Kunstraum friesenstrasse
Die Sammlung Gisela Sperling konzentriert sich von Anfang an auf künstlerische Positionen, die aus der Zeichnung oder der Skulptur entwickelt sind. Sie erkundet damit das Verhältnis zweier Künste, die scheinbar gegensätzliche Welten entwerfen. Auf der einen Seite die Zeichnung, die auf die Fläche begrenzt ist und hier den Raum erzeugt. Auf der anderen Seite die Skulptur, die mit ihrem Volumen den vorhandenen dreidimensionalen Raum gestaltet. In der Gegenüberstellung von plastischen Werken und Zeichnungen kann der Betrachter in die Reflexion über Raum, Volumen, Illusion und Zeichnung eintreten und den Raum der Zeichnung entdecken und die Zeichnung in der Skulptur. Im Kunstraum Friesenstraße werden Künstler*innen eingeladen, in Ausstellungsinterventionen ihre spezifische Sicht auf den Raum und die Sammlung einzubringen. Daneben gibt es die Sammlungsausstellungen „Gisela Sperling und Gäste“.
Termine
03.09.2026 bis 20.11.2026 ab 16:00 bis 19:00 Uhr
freitags samstags