Führungen

Hannover im Nationalsozialismus

Eine Stadtführung rund um das Hohe Ufer am Freitag, 8. Mai, 17 Uhr.

Foto-Postkarte: Ballhofplatz. Die Postkarte zeigt eine Fotografie des Ballhofplatzes mit Blickrichtung Nordost. Die Dächer im Hintergund lassen darauf schließen, dass die Aufnahme vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg getätigt wurde. 1938-1945

Der Ballhof als Ort der Hitlerjugend, ein Haus in der Knochenhauerstraße als sogenanntes „Judenhaus“ oder das ehemalige Restaurant „Alt-Hannover“ als SA-Kneipe – es sind unscheinbare Orte, die allesamt stark mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Hannovers verbunden sind. Wie veränderte die Zeit des Nationalsozialismus das Leben in Hannover und welche Spuren hat sie bis heute hinterlassen?

Wie im gesamten ehemaligen Reichsgebiet wurden auch in Hannover Ausgrenzung, Verfolgung und Propaganda zum Alltag unter dem NS-Regime. Anhand historischer Orte rund um das Hohe Ufer und ausgewählter Biografien von Menschen aus der Stadt beschäftigen wir uns mit Hannovers Geschichte von 1933 bis 1945 und blicken auch auf die Nachgeschichte des „Dritten Reichs“ und die heutige Erinnerungskultur. Dabei betrachten wir nicht nur die nationalsozialistische Verfolgungsgeschichte, sondern auch Beispiele von Mut und Zivilcourage.

Start am Hannover Kiosk, Karmarschstraße 40 - Ende am Gedenkort Neue Synagoge in der Calenberger Neustadt.

Kostenlose Online-Tickets

Termine

08.05.2026 ab 17:00 bis 18:00 Uhr

Ort

Hannover Kiosk
Karmarschstraße 40
30159 Hannover

Teilnahme

kostenlos

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