Die Ausstellung versammelt über 100 Gemälde, Collagen, Skulpturen und Videos aus neun Werkgruppen, die in den vergangenen drei Jahrzehnten entstanden sind. Richard Hawkins hat seit den 1990er Jahren eine eigenständige künstlerische Praxis entwickelt: In seiner Arbeit erweitert er die Malerei durch Bezüge zur Kunstgeschichte, Literatur und den darstellenden Künsten ebenso wie zur Popkultur, zu Prominenz und zu digitalen Bildwelten.
Die Ausstellung zeichnet Hawkins’ persönliche und oft obsessive Bildforschung nach und vereint erstmals unterschiedliche Werkphasen und Medien in einem dichten Panorama: von akribisch kommentierten Collagen über Keramikreliefs und Malerei bis hin zu KI-bearbeiteten Videos, die als zeitgenössische „queere Exorzismen“ beschrieben werden können.