Die Ausstellung im Kunstverein Hannover zeigt vom 5. September bis 1. November die Arbeiten von Aria Farajnezhad, Jonas Höschl und Jana Piotrowski, den jüngsten Preisträger:innen des Preises des Kunstvereins Hannover.
Aria Farajnezhad, How to Abolish a Name, Videostill, 2025.
Was wird in der Ausstellung gezeigt?
In einem zweijährlichem Rhythmus vergibt der Kunstverein Hannover Atelierstipendien und zeigt die neu entstanden Arbeiten in einer eigenen Ausstellung. 2026 präsentiert die Ausstellung zum Preis des Kunstvereins drei Künstler:innen, drei Perspektiven auf zeitgenössische Formen des Widerstands: die Arbeiten von Aria Farajnezhad, Jonas Höschl und Jana Piotrowski.
Die Künstler:innen der Gruppenausstellung erforschen spezifische Formen von Beharrlichkeit, Infiltration und Aushandlung innerhalb der Strukturen, in denen sie agieren. In ihren unterschiedlichen künstlerischen Praktiken reflektieren die drei Positionen Macht, Sichtbarkeit und die Möglichkeiten politischen Handelns unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen.
Hat an der Hochschule für Künste in Bremen studiert: Aria Farajnezhad
Wer ist Aria Farajnezhad?
Aria Farajnezhad (geb. 1989 in Ahvaz, Iran, lebt in Bremen) ist ein multidisziplinärer Künstler, dessen forschungsbasierte Praxis die politischen und historischen Dimensionen von Infrastruktur, öffentlichem Raum und Repräsentation untersucht. Er arbeitet mit Video, Sound, Keramik, Installation und essayistischem Schreiben und verbindet Archivforschung mit material- und ortsspezifischen Ansätzen. Er erhielt das Förderstipendium Niedersachsen.
Jonas Höschl
Wer ist Jonas Höschl?
Jonas Höschl (geb. 1995, Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er erhielt das Nationale Nachwuchsstipendium.
Wer ist Jana Piotrowski?
Jana Piotrowski (geb. 1988 in Hannover, lebt in Bremen) schafft Lebensräume für Pilzgeflechte, Algen- und Bakterienkulturen und untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. In ihrer künstlerischen Forschung zu Gewässern und Grenzgebieten kombiniert sie naturwissenschaftliche Methoden mit (hydro-)feministischen Theorien. Sie erhielt das Nachwuchsstipendium Niedersachsen.
Termine
05.09.2026 bis 01.11.2026 ab 12:00 bis 19:00 Uhr
dienstags mittwochs donnerstags freitags samstags
05.09.2026 bis 01.11.2026 ab 11:00 bis 19:00 Uhr
sonntags