Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

BUSCH MEETS Farzane Vaziritabar

Die Ausstellung „BUSCH MEETS Farzane Vaziritabar“ im Wilhelm Busch Museum zeigt vom 14. Juni bis zum 27. September die Arbeiten der Preisträgerin des Hannes Malte Mahler-Preises 2026 in Verbindung mit den Werken von Wilhelm Busch.

Farzane Vaziritabar, Ohne Titel

Was ist die Ausstellungsreihe „BUSCH MEETS ...“?

In der neuen Ausstellungsreihe „BUSCH MEETS …“ lädt das Museum Wilhelm Busch Künstlerinnen und Künstler dazu ein, sich in ihrer eigenen Arbeit mit der Kunst Wilhelm Buschs auseinanderzusetzen. Im Wilhelm-Busch-Kabinett treffen dabei zeitgenössische Positionen auf das Œuvre Wilhelm Buschs.

Für die zweite Ausstellung in dieser zyklischen Reihe konnte das Museum die iranische Künstlerin Farzane Vaziritabar, Preisträgerin des Hannes Malte Mahler-Preises 2026, gewinnen.

Was zeigt die Ausstellung „BUSCH MEETS Farzane Vaziritabar“?

Farzane Vaziritabar wird nicht nur mit neuen zeichnerischen Arbeiten, die direkt bei ihrer Performance im Garten des Museums entstehen werden, mit Wilhelm Busch in Dialog treten, sondern auch mit weiteren Zeichnungen aus ihrem Werk. Am 7. Mai zeichnete Farzane Vaziritabar live Besuchende, während sie mit ihnen über die Liebe spricht. Die Künstlerin versteht Zeichnen als eine Art des Zuhörens, die Linie folgt nicht der Form, sondern reagiert auf das, was im Moment geschieht, auf Pausen, Zögern und feine Verschiebungen in der Präsenz.

Zwischen ihren eigenen Arbeiten und den Zeichnungen von Busch entdeckte sie überraschende Parallelen: Beziehungen erscheinen hier nicht als etwas Festes, sondern als etwas in ständiger Bewegung. Hervorgebracht durch die Art und Weise, wie Menschen sich verhalten und miteinander in Kontakt treten. Diese Sicht ist auch die Grundlage für ihre eigene Arbeit.

Wer ist Farzane Vaziritabar?

Farzane Vaziritabar (*1987 in Yazd, Iran) studierte Malerei in Yazd, Bildhauerei in Teheran sowie Kunstwissenschaft im Master. 2021 absolvierte sie das Masterprogramm „Public Art and New Artistic Strategies“ an der Bauhaus-Universität Weimar. Seitdem lebt und arbeitet sie in Deutschland als interdisziplinäre Künstlerin in Medien wie Zeichnung, Installation, Skulptur, Performance und Video. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit narrativen Strukturen, Identität und Geschlecht sowie persönlichen und gemeinsamen Erfahrungen. Dabei verbindet sie oft subtile Ironie mit einem kritischen Blick auf die Gesellschaft und arbeitet häufig partizipativ im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten wurden u. a. im ZKM Karlsruhe, im Sprengel Museum Hannover und im Nietzsche-Archiv gezeigt; sie erhielt mehrere Auszeichnungen.

 

Termine

14.06.2026 bis 27.09.2026 ab 11:00 bis 17:00 Uhr
dienstags mittwochs donnerstags freitags samstags sonntags

14.06.2026 bis 27.09.2026 ab 11:00 bis 20:00 Uhr
donnerstags

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