Klassik

Erstes Sinfoniekonzert

Unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Francesco Angelico spielt das Niedersächsische Staatsorchester Werke von Skrjabin, Szymanowski und Tschaikowski am 20. und 21. September im Opernhaus.

Angelico Francesco

Mit einem sehr besonderen Programm präsentiert sich Francesco Angelico in seinem ersten Sinfoniekonzert als Generalmusikdirektor am Pult des Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Die drei Werke verhandeln auf unterschiedlichste, attraktiv mannigfaltige Weise die Themen „innere Bewegung“, „Klangfantasie“ und „Schicksal“. Den Auftakt bildet die zarte Rêverie op. 24 von Alexander Skrjabin aus dem Jahr 1898. In diesem kurzen Orchesterstück entfaltet Skrjabin eine zunächst fast kammermusikalisch disponierte Traum-Klangwelt, die bereits die spätere Hinwendung des Komponisten zu mystischen und harmonisch kühnen Ausdrucksformen andeutet. Mit der Sinfonie Nr. 4 op. 60 („Symphonie concertante“) von Karol Szymanowski folgt ein Werk, das die Gattungsgrenzen zwischen Sinfonie und Klavierkonzert bewusst verwischt. Das 1932 entstandene Stück integriert das Klavier nicht als virtuosen Gegenspieler, sondern als organischen Bestandteil des Orchesters. Szymanowskis Tonsprache verbindet spätromantische Üppigkeit mit impressionistischen Farben und rhythmischer Vitalität. Den Abschluss bildet die fünfte Sinfonie von Pjotr Tschaikowski aus dem Jahr 1888, ein wahres Schicksalswerk, das alle Höhen und Tiefen eines Lebens musikalisch zum Thema hat. Eine Sinfonie wie ein offenes Seelenbuch, zwischen düsterer Resignation und triumphaler Apotheose.

Programm

Alexander Skrjabin
Rêverie op. 24

Karol Szymanowski
Sinfonie Nr. 4 für Klavier und Orchester op. 60 („Symphonie concertante“)

Pjotr Tschaikowski
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Interpreten

Tamara Stefanovich, Klavier
Francesco Angelico, Leitung
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Termine

20.09.2026 ab 17:00 Uhr

21.09.2026 ab 19:30 Uhr

Ort

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover

Regulär

21,50 - 59,50 €

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