Seit über 25 Jahren verbindet das Leipziger Calmus Ensemble klassisches Repertoire mit musikalischen Neuentdeckungen, lässt Uraufführungen erklingen und berührt das Publikum mit einer unverwechselbaren Klangkultur. Ihr roter Faden: reiche Klangfarben, homogene Stimmenbalance, Liebe zum Detail und textnahe Interpretation. Das Programm spiegelt die beinahe unbegrenzte Repertoirespanne des Ensembles wider – von der Thomanerchor‑Tradition ihrer Gründer über Renaissance‑, Barock‑ und Romantik‑Vokalmusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.
Wir beginnen – mit einem Atemzug, einem Ton, mit dem Gedanken, dass alles auch anders hätte laufen können. Die Klimakrise ist kein ferner Sturm. Sie ist das Flüstern in den Bäumen, der Riss im Eis – und die Stille. Trotzdem fassen wir unsere Gedanken und Gefühle in Musik: Sie verbindet Zeiten, Menschen, Stimmen und Körper. Sie vergisst nicht, doch sie tröstet; sie klagt an, doch sie öffnet. In einer Welt, in der Trennendes oft lauter ist als Verbindendes, setzt dieses Konzert ein Zeichen: Musik als Brücke zwischen Menschen, Meinungen, Perspektiven und Tatsachen. Byrds „Mass for Five Voices“ entstand in Zeiten des Umbruchs. Sie ist ein Gebet für Vergebung, Glauben und Hoffnung. Ludwig Böhmes „in the beginning – at the end“ erinnert an den Anfang der Welt und unsere Verantwortung ihr gegenüber. Eriks Ešenvalds’ „Trees“ und Frank Tichelis „Earth Song“ feiern Natur und Einklang. Bernd Frankes „Es ist das Licht“ mahnt: Licht trägt uns, nicht Besitz oder Macht. Mit Byrds „Agnus Dei“ bitten wir um Frieden und Zeit. „in the beginning – at the end“ ist eine Einladung zum Hören und Mitfühlen und schafft Begegnungen zwischen Menschen, Umwelt, Vergangenheit und Zukunft
Tickets sind online im Vorverkauf erhältlich.