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Konzerte

Fünftes Sinfoniekonzert

Werke von Strauss, Reinecke, Bizet, Borne und Dukas erklingen beim fünften Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters unter der Leitung von Ivan Repušić am 4. und 5. März im Opernhaus.

Mann mit Taktstock © Staatsoper Hannover (Quelle)

Ivan Repuši

Der Soloflötist der Berliner Philharmoniker, Emmanuel Pahud, ist zu Gast beim vierten Sinfoniekonzert des Niedersächsische Staatsorchesters Hannover am 4. und 5. März im Opernhaus und übernimmt den Solopart bei Carl Reinecke Konzert für Flöte und Orchester, der Zwischenaktmusik aus Georges Bizets Oper "Carmen" und der "Carmen-Fantasie" des französischen Flötisten François Borne. Musik von Richard Strauss und Paul Dukas ergänzen das Programm. Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Ivan Repušić.

Die Flöte

Seit die Nymphe Syrinx in den "Metamorphosen" des Ovid in Schilfrohr verwandelt und durch den Atem des Gottes Pan zum Klingen gebracht wurde, ist die Flöte bekannt. Vom lateinischen "flatus" (das Wehen, der Atem) stammt ihr Name ab: Der Atem bricht sich an der Kante des Kopfstücks und versetzt die Luft im Instrument in Schwingung.

Emmanuel Pahud

Der wohl bekannteste Flötist unserer Zeit ist Emmanuel Pahud. Seit er mit 22 Jahren von den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado als Soloflötist aufgenommen wurde, hat er über zwei Jahrzehnte eine einzigartige internationale Karriere als Orchestermusiker und Solist entfaltet. Generalmusikdirektor Ivan Repušić konnte ihn für gleich drei Werke gewinnen: das Flötenkonzert von Carl Reinecke, als reifes Alterswerk des langjährigen Gewandhauskapellmeisters und berühmten Kompositionslehrers 1908 entstanden; die Zwischenaktmusik aus Georges Bizets Oper "Carmen", die mit elegischem Flötensolo von der nächtlichen Taverne in das Schmugglerlager in den Bergen überleitet; und die virtuose "Carmen-Fantasie" des französischen Flötisten François Borne über die beliebtesten Themen aus eben dieser Oper.

Richard Strauss und Paul Dukas

Den Rahmen bilden zwei berühmte Programmmusik-Werke, die dem Orchester höchste Virtuosität abverlangen. Fünf Jahre nach "Tod und Verklärung" schrieb Richard Strauss seine vierte Tondichtung, "Till Eulenspiegel". Doch nicht "Tondichtung" ist der Untertitel dieser musikalischen Erzählung über den in der Nähe von Wolfenbüttel geborenen, unsterblichen Narren, sondern (und schon hierin schalkhaft altertümelnd) "nach alter Schelmenweise – in Rondeauform – für großes Orchester gesetzt". Erstmals verwendet Strauss vierfache Holzbläser, schlägt die Verdopplung von Hörnern und Trompeten vor, fixiert die (ebenfalls große!) Streicherbesetzung – und erweist sich als meisterhafter Tonsetzer der aberwitzigen närrischen Umtriebe. Ebenso brillant ist die Partitur von Paul Dukas’ "Zauberlehrling" – ein orchestraler Geniestreich, inspiriert von der gleichnamigen Goethe-Ballade mit übermütigem Titelhelden, hyperaktiven Besen, wallenden Wasserfluten und der Rettung durch den heimkehrenden Hexenmeister in allerletzter Minute.

Konzerteinführung

Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn erfolgt eine Kurzeinführung in das Programm des Abends.

Programm

Richard Strauss
"Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28

Carl Reinecke
Konzert für Flöte und Orchester D-Dur op. 283

Georges Bizet
"Carmen", Entracte 2./3. Akt

François Borne
"Fantaisie brillante sur Carmen"

Paul Dukas
"L’Apprenti sorcier" (Der Zauberlehrling, 1897)

Termin(e): 04.03.2018 ab 17:00 Uhr
05.03.2018 ab 19:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz 1
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 23,00 € – 45,00 €
Vorverkauf: